Für mich gehören sie in keine dieser Schubladen, so denken sie scheinbar auch über sich, sonst würden sie ihrer Musik nicht ein eigenes Genre Namens “Göteborg Metal“ geben. „Bullet Ride“ wurde als erster Track des Albums gut ausgesucht. Er macht einen neugierig und zugleich heiß. Man will mehr! Mehr bekommt man bei„Pinball Map“. Es ist eines der besten Lieder der Platte. Es beinhaltet die von In Flames gewohnten Gitarrenriffs und der Gesang harmoniert mit den Instrumenten. Es ist wohl eines der Stücke der Platte, welche man als erstes auswendig kann. Dies liegt nicht daran, dass es simpel ist. Es ist einfach ein Ohrwurm.Zu „Only for the Weak“ muss man keinem In Flames-Fan etwas erzählen. Denn dieser Song steht in gewisser Weise genau für die Band. Die Melodie regt einfach zum Springen an, wer live bei diesem Lied nicht hüpfen würde, ist verletzt, hasst In Flames, mag keinen Metal (bzw. eine andere Art des Rocks) oder er ist einfach komisch. Schade finde ich an diesem Kracher, dass die Musiker von In Flames wohl zu faul waren, ein richtiges Ende zu schreiben, denn der Track wird am Ende immer leiser. Er wird sozusagen ausgeblendet, wie es DJs auch zwischen ihren Stücken machen. Zu „…As the Future Repeats today“ fehlen mir die Worte. Doch wage ich zu behaupten, dass gewisse Parallelen bei den Gitarren zu Black Label Society bestehen.Weiter geht’s! Und zwar mit: „Square Nothing“. Dieses Stück hat ein sehr schönes Intro und beginnt auch eher ruhig. Doch dann kommt scheinbar die Erleuchtung. Es wird härter und der Gesang klingt teilweise wie “richtiger Death Metal der alten Schule“. Es folgt der Namensgeber des Albums „Clay Man“, auch ein sehr geiles Stück. Vor allem gefallen mir bei diesem Lied die Backingvocals, denn diese klingen wirklich als würden sie von hinten hinzugerufen werden. „Satellites and Astronauts“ besitzt teilweise wirklich sehr ruhige Passagen, welche durch Vocals begleitet werden, die klingen, als würde Anders Friden eine Geschichte vorlesen. Das Drumming von „Brush the Dust Away“ erinnert mich an Amon Amarth. Ein Genuss für jeden Gitarristen ist das Solo. Es ist kurz, aber wir wissen ja, nicht die Länge ist entscheidend, sondern… Als nächstes erfreut „Swim“ unsere Ohren. Es ist wieder einer der Songs bei denen ich mich frage, wie man trotz einer Gitarre mit eigener Melodie eine Gesangsspur dazuschreiben kann, die auch noch gut klingt?Anders ist es bei „Suburban Met“, hier werden weniger anspruchsvolle Gitarrenparts parallel zu dem Gesang gespielt. Die anspruchsvollen Läufe ertönen, wenn der Gesang eine Pause macht. Der letzte Track „Another Day in Quicksand“ enthält wieder dieses Amon Amarth ähnliche Drumming, welches sich auch hier gut macht. Doch ist dieser Track nicht einer von denen, welche ich im Repeat-Modus den ganzen Tag lang hören könnte.Fazit: Das Album nimmt an Qualität ab. Die ersten Stücke sind der Hammer, doch ist das Pulver für die folgenden dann verschossen. Die letzten Tracks heben sich kaum ab. Doch finde ich diese ersten paar Lieder machen viel gut! In Flames klingen für mich, wie oben schon erwähnt, wie keine andere Band. Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Klingt eigentlich logisch, doch denke ich mir, dass es nur wenige Leute gibt, die In Flames als mittelmäßig bezeichnen würden. Also: Platte kaufen, einlegen, lieben oder hassen.

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