Band: INNERSPHERE
Titel: Amnesia

Genre: Melodic Death-Thrash Metal
VÖ: 26.04.2018
Label: MetalGate Records
Land: Tschechische Republik

Frühling ist wunderlich, worauf alle Sprüche über das April-Wetter nicht unbegründet sind. Wenn der Horizont jetzt sonnig erscheint, sollten Sie gewarnt sein, dass sich in den westlichen Regionen der Tschechischen Republik ein dunkler Sturm bildet. Sein Name ist INNERSPHERE und wird am 26. April mit voller Wucht vor seinem Debütalbum „Amnesia“ zu hören sein, das euch auf dem Umfang von zehn Tracks eine umfassende Geschichte präsentieren wird, die sich um das Motiv der Liebe dreht.

Es ist also symbolisch, dass „Amnesia“ im Frühjahr veröffentlicht wird (obwohl seine Handlung in einer anderen Jahreszeit spielt), denn Karel Hynek Mácha schrieb bereits: „Mai ist die Zeit der Liebe. Wenn Sie jedoch mit der Arbeit dieses gefeierten tschechischen Dichters vertraut sind, wissen Sie vielleicht, dass sein berühmtes Gedicht „Máj“ alles andere als optimistisch ist. In ähnlicher Weise kontrastiert „Amnesia“ auch die Liebe mit viel dunkleren Motiven des Nihilismus, der Selbstaufopferung und des schmerzhaften Fegefeuers, weshalb man sich statt rosaer Gläser auf eine dunkle und trostlose Erzählung vorbereitet, die dir überhaupt keine angenehmen Gefühle geben wird.

Die Geschichte beginnt mit einem namenlosen Mann, der in einer Septembernacht voller Angst nach Hause eilt, nur um seinen geliebten Toten zu finden. Seine Verzweiflung und sein Nachdenken über den Selbstmord werden jedoch durch einen letzten Hoffnungsschimmer beiseite geschoben, dass seine Geliebte vielleicht durch die rätselhaften Wesen, die im verbotenen Schwarzwald leben, wiederbelebt werden könnte. Die Auferstehung ist ein Erfolg, verlangt aber von der Hauptfigur einen schrecklichen Preis. Er verfällt in den Wahnsinn und begeht entsetzliche Taten, die noch stärker werden, wenn der Held wieder gesund wird. Jetzt, von Schuld und Gewissen getrieben, gibt er sich der Gerechtigkeit hin. Die ganze Geschichte erreicht dann ihren tragischen Abschluss auf dem Scheiterhaufen …

Interessanterweise war „Amnesia“ ursprünglich nicht als Konzept gedacht. Erst während der Aufnahmesession erkannte die Band die Kontinuität der einzelnen Songs, was dem Album eine neue Dimension verlieh, in dem Sinne, dass jeder Song gleichzeitig ein Teil eines größeren Ganzen ist, sowie ein eigenständiges Stück erzählt seine eigene Geschichte, abgeleitet von Gefühlen und Gemütszuständen.

Und wenn Sie nach der Lektüre der Handlungszusammenfassung die Vorstellung von Romantik in Ihren Kopf kriegen, dann bezieht sich die lyrische Seite des Albums mit ihrer Kombination aus Romantik, übernatürlicher und persönlicher Tragik auf die goldene Tradition dieser künstlerischen Bewegung, die trotz Sein Name bereicherte vor allem die Literatur mit einer unglaublichen Menge von Horror und Ruin.

Also, dieses Mal, ignoriere die blühenden Kirschbäume und leite stattdessen deine Frühlingswanderungen in düstere Ruinen und düsterere Friedhöfe und genieße den wahrhaft romantischen Frühling. „Amnesia“ wird dir als der ideale Soundtrack dienen!

For fans: Enslaved, Megadeth, Opeth

INNERSPHERE - Amnesia (Kurzreview / Albumvorstellung)

INNERSPHERE – Amnesia (Kurzreview / Albumvorstellung)

Tracklist:
01-PROEM 1:50
02-SHAPE THE NIHILISM 4:07
03-BLACK FOREST 4:37
04-TELL ME 5:37
05-ASYLUM 5:43
06-PRESENCE 4:46
07-AMNESIA 5:08
08-IMPURE 5:22
09-WHEN THE EMPIRE FALLS 4:17
10-DECEASED 4:04

Band members:
Míra Litomerický – guitars, vocals
Katas – bass
Tomas „Lebi“ Lebenhart – drums
Lukas Mai – guitars

Weitere Infos:
www.metalgate.cz
www.facebook.com/innerspheremetal

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Promo: MetalGate Records


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