Die Osnabrücker Singer/Songwriter Formation Ain´t No Before hat jüngst ihr erstes Album fertiggestellt, welches am 26.8.11 veröffentlicht wird. Grund genug, uns mal mit Gitarrist Jonathan zu einem kleinen Plausch zusammenzusetzen.


OM: Hallo Jonathan. Danke, dass du dich zu einem kurzen Interview mit OsnaMetal.de bereit erklärt hast. Stell doch bitte mal „Ain´t No Before“ unseren Lesern vor.

Jonathan: Hallo, Ok, wir sind eine Singer/Songwriter-Band aus Osnabrück und haben gerade unser Debütalbum SPARKS zu Ende gebracht. Ain’t No Before besteht aus Ulf Ronnsiek , Katrin Zimmermann und mir (Jonathan Scharrenberg). Ulf ist quasi der Kopf der Band, er schreibt zum Großteil unsere Songs und trägt sie mit Hilfe seiner Stimme und Gitarre vor. Außerdem investiert er seine Zeit darin uns einen vollen Terminkalender zu bescheren. Katrin ist unsere Grafikerin in der Band. Ohne sie sähe unsere CD bestimmt nicht so aus wie sie jetzt aussieht, aber dazu kommen wir bestimmt später noch. Natürlich singt Katrin auch bei uns. Es soll sich ja nicht so anhören, als wenn sie nur für das Grafische bei uns dabei ist.

Ja und dann bin da noch ich, Jonathan Scharrenberg. Ich spiele bei Ain’t No Before Gitarre und bin für Technik und Buchhaltung verantwortlich.

OM: Euer neues Album „Sparks“ steht in den Startlöchern. Ich muss sagen, sowohl musikalisch, als auch von der Optik her, ist es sehr schön geworden. Seid ihr auch zufrieden?

Jonathan: Danke das freut uns zu hören! Ja wir sind auch sehr zufrieden. Mit so einem Ergebnis hätten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet. Dank Marcus Praed von der Mühle der Freundschaft hat unser Album noch den letzten musikalischen Schliff erhalten. Er hat uns bei den Aufnahmen darauf gebracht noch Kleinigkeiten zu verändern und einen super Job als Produzent gemacht, so dass wir von dem musikalischen Ergebnis total überrascht waren. Von der Optik her sind wir auch total zufrieden. Angefangen von den Fotos, die Helena Schmidt genau nach unseren Vorstellungen gemacht hat, bis zur Erstellung des gesamten Designs, das zum Großteil durch unsere Sängerin Kate umgesetzt wurde. Ein großes Dankeschön geht bei dem Design auch an Gerald Oppermann von Timzone, der uns bei den letzten Feinheiten und dem Bereitstellen für den Druck beraten hat.

Insgesamt kann man sagen, dass wir mehr als zufrieden sind. Es war einfach ein wahnsinniges Gefühl die CD endlich komplett fertig in den Händen zu halten.

OM: Aus eins mach zwei und dann kam Kate. Wie ich las, habt ihr Kate auf eine eher unkonventionelle Art kennengelernt?

Jonathan: Ja was soll ich dazu sagen, ich war ja auch nicht dabei. Kurze Zeit nachdem Ulf und ich beschlossen hatten erstmal zu zweit das Album in Angriff zu nehmen, kam Ulf zu mir und hat erzählt, dass er eine gute Sängerin im Park kennengelernt hat. Er hat gefragt ob ich was dagegen hätte wenn sie mal zur Probe mitkommen würde und wir mal versuchen sie in ein paar Lieder einzubauen. Da ich nichts dagegen hatte kam Kate vorbei und wir spielten einige unsere Lieder zusammen. Ich muss sagen, ich war von ihrer Stimme total begeistert. Als sich dann herausstellte, dass wir nicht nur musikalisch sondern auch persönlich gut zusammen passen, war Kate fester Bestandteil der Band.

OM: Wenn ihr eure Musik mit 3 Worten beschreiben müsstet – welche wären es?

Jonathan:

  • Melancholisch
  • akustisch
  • Wiedererkennungswert

OM: Am 22.07. findet im Osnabrücker „Big Buttinsky“ das Ain‘t No Before Release Konzert statt. Dort wird es auch schon exklusiv vor dem Release euer Album zu kaufen geben! Was darf der geneigte Fan dort sonst noch so erwarten?

Jonathan: Der geneigte Fan sowie jeder neutrale Zuschauer kann sich auf einen gemütlichen Abend freuen, bei dem wir natürlich unser Album vorstellen, aber auch den ein oder anderen Song, der es nicht auf die Scheibe geschafft hat. Wir werden jedenfalls unser bestmöglichstes geben, um die Zuschauer zu begeistern. Denn am Ende des Konzerts kann jeder Besucher bezahlen, was ihm das Konzert wert war.

OM: Habt ihr eigentlich Lampenfieber?

Natürlich haben wir Lampenfieber. Ich finde das gehört auch zu einem Konzert dazu, da jedes Konzert etwas Besonderes ist und es darum geht das Beste aus sich rauszuholen, um das Publikum zu unterhalten. Bei mir persönlich ist die Aufregung im Vorfeld eines Konzertes relativ gering bis unmittelbar vor dem Auftritt. Dann steigt das Adrenalin in meinem Körper. Während der ersten paar Lieder sinkt die Aufregung jedoch wieder auf ein angenehmes Level.

OM: Gibt es andere Musiker, die euch inspirieren oder mit denen ihr euch sogar vorstellen könntet zusammenzuarbeiten?

Jonathan: Musiker die uns inspirieren sind zum Beispiel Coldplay oder auch Philipp Poisel. Eine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist immer vorstellbar. Im Moment sind wir jedoch voll und ganz mit der jetzigen Konstellation zufrieden. Das schließt aber auch eine Zusammenarbeit mit anderen nicht aus. Eine Zusammenarbeit zum Beispiel bei gemeinsamen Konzerten ist immer denkbar.

OM: Könntet ihr euch vorstellen in der Zukunft auch deutsche Songtexte zu schreiben?

Jonathan: Als ich begonnen habe mit Ulf zusammen Musik zu machen war da noch der ein oder andere deutsche Song. Wir haben jedoch festgestellt, dass uns die englische Sprache im Zusammenhang mit unserer Musik besser gefällt.

Persönlich habe ich ein zwiespältiges Verhältnis zu deutschen Songtexten. Ich finde vieles schön aber es ist auch immer so eine Sache. Die Musik kann in meinen Augen schnell kitschig wirken.

OM: Bleiben wir doch beim Thema Zukunft. Wo seht ihr euch in 5 Jahren bzw. welche Ziele habt ihr euch gesetzt oder was wünscht ihr euch?

Jonathan: Mit der Veröffentlichung des Albums „Sparks“ haben wir uns schon einen großen Traum erfüllt. Jetzt steht für uns an erster Stelle, möglichst viele Konzerte zu spielen und unsere Musik bekannt zu machen. Natürlich hoffen wir auch reichlich CDs verkaufen zu können. Wir wollen natürlich so weitermachen und sobald es wieder möglich und sinnvoll ist eine neue CD aufnehmen.

OM: Auf eurer Homepage soll ein Shop eingerichtet werden. Darf man schon erfahren, ob die Fans auf noch mehr als CDs hoffen können?

Jonathan: Erstmal wird es unser Album Sparks zu kaufen geben, aber es gibt auch Überlegungen weiteres Merchandise anzubieten. An erster Stelle steht da wohl das klassische Band T-Shirt. Aber es gibt noch keine konkreten Entwürfe.

OM: Die berühmten letzten Worte?

Jonathan: Ja wir sagen auch Danke für das Interview. Wir hoffen das wir dadurch etwas Interesse wecken konnten und der ein oder andere uns bei einem Konzert besucht und vielleicht auch ein CD kauft, wenn ihm unsere Musik gefällt.

OM: Vielen Dank für das Interview. OsnaMetal.de wünscht euch weiterhin viel Erfolg!

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