Bitter Piece sind eine Band, die man musikalisch nur schwer in eines der bestehenden Metal Genres einordnen kann. Um diese und andere Fragen zu klären, traf ich die Osnabrücker bei eine ihrer Bandproben zum Interview.


Bitter Piece, das sind für alle, die sie noch nicht kennen:

Mariano (Vocals), Kim (Guitar), Daniel (Guitar), Maurice (Drums) und Michael (Bass).

Der Name der fünköpfigen Band leite sich von dem Song „Bitter Peace“ von Slayer ab, wie mir Mariano auf meine erste Frage hin erzählt. Nach einigen anderen Vorschlägen wurde dieser einstimmig angenommen. Um eine Verwechslung mit dem Titel zu vermeiden, wurde „peace“ in „piece“ umgeändert. Das würde die Leute aber trotzdem nicht daran hindern, es falsch zu schreiben, wirft Kim ein.

Der Musikstil von Bitter Piece lässt sich nur schwer in eine Schublade stecken, noch nicht einmal von den Jungs selbst. Sie erklären mir, dass sie privat alles durcheinander hören, und durch die vielen unterschiedlichen Musikgeschmäcker in der Band ein ganz eigener Stil zustande komme, den sie am ehesten als eine moderne Art aus Trash- und Blackmetal bezeichnen würden.

Verändern würden sie ihrern Stil höchstens unbewusst, ein kompletter Stilwechsel außerhalb der natürlichen musikalischen Weiterentwicklung ist also nicht in Sicht.

Der Songwriter der Band ist Sänger Mariano. Zu einem zuvor festgelegtem Rhythmus und einer Melodie verfasst er die passenden Texte.

Die Themen der Songs sind meist allgemeine, aber für das kommende Album sei ein Konzept erstellt worden, erzählt Mariano stolz. Die Geschichte des in dem Song „Within your Eyes“ (vom ersten Album der Band) langsam wahnsinnig werdenden Menschen soll in zwei Songs daraus fortgesetzt werden.

Meine nächste Frage richtet sich an Daniel, der erst vor Kurzem zu der Band gestoßen ist. Nach ein bisschen Überlegen erzählt er, dass sein Eintritt in die Band mehr oder weniger Zufall war. Vor 10 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei, da das Orgelspiel wenig überzeugend für ihn war. Danach widmete er sich just for fun vielen verschiedenen Bandprojekten, teils sogar als Bassist oder Sänger. Kennen lernte er die Gruppe als Zuschauer und der Kontakt wurde schließlich über OsnaMetal.de hergestellt.

Zuerst war er sich nicht sicher, ob er der musikalischen Herausforderung gewachsen sei, jedoch beschloss er, diese anzunehmen um dazu zu lernen, und seine momentan freie Zeit wieder sinnvoll auszufüllen. Es gefiele ihm bis jetzt sehr gut in der Band, und er sei froh dabei zu sein, schließt er.

Die Live-Auftritte von „Bitter Piece“ werden stets in den höchsten Tönen gelobt, als äußerst mitreißend und sehr intensiv beschrieben. Ich will von den Jungs wissen, ob es ihnen genauso viel Spaß macht wie ihrem Publikum.

Bei dieser Frage leuchten die Augen von Drummer Maurice regelrecht auf, und er muss eine Weile nach den richtigen Worten suchen, um seine Begeisterung auszudrücken. Schließlich meint er, man müsse sich das ganze als Wechselwirkung zwischen Publikum und Band vorstellen. Die Energie des Publikums würde sich auf die Band übertragen und sie pushen. Das ist in etwa auch die Beschreibung die Daniel mir von seinem Gefühl auf der Bühne gibt.

Neben der Musik mag es die Band privat gern etwas ruhiger, bei gemütlichen Playstation oder Heimkino Abenden. Der Ausgleich zu ihren anstrengenden Büro Jobs ist für sie jedoch stets die Bühne, auf der sie dann „alles rauslassen können“.

Die Band konnte seit ihrer Gründung schon einige Erfolge verbuchen, wie z.B. diverse Auftritte beim „Wacken Metal Battle 2006“ und beim „Summer Nights Open Air 2009“, sowie als Support-Gig für Heaven Shall Burn. Mariano berichtet mir, dass die nächsten Ziele nun das neue Album, evtl. eine kleine Tour mit Indistinct, und ein Auftritt beim „Rock the Night“, welcher Daniels erste Live Auftritt mit Bitter Piece sein wird, und auf dem erstmals die neuen Songs gespielt werden, seien.

Abschließend bedankt sich die Band sehr höflich für das Interview:

Daniel: „Danke für das Interview!“

Mariano: „Wir danken unseren Fans, die in unserer Vergangenheit gemeinsam mit uns vor und auf der Bühne eine Menge Spaß hatten, und wir freuen uns darauf, in naher Zukunft die Clubs mit euch in Schutt und Asche zu legen!“

Maurice ergänzt grinsend: „Wir freuen uns, euch bei „Rock the Night“ in den Arsch zu treten!“

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