Dampfmaschine laden zum Grillabend. Ich treffe Sänger Siggy Rock, die Gitarristen Hase und Fitten, Bassist Rave Paulsen und Schlagzeuger Schnalli im Außengehege des Bastard Clubs. Nach dem Verzehr allerlei lecker exotischer Tiere vom Bratrost, nebst einiger herber Kaltgetränke, kann das ausführliche Gespräch starten. Ich habe natürlich an alles gedacht, bis auf die Batterien für das Aufnahmegerät. An dieser Stelle möchte ich Andre vom Internetradio Rautemusik (unbedingt mal reinhören) noch mal meinen herzlichsten Dank aussprechen, der mir freundlicherweise seinen Aufzeichnungsapparat zur Verfügung gestellt hat.

Interview mit Dampfmaschine – Ein Bisschen Siggy Rock, Hase oder Rave Paulsen steckt in jedem Menschen

Interview mit Dampfmaschine im Außengehege des Bastard Clubs am 04.09.2011

Interview mit Dampfmaschine im Außengehege des Bastard Clubs am 04.09.2011

OM: Viele haben Probleme damit euren Stil zu beschreiben.

Schnalli u. Fitten: Wir auch.

OM: Und genau das ist meine Frage. Wie würdet ihr euren Stil beschreiben, was ist Dampfmaschine?

Schnalli: Ibiza-Gay-Vocal-House.

Fitten: Manchmal glaub ich, Black Sabbath ohne Toni Iommi.

Siggy Rock: Wir haben doch zwei Gitarristen. Also wir haben doch mehr.

Rave Paulsen: Zweimal Toni Iommi.

Schnalli: Nee. Ich würd sagen Rock. Rock ist die beste Beschreibung.

Siggy Rock: Punkrock.

Schnalli: Nee, aber Rock.

OM: Ich hab’s in meinem Review mal als Adhoc Dampfpunkrock beschrieben.

Schnalli: Da hastes doch. Zack!

Fitten: Da haste dir auch richtig einen abgebrochen, auf jeden Fall.

OM: Welchen Anteil hat denn euer Produzent Claus Grabke an dem Album, oder auch vorher gehabt?

Fitten: Das Equipment und das Wissen und er berät uns in manchen Sachen. Ansonsten machen wir das alles selbst.

Siggy Rock: So ein Produzent lässt sich dann auch eintragen auf Gema, als wenn er echt viel macht. Aber rein songmäßig macht der bei uns gar nichts.

OM: Nee, aber vom Sound her?

Siggy Rock: Das kann man auch irgendwie gar nicht so richtig wissen, du hast es ja da aufgenommen. Es gefällt uns.

Hase: Es ist schon so, dass er dann ankommt mit einer Idee, dass wir hier mal ein Keyboard versuchen oder da mal einen anderen Basseffekt. Da hat der natürlich super Equipment stehen. Wir sind mit ihm auf einer Wellenlänge.

Siggy Rock: Er versteht das was wir wollen.

Hase: Er versteht das und kann da und da helfen, kann sagen: „Spiel mal da weniger, spiel mal da mehr.“ An der Songstruktur macht er jetzt nicht mehr so viel. Höchstens mal hier einen anderen Sound oder einen dritten Amp dazuschalten.

OM: Es gibt ja jetzt, gerade im Metal-Bereich einen klaren Retro-Trend. Ich habe noch eine alte Kritik gelesen, da wurde gerade euer alter Sound kritisiert.

Schnalli: Das ist das Geile. Weil einige Leute haben es einfach nicht kapiert. Das ist nicht böse gemeint. Aber einige haben gedacht, was das jetzt für eine semiprofessionelle Aufnahme ist.

Hase: Natürlich ist das ein Dilemma dabei. Das ist jetzt nicht die Platte bei der du denkst das wäre ein Heiligtum.

Siggy Rock: Es ist ja auch ein Konzept.

Hase: Es ist authentisch.

Schnalli: Bela und Die Ärzte haben uns deshalb auch gewollt. Weil die sagen: „Jede Band nimmt heute mit fünf Gitarren auf.“

OM: Das ist ja auch ein Statement.

Hase: Ja, das ist eben auch ein Statement. Klar fällt das ab, wenn du das jetzt in der Disko spielst hinter „Bombtrack“ von Rage Against The Machine oder sowas, weil das eben krasser produziert ist. Bei „Bete zur Maschine“ ist es jetzt eben auch produzierter.

Siggy Rock: Soundmäßig ist das aber immer noch vergleichbar. Man hört, dass wir das sind, aber es ist von der Machart dann so, dass es gespielt werden kann. Es soll keine direkte Wiedergabe vom Live-Sound sein, sondern eine echte Studioplatte halt. „I Love My Body“ ist auch eine Studioplatte, nur es ist eben eine Live-Platte im Studio. Da haben wir auch drauf hingearbeitet und es hat geilerweise geklappt. Ganz beruhigend.

OM: Also ein zweites „I Love My Body“ hätte dann auch nicht funktioniert oder?

Schnalli: Zumindest nicht nacheinander.

Siggy Rock: Manche Leute kommen echt an und fanden die „I Love My Body“ megageil und viele davon verstehen auch nicht, warum wir jetzt richtig im Studio aufgenommen haben. Und das sind teilweise dieselben, die als sie die „I Love My Body“ zum ersten Mal gehört haben, gesagt haben: „Das geht ja gar nicht.“ Wir kennen die Platten die wir machen auch länger als alle anderen, das heißt wir wissen schon ob das jetzt kommt oder nicht.

OM: Ihr arbeitet ja jetzt auch nicht darauf hin, irgendwelchen Leuten zu gefallen.

Siggy Rock: Nee, ist nur auffällig, dass manche Menschen ihre Meinung radikal ändern.

Fitten: Das war ein Überraschungseffekt mit der „I Love My Body“, womit wir selber auch gar nicht so gerechnet haben, dass es so geil ankommt. Wir wollen auch glaub‘ ich bewusst mit der neuen Platte etwas dagegen steuern. Weil wir wussten: „Eine zweite „I Love My Body“ braucht jetzt keiner.“ Oder wir würden die vielleicht auch gar nicht so hinkriegen. Was auch immer, wir haben uns auch gar nicht daran versucht. Wir haben gesagt: „Wir machen einfach bewusst das weiter wo wir drauf Bock haben und schauen wie das Ganze so passt.“ Das war daher wichtiger und deshalb ist es auch ein Studioalbum definitiv geworden.

Hase: Das ist was es zusammenhält im Grunde und wir haben auch bei der „Bete zur Maschine“ immer versucht, die Songs soweit vorm Studio fertig zu haben, dass man sagt: „Man könnte sie theoretisch auch so einspielen.“ Mit den ganzen Overdubs haben wir jetzt auch nicht viel gemacht. Grabke ist ja auch einer der es gerne roh klingen lassen will. Der will das auch gar nicht, dass es jetzt so produziert ist wie ein Pantera-Album.

Siggy Rock: Pantera sind schon geil.

Schnalli: Ja, aber eben eine völlig andere Band. Das wollen wir auch gar nicht nachmachen. Wir hätten auch sagen können: „Wir holen uns jetzt Rick Rubin dahin und der macht uns jetzt einen Sound wie auf der letzten Korn-Platte oder was.“

Siggy Rock: Dann hätten wir aber alle Privatinsolvenz angemeldet mittlerweile.

Schnalli: Wir haben eigentlich nur gesagt: „Wir wollen jetzt keine zweite „I Love My Body“ haben.“

Fitten: Einfach aus dem Bauch raus. Einfach machen und wir schauen ob’s passt, und wenn nicht, dann machen wir halt was anderes.

Hase: Wir hatten ja auch schon noch ein paar mehr Songs, die dann textlich oder musikalisch nicht so richtig zusammengepasst haben. Die haben wir dann eben rausgelassen. Es ist schon das Ziel ein Bisschen Auswahl zu haben. Was dann im Studio wirklich entsteht oder welche Reihenfolge es dann wird…

Fitten: Vor allen Dingen hatten wir auch Bock ein Album zu machen, das du wirklich von eins bis zum Schluss durchhören kannst. Die „Vulgar Display Of Power“ von Pantera ist immer ein geiles Beispiel. Kannste immer wieder reinschieben. Von eins bis Z, geht immer.

OM: Ich habe auch bei der neuen Platte den Eindruck, das ist auch ein wenig auf LP getrichtert, mit dem Titeltrack in der Mitte und sowas.

Hase: So eine Diskussion, welcher Song kommt wann, die hatten wir natürlich auch. Mit der LP, das haben wir uns auch schon ein Bisschen so gedacht. Wi haben uns auch gedacht, ob wir auf der CD eine andere Reihenfolge machen als auf der LP.

Fitten: Mit der Songreihenfolge wirst du nie zufrieden sein. Man muss auch mal den Moment einfach nehmen und dann passt das.

Siggy Rock: Also ’ne Platte ist ja auch irgendwie, weiß ich auch nicht, ’ne Platte. Die hörst du gerne und hörst die zwei, drei Mal nacheinander durch und die Reihenfolge… wenn man eine Platte immer wieder nacheinander hört, dann ist die Reihenfolge auch beliebig. Die letzte Idee war eigentlich „Herzen machen bumm“ als letzten Song zu nehmen. Das geht mir auf jeden Fall so: wenn ich den höre, hab‘ ich sofort Bock wieder das Album zu hören. Das relativiert auch wieder das Listing.

OM: Es heißt im Titelsong: „Befreie dich vom Geld, lass‘ dich neu frisieren.“ Wie soll diese Frisur aussehen?

Schnalli: Das ist mal ’ne gute Frage.

Siggy Rock: Da hab‘ ich auch schon eine Vorstellung. Ich kann mich nicht genau äußern, mir fliegen so viele Frisuren durch den Kopf.

Schnalli: Es geht einfach nur darum: „Zack! Frisch, neu ans Leben.“

Fitten: Genau, es geht darum: „Lass‘ die alten Kamellen!“

Siggy Rock: Ist schon ein Bisschen Endzeit. Mel Gibson bei Mad Max. Das müsste er machen.

Schnalli: Das müsste Mel Gibson mal auch heute noch machen. Man müsste eigentlich Mel Gibson die Haare mal wieder machen.

Siggy Rock: Ich glaub‘ der Trend ist zu Locken.

OM: Dauerwelle? Oder Dampfwelle?

Fitten: Lieber Minipli.

OM: Ihr habt mit den Ärzten gespielt, vor knapp 60000 Leuten an zwei Tagen in Linz. Wie habt ihr das wahrgenommen und was hattet ihr für einen Eindruck wie euch das Publikum wahrgenommen hat?

Schnalli: Wir waren schon ziemlich überrascht als das Management anrief. Das war schon cool. Wir hatten das erst aufgefasst als guten Supportslot, in irgendeiner Turnhalle vor vier- fünftausend Leuten. Dann hat man im Internet nachgeschaut und da war’s dieses EM-Stadion in Österreich, wo bei Konzerten Kapazitäten von bis zu 35000 Leuten sind. Da fährst du mit deinem kleinen Bulli durch dieses riesige Stadion. Riesenbühne, da stehen zwanzig Stagehands die deine Koffer rausholen. Man muss sagen, da kriegst du gar keinen richtigen Schiss oder so ’ne Aufregung, weil das alles so locker war. Das war das, was mir als erstes dort aufgefallen war. Es war ’ne lockerere Produktion als wenn ich hier oben ein fünfzig Mann Konzert mache. Jeder wusste wo was auch immer hinkommt, jeder wusste wer für wen zuständig ist. Wir selbst sind da auch vorsichtig rangegangen, weil Die Ärzte nun keine Band sind, die jeden Abend nur vor dreißig Leuten spielt. Aber es wurde cool angenommen. Die sind auf uns zugekommen: „Geile Platte, blablabla!“ Es waren einfach zwei unvergessliche Tage. Am ersten Tag waren es irgendwie 24000 oder 25000, am zweiten waren 35000 oder so da. Das war Wahnsinn. 95% hatten das noch nie gehört, gelesen, was auch immer. Das bekam man vorab auch im Gästebuch der Ärzte schon mit: „Was haben die da denn jetzt schon wieder für ’ne Band, was ist das denn jetzt, Dampfmaschine?“ Also ich würde sagen, das Publikum hat’s gut aufgenommen.

OM: Habt ihr das selber wahrgenommen, dass da so viele Leute stehen?

Schnalli: Zwanzig Minuten vor der Show waren wir sehr aufgeregt. Aber dann, besonders weil wir natürlich auch im Hellen gespielt haben, da siehst du natürlich viel mehr als wenn dir da irgendwelche Latüchten in die Fresse ballern, wenn du abends um elf auf der Bühne stehst. Aber das war schon cool. Das war einfach wirklich ein geiles Ding, ich könnte das gerne jedes Wochenende machen. Ich glaube von allen Seiten wurde das positiv aufgenommen. Ich habe das ja gelesen im Gästebuch danach. Einige schrieben: „Was war das denn für ’ne Scheiße?“ Und einige schrieben eben: „Der absolute Hammer!“ Und das macht mich persönlich und ich glaube auch die Band…

Fitten: „Ich hatte einen Albtraum von der Kimme des Sängers.“ Das hat ein kleines Mädchen geschrieben.

Schnalli: Ich persönlich finde das geiler als wenn die schreiben würden: „Die haben auch gespielt.“ Also entweder sollen die das auch richtig scheiße finden, weil dann interessieren sich ja die Leute auch eher dafür: „Sind die wirklich scheiße? Machen die wirklich Müll?“ Danach kannst du eben sagen: „Och, die waren doch ganz cool, was hattet ihr denn?“ Oder die sagen eben: „Stimmt, das ist ja wirklich der totale Müll, was die da machen.“

Hase: Das hat schon was gebracht. Da haste dann auch Leute mit gezogen.

OM: Ihr geht jetzt wieder auf Tour. In Osnabrück ist natürlich ausverkauft. Ist die Nachfrage allgemein gestiegen?

Schnalli: Die Nachfrage ist ja da. Das Ding ist, wir kriegen das beruflich einfach nicht gebacken. Wir können jetzt keine 60, 70, 80 Shows im Jahr spielen.

OM: Aber ihr könntet.

Schnalli: Ja, das schon.

OM: Also ist die Nachfrage gestiegen seit dem letzten Album?

Siggy Rock: Auf jeden Fall.

Schnalli: Ja, das auf jeden Fall. Also letztes Jahr haben wir bestimmt 12, 13, 14 Shows gecancelt…

Siggy Rock: Das Witzige ist, was ein Bisschen falsch gelaufen ist bei der ganzen Good Witch zu Dampfmaschine Geschichte. Ich glaub‘ es haben einfach noch viele Leute, die Good Witch geil finden, noch immer nicht so richtig geschnallt, dass es jetzt immer Dampfmaschine ist, dass es die gleiche Band ist. Aber egal, seit der „I Love My Body“, muss man ganz klar sagen, läuft’s viel besser. Es läuft so gut wie vorher nie.

Schnalli: Also wir haben acht Jahre Good Witch gemacht und es waren tolle Highlights dabei. Eine Tour mit Mastodon, solche Sachen. Was uns eben auch gewundert hat, warum Mastodon unseren Kram ausgesucht haben, Good Witch damals. Da meinten die: „Was soll man an so einem Abend mit ’ner zweiten Prog-Metal-Kapelle?! Das machen wir ja selber schon..“ Das fand ich irgendwo ganz cool. Es gab geile Sachen damals, auch die Unterstützung die wir von Smoke Blow bekommen haben bei der ersten Platte, solche Sachen. Unser erster Labelchef Andreas Kohl, der früher bei Visions war, der Kanzler, der war auch total Fan. Und das ist ein richtig geiler Musik-Freak gewesen der Vogel. Und der hat uns megaviel unterstützt. Ein Bisschen wie der Schröder, nur völlig anderer Typ. Der Schröder kennt uns zehn Jahre, der hat uns sehr oft live gesehen, findet das gut. Für uns ist es eine persönliche Geschichte. Das ist zwanzig Minuten von hier, schon sind wir da und sagen: „Hör mal, wir könnten ja noch das und das machen und was ist denn da und damit?“ Das hat uns vorher eben gefehlt.

OM: Es gibt eine interessante Live-Kritik aus der Rock Hard zu Good Witch-Zeiten. Ihr sollt angeblich total besoffen gewesen sein…

Siggy Rock: Da haben wir ’n richtigen Verriss gekriegt.

Schnalli: Aber richtig. Das war Buffo, der Manager von Tankard. Der kommt jetzt hier nächsten Monat wieder hin, dann kriegt der von uns erst mal einen drauf. Der Typ der ist bei AOK, was ja wirklich sagen wir mal die voll alkoholisierte Version von Dampfmaschine ist. Da fand ich das dann auch natürlich sehr amüsant, dass man das dann irgendwie so sieht. Es gab einmal die Geschichte mit dem Review, was eben sehr lustig war. Der kam auf unsere Show schon nicht klar. Wir waren stocknüchtern. Sunride, mit denen wir auf Tour waren, die haben einen Bulli mitgehabt. Als die Tour anfing sah der schon so aus, als würde der morgen kaputt gehen. Und das passierte eben genau an dem Tag, auf dem Weg von Saarbrücken nach Frankfurt. Wir sind irgendwie eine halbe Stunde vor der Show angekommen, waren alle stocknüchtern, haben unsere Show da durchgezogen…

Hase: Da war natürlich auch nichts los.

Schnalli: Und er stand da eben und steht persönlich halt nur auf den puren Stoner Rock, und dann kommen wir mit unserer Hibbelgeschichte da an und da kam er eben nicht drauf klar. Aber solche Reviews, warum nicht? Manchmal gibt’s Überraschungen, dass selbst irgendein Black Metal Magazin uns irgendwie 12 von 15 Punkten gibt.

Siggy Rock: Jetzt bei „Bete zur Maschine“, im Classic Rock kriegen wir auch ’ne gute Bewertung.

Schnalli: Im Classic Rock Magazin irgendwie acht von zehn Punkten. Man muss es immer rallen. Entweder denken die wir wären irgendwelche komischen Affen, die sich irgendwie zum Horst machen, oder wir nehmen das schon ernst was wir machen…

OM: Aber ihr klingt ja auch schon nach komischen Affen.

Schnalli: Ja, das ist ja auch gut. Man muss ja nicht alles ernst nehmen. Es gibt ja genug ernsthafte Studentenkapellen.

OM: Das ist ja auch ein Riesenkompliment, wenn euch die Leute nicht einordnen können.

Schnalli: Das ist schon das größte Kompliment das wir in den letzten Jahren hatten.

Siggy Rock: Da reiht sich so ein Teil ans andere und es passt ja eigentlich wenig so wirklich zusammen, wenn man mal ehrlich ist. Und das macht ja den Charme aus, weil wir natürlich schon ’ne sehr gut eingespielte Truppe sind und können da eigentlich mit vielen Sachen, die vielleicht fremd sind, echt ganz gut umgehen. Das kompensieren wir sowieso durch… zusammen einfach. Hase und ich machen seit keine Ahnung wie viel Jahren Musik.

OM: Der NOZ wolltet ihr nicht verraten wie der Name eurer ersten Band hieß.

Siggy Rock: Haben wir vergessen leider.

Schnalli: Das weiß ich auch noch nicht. Ich war ganz überrascht, als ich gehört hab‘, dass die eigentlich schon seit ’93 miteinander am Fummeln sind.

OM: Von meiner Seite wär’s das soweit. Wollt ihr noch irgendwas loswerden?

Rave Paulsen: Wir müssen alle Fiesen killen.

Schnalli: Was müssen wir?

Rave Paulsen: Wir müssen alle Fiesen killen.

Schnalli: Fiesen killen?

Rave Paulsen: Kennste das nicht? Das ist ein schönes Buch von Boris Vian.

Hase: Du liest?

Schnalli: Du liest?

Rave Paulsen: Trotzdem, kann ich nur empfehlen.

Fitten: Ja nee, sonst gibt’s nix zu sagen.

OM: Vielen Dank!

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Location: Bastard Club
Datum: 04.09.2011
Autor: Ernesto


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