Kurz vor der Autogrammstunde der „Verteidiger des wahren Bödsinns“, der Erlanger Fun-Rock-Gruppe J.B.O. traf sich unser OsnaMetal.de Chef-Redakteur am 18. August 2009 mit Hannes, Vito und Wolfram, um ein wenig über Angela Merkel, das Hütte-rockt-Festival und natürlich das neue Album “I don't like Metal – I love it” zu erfahren. Ort des Treffens war mit dem “Grünen Jäger” das Urgestein aller Osnabrücker Kneipen, für den die Gruppe nur lobende Worte hatte.

Interview mit der Erlanger Fun-Rock-Gruppe J.B.O. am 18.08.2009

Interview mit der Erlanger Fun-Rock-Gruppe J.B.O. am 18.08.2009

OM: Hallo, J.B.O. …

Vito: Hallo, OsnaMetal.de!

Hannes: Hallo, liebe Hörer von OsnaMetal.de!

Wolfram: Das sind eher Leser, oder?

Hannes: Oh, Tschuldigung. Alle: Hallo, liebe Leser!

OM: Gleich zum Einstieg das Wichtigste: Euer neuer Song “Angie – quit living on dreams”. Wie waren die bisherigen Reaktionen darauf, und hat Frau Merkel vielleicht schon selbst Stellung bezogen?

Vito: Also dass Frau Merkel Stellung bezieht, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich glaube, dass alle solchen Leute – egal ob das jetzt superberühmte Leute sind, egal ob das jetzt Beckenbauer ist oder Merkel oder Schröder, als er Kanzler war, oder Kohl – die werden so oft durch den Kakao gezogen und parodiert, dass sie sich da nicht mehr drum kümmern.

Wolfram: (in ironischem Tonfall): Also der Herr De Laiziere hat mich gestern angerufen und gesagt, dass der echt geil ist, der Song… (lacht).

Hannes: Wir erwarten auch keine Stellungnahme der CDU, aber irgendwo irgendein kleines Chapter, irgendwie ein Unterkapitel der SPD, fand das wohl gut und hat einen Link auf seiner Homepage gesetzt und auf einem Blog kam das auch mal vor. Ich erwarte keine öffentliche Reaktion von Seiten des Kanzleramtes. Frau Merkel hat sich nicht mal bei Vera Lengsfeld wegen ihrer Tittenplakate gemeldet. Ich mein, das wär ja auch ein Job von ihr selber gewesen, zu sagen: “Mensch, wir zwei Tittenfrauen…”

Vito: Aber der logische Schritt ist: Falls die Umfragen nicht ganz so toll sind, dann muss Angela sich für den Playboy ausziehen vor der Wahl und mal zeigen, dass sie mehr zu bieten hat. Die Frage ist nur, ob sie nach diesen Fotos gewinnt oder verliert!”

Wolfram: Photoshop macht's halt möglich, nicht?

OM: Und wie waren die Reaktionen von anderer Seite?

Hannes: Also die Fans fanden es auf jeden Fall geil. Wir finden bestimmt was negatives, ist ja auch noch nicht lange draußen, aber bisher haben wir nur positive Reaktionen gehört.

OM: Ihr habt erklärt, dass ihr das Pseudonym “Hells Angies” benutzt habt, damit auch Leute sich überzeugen lassen, die eure Musik sonst von vornherein ablehnen. Könnt ihr das näher erklären?

Vito: Ja, es gibt einfach viele Leute in Deutschland, die lehnen J.B.O. ab – alles, wo J.B.O. draufsteht, ohne sich das überhaupt anzuhören. Die haben dann große Vorurteile: ich habe schon Sachen gelesen wie “besoffene Bierzeltproleten, die keine zwei Töne geradeaus spielen können”. Da komme ich dann zu dem Schluss, dass sich irgendjemand das gar nicht angehört hat. Manchmal spielen wir in Bierzelten, manchmal sind wir auch besoffen – meistens aber erst nach dem Konzert – aber wir schaffen es eigentlich meistens, zweieinhalb Töne geradeaus zu spielen!

Wolfram:: In einem Review hab ich heute gelesen von einem Menschen, der geschrieben hat, bisher habe er immer gedacht, J.B.O. sei Musik für diejenigen, die beim Zeitungslesen die Lippen mitbewegen, aber er sei von dieser CD jetzt eines besseren belehrt worden.

Hannes: Das ist jetzt ein kleiner Themensprung, aber das kann daran liegen, dass viele Leute Songs in die Internettauschbörsen hineinstellen, die gar nicht von uns sind – die behaupten aber, das sei J.B.O. Möglicherweise wissen sie es nicht besser und denken tatsächlich, dass die Stücke von uns sind. Allerdings stehen da auch Sachen drin, mit denen wir eigentlich nichts zu tun haben wollen, die also entweder sehr, sehr vulgär daneben sind oder leider auch schon rechtsradikales Gedankengut vertreten. Oder es sind Sachen, die wir einfach doof finden. Die werden uns zugeschrieben, weil das auf deutsch ist und den Anschein hat, lustig zu sein, und schon denken die Leute: “Das ist J.B.O.” und stellen das auf die Tauschbörsen , und dann kommen Leute vielleicht auf falsche Gedanken.

Vito:: Link dazu: www.jbo-fans.de. Unter “extras” befinden sich Songs, die nicht von J.B.O. sind.

OM: Zurück zu den Songs, für die ihr verantwortlich seid: Ich selber habe, wie ich gestehen muss, bis auf “Angie – quit living on dreams” noch keinen Titel des neuen Albums gehört. Was erwartet mich, wenn ich mir “I don't like Metal – I love it” bald kaufe und in meinen CD-Spieler lege?

Hannes: Hast du schon einmal eine komplette J.B.O.-CD gehört? Dann weisst du auch ungefähr, was dich erwartet, wobei wir auch darauf achten, dass wir nicht fünf mal die gleiche CD machen.

Es bleibt so ungefähr in dem Style: Es gibt eigene Songs, es gibt Coversongs, es gibt den geballten Schwachsinn und es gibt intellektuellen Blödsinn.

Wolfram:Ja! Und es gibt einfach fette Gitarrenakkorde und ein unfassbares Schlagzeuggewitter!

Hannes: Es gibt schöne Gesänge, es gibt nicht so schöne Gesänge, es gibt Gegröhle, manchmal groovt es, manchmal groovt es weniger, laut und lustig, …

OM: In diesem Jahr feiert der Mauerfall 20 Jahre Jubiläum, die Bundesrepublik nähert sich mit 60 Jahren der Rente, vor allem aber sind Bundestagswahlen.Habt ihr die Veröffentlichung des Albums absichtlich so terminiert, weil ihr meint, mit politischen Aussagen etwas bewegen zu können?

Hannes: Nein, …

Vito: Ein anderes Jubiläum haben wir nämlich auch noch: 20 Jahre J.B.O.!

Hannes: …der zentrale Song, den du damit ansprichst, ist ja “Angie”, und den wollten wir eigentlich schon auf der letzten CD “Head Bang Boing” veröffentlichen. Die Genehmigung haben wir aber damals nicht bekommen mit dem Hinweis, dass wir sie möglicherweise später bekommen werden, und das ist jetzt geschehen. Das heisst, wenn es nach uns gegangen wäre, wäre der Song schon zwei Jahre älter.

Vito: Ähnlich übrigens mit dem Titeltrack der neuen CD “I don't like Metal”, der war auch für die letzte Produktion bereits geschrieben und auch genehmmigt, hat es aber irgendwie nicht geschafft, umgesetzt zu werden. Das ist aber eigentlich ganz gut, denn jetzt ist es ein sehr guter Titeltrack für's neue Album.

Hannes: Und nach diesem Reglement wissen wir jetzt auch schon, wie das nächste Album heisst, weil wir einen Track mehr aufgenommen haben… (allgemeines Lachen) … der es nicht geschafft hat auf's Album.

OM: Wollt ihr nicht schon verraten, welcher Titel uns demnach bevorsteht?

Wolfram: (ironisch) Das war doch “Fickscheisse und verfickte Kotzkacke”, weil ich auch schon gelesen habe, dass auf diesem Album viel zu wenig Fäkalhumor vorhanden ist. Das können wir nicht auf uns sitzen lassen! Also wird das nächste Album “Fickscheisse und verfickte Kotzkacke” heissen. (lacht laut) Ne, stimmt nicht.

Hannes: Ich glaube nicht, dass wir das hier verbreiten sollten. Das wird dann bestimmt wieder hingeschrieben und dann denken die Leute wirklich, dass unser nächstes Album “Fickscheisse und verfickte Kotzkacke” heisst.

Wolfram: Ich sag ja, es stimmt nicht.

Vito: Aber es wird auch hingeschrieben, dass das ein Witz war. In Klammern “lacht laut” oder so….

OM: Bleiben wir noch kurz politisch: Ihr habt euch mal in einem Interview recht negativ zum Thema Filesharing geäußert, wie es auch gerade schon bei euch angeklungen ist. Nun sind bald Bundestagswahlen, und in den virtuellen Weiten, in denen wir als Onlinemagazin uns bewegen, sorgt eine neue Kraft für Furore: die Piratenpartei, die unter anderem das Ziel hat, Privatkopien zu legalisieren und das Urheberrecht zu verändern. Wie steht ihr …

Vito: Privatkopien sind legal. Die waren noch nie illegal. Privatkopien, also dass du dir deine CD für dich selber mal kopierst…

Hannes: … oder für deinen Bruder oder deinen besten Freund, das war schon immer legal und das muss man nicht legalisieren.

Vito: Es ist nur so, dass es mal hin und wieder Ideen gab, das zu illegalisieren, aber es ist nicht illegal.

Hannes: Und mit fremden Files zu sharen ist einfach immer noch illegal und das soll es auch bleiben.

Wolfram: Das sorgt eben dafür, dass Leute, die Bücher schreiben oder Musiksongs oder Filme machen und die eben nicht Großverdiener sind, dass die es sich nicht mehr leisten können, Bücher oder Musik zu machen. Das wäre der Tod der unkommerziellen Kunst.

Hannes: Die Idee ist sehr kurz gedacht. Nicht nur das: Ich meine, da schimpft die Industrie über China und dass halt irgendwelche Technologie geklaut wird, und auf der anderen Seite haben wir eine Partei, die das Einkommen derer beschneiden möchte, die die Ideengeber sind. Schwachsinn!

Wolfram: Da sollten wir vielleicht eher das Einkommen der Leute beschneiden, die unser Geld in den Sand setzen – und das Geld dieses Staates. Das fänd ich sinnvoller als das Geld der künstlerisch oder sonstwie tätigen Urheber zu beschneiden.

OM: Was haltet ihr in eurer Rolle als Musikschaffende denn von der Idee einer “Kulturflatrate”, für die jeder Internetnutzer zu zahlen hat, um im Gegenzug auch beliebig herunterladen zu können?

Vito: Und nach welchem Schlüssel wird die dann aufgeteilt? Ich wünsch viel Spaß bei der Schaffung solcher Ideen.

Hannes: So etwas ähnliches gibt es schon, nämlich die GEMA, und da verdienen sich solche wie der Bohlen blöd und dusselig. Und andere kleine Leute versuchen, den letzten Cent irgendwie zusammenzukratzen und zu überleben.

Wolfram: Und ein sehr beamtischer Apparat bei der GEMA sorgt auch dafür, dass viel Geld einfach da verschwindet. (ironisch:) Das sind alles ganz tolle Ideen, die sich jemand ausgedacht hat, ohne es zu Ende zu denken.

Hannes: Und das bei einer Partei, die auf ihre Plakate “Denk selbst!” oder so ähnlich draufschreibt. Machen wir hiermit. Danke, Piratenpartei!

OM: Bleiben wir beim Thema Internet: Ihr habt ja bei der Bekanntmachung von “Angie – quit living on dereams” unter dem Pseudonym “Hells Angies” viel auf das Internet gesetzt und per MySpace und YouTube auf euch aufmerksam gemacht. Ist das ein Zugeständnis an die wachsende Rolle, die das Internet und auch …

Hannes: Halt, halt, halt, wir sagen ja nicht, dass das Internet schlecht ist.Ganz sicher nicht, das haben wir nie gesagt und das würden wir auch nie sagen. Es gibt halt wie bei allem Vor- und Nachteile. Über Nachteile haben wir grad schon geredet, ein Vorteil, der uns auf jeden Fall zugute kommt, ist, dass auch Leute aus nicht-deutschsprachigen Gebieten auf unsere Musik aufmerksam werden und sich das mit wenig aufwändigen Mitteln auch besorgen können. Wir haben schon Briefe gekriegt aus Brasilien, Indien, Thailand, Iran, USA, … und es kommen auch in Deutschland viele Leute auf J.B.O., die sonst nicht drauf gekommen wären, weil sie einfach mal draufgeschaut haben.

Vito: Die Welt rutscht einfach näher zusammen. Das ist schon gut.

Wolfram: Und da passieren auch halt irgendwelche Dinge, die unerwünscht sind, das ist ganz normal. Und es ist ja auch nicht so, dass wir hier sitzen und sagen (mit weinerlicher Stimme:) “Ho…alles schlecht. Und immer nur wir armen kleinen Musiker”. (allgemeines Gelächter)

Hannes: Also das tun wir nicht. Meine Analogie ist immer: Stell dir vor, du warst die letzten zwanzig Jahre Hersteller von Faxgeräten. Dann hast du jetzt auch verloren, denn wer kauft sich schon ein Faxgerät, wenn er einfach mailen kann von jedem Computer. Und dann kann der sich auch hinsitzen und jammern: “Kauft meine Faxgeräte, mir geht es so schlecht.” Ne, ist halt nicht. Die Zeiten ändern sich und du musst gucken, wo du bleibst.

OM:Am Wochenende nach der Bundestagswahl ist in Georgsmarienhütte hier in der Nähe zu Osnabrück das “Hütte rockt” – Festival – und ihr seid dabei. Was hat euch nach dem Auftritt auf “Wacken” motiviert, so ein vergleichsweise kleines Festival zu besuchen?

Hannes: Wie, das ist klein? Das ist voll scheisse!

Wolfram: Ey, das haben wir nicht gewusst!

Vito: Also, das sagen wir ab!

(allgemeines Gelächter)

Wolfram: Also Wacken ist ja das größte regelmäßige Festival der ganzen Welt, wir können nicht den Maßstab anlegen, nur auf solchen Festivals zu spielen. Wenn wir selber ein Konzert geben, ist das in der Größenordnung von 800 bis 2000 Leuten. Ich spiel sogar eher die etwas kleineren Sachen lieber, denn auf so größeren Sachen sind die Leute in der ersten Reihe 30 Meter Luftlinie von mir weg. Und das ist alles so ein bisschen distanziert. Und ich mag es eher in so einer kleinen Halle, wo alles schwitzt und dampft und näher zusammen ist.

Vito: Auch cool, ja. Aber ich muss ehrlich sagen: Wenn man mich fragen sollte, wo ich lieber spiele, dann da, wo es das bessere Essen gibt! Das unterscheidet relevant die Qualität von Veranstaltungen für Musiker.

Hannes: Wir haben auch intern eine Hitparade der Essensqualität bei großen Open-Air – Festivals, aber die ist geheim. Allerdings kann ich kurz verraten, dass die nicht von Wacken angeführt wird.

Wolfram: Obwohl sie sich von einem schlechteren Platz, den sie mal hatten, etwas nach oben gearbeitet haben.

Hannes: Wenn du jetzt auch noch meine Meinung wissen möchtest: Für mich ist beides wichtig. Die Varianz zwischen etwas kleinerer Show und großen Festivals, die macht das aus, das ist die Würze. Wenn du nur das eine hast, ist's blöd. Wenn du nur das andere hast, auch.

OM: Welches Essen würdet ihr euch von den Veranstaltern von “Hütte rockt” denn wünschen, um das Festival weiterzuempfehlen?

Vito: Es ist nicht so, dass wir auf ein spezielles Essen festgelegt sind. Aber es gibt Sachen, dass Leute mit drei Aufwascheimern ankommen, in dem einen sind Schnitzel, im zweiten Kartoffelsalat und im dritten sind Pommes Frites. Wenn sich jemand Mühe gibt und wenn das alles einigermaßen Qualität hat, gut schmeckt und ein bisschen nett ist, dann sind wir zufrieden. Wir brauchen keinen Hummerrücken an Lorbeersoße, darum geht es nicht.

Wolfram: Schmeckt sowas gut?

Vito: Ne, ist mir nur grad eingefallen. Ich glaub‘, das schmeckt furchtbar.

OM: Mit euch dabei auf dem “Hütte rockt” sind Mambo Kurt und die Frog Bog Dosenband

Wolfram: Frog Bog Dosenband? Die kenn ich nicht.

Hannes: Doch, das sagt uns auch was. Da hab ich doch eine CD zu Hause.

Vito: Nie gehört.

Hannes: Doch, die haben schon irgendwann mal vor uns gespielt. Also ich hab eine CD von denen zu Hause und die kann ich ja nur haben, weil die schon mal vor uns gepielt haben. Woher soll ich sie sonst haben?

Vito: Also Hannes hat offensichtlich eine CD dieser Band gekauft …

Hannes: Nein!

Vito: …und ist ein Fan dieser Band.

Hannes: Ja!

Wolfram: Mambo Kurt war auf zweien unserer Konzerte sogar schon mal Vorgruppe.

Hannes: Aber das J.B.O.-Publikum mochte ihn nicht so gerne, nach dem dritten Tag hat er sich ohne “Tschüss” zu sagen verabschiedet von der Tour. Unsere Fans hatten ihn halt mit Kleingeld beworfen…

Vito: Ich glaube, für ihn ist das nicht so cool gelaufen, aber es war auch nicht so cool, sich einfach ohne “Tschüss” zu verabschieden..

Hannes: Ne. Aber wenn wir ihn da wiedertreffen, dann ist es vielleicht ein freudiges Wiedersehen und wir heiraten ihn und werden glücklich. Werden wir mal schauen.

OM: Jetzt gebt ihr ja gleich eine Autogrammstunde bei einem großen Elektronikfachhandel hier in der Innenstadt. Werden die Fans denn auch Gelegenheit haben, euch auf dem Festivalgelände zu begegnen, um dort nach Autogrammen zu fragen?

Hannes: Nun, es kann gut sein, dass wir irgendwelche Termine haben und nur die letzten beiden Bands vor uns sehen, das weiss ich gar nicht. Aber wir machen sowieso nach jedem Konzert eine Autogrammstunde. Die Fans müssen also nicht auf dem Festivalgelände auf uns Jagd machen, sondern wir sehen uns absichtlich. Wobei wir das am Tag vorher auf dem “Wacken rocks seaside” in Aurich nicht versprechen können, weil da alles abgesperrt ist und es entweder eine vom Veranstalter organisierte Autogrammstunde gibt oder nicht. Aber in Georgsmarienhütte werden wir mit Sicherheit nach dem Konzert eine Autogrammstunde machen.

Vito: Es kommt auf die Gegebenheiten an, muss ich dazu sagen…

Hannes: Wir machen es eigentlich immer

Vito: Nein. Es gibt Situationen, wo wir es nicht machen…

Hannes: Ja, ein Konzert von hundert…

Vito: Ne, ein bisschen mehr. Es kommt auf die Gegebenheiten an, und ich möchte nichts versprechen, was wir dann doch nicht…

Wolfram: Haben wir doch auch nicht…

Vito: Doch, der Hannes hat es….

OM: Reden wir einfach von einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass es eine Autogrammstunde gibt!.

Hannes: Genau, wir reden von einer hohen Wahrscheinlichkeit.

Vito:Darauf können wir uns absolut einigen.

OM: Wo ihr schon das “Wacken rocks seaside” erwähnt: Dort geben ja auch Slayer einen von zwei Deutschlandauftritten. Ist das für euch noch in einer Form besonders, mit dieser doch recht bedeutenden Band zu spielen?

Hannes: Slayer schon. Slayer sind auf jeden Fall bedeutsam, weil wir die auch sehr cool finden. Wobei es nicht das erste Mal ist, wir spielen bestimmt zum dritten oder vierten oder fünften Mal auf einem Festival mit Slayer.

OM: Okay. Zum Schluss unser beliebtes Frage- und Antwortspiel: Wir geben euch einen Begriff, einer von euch gibt spontan seinen Senf dazu.

Hannes: Ja, dann mach ich das.

OM: Erster Begriff: Falco.

Hannes: Währungsunion.

OM: Twitter.

Hannes (grinst): Indien.

OM: Bundestagswahl

Hannes: Rabatte

OM: Ok… das darf jetzt jeder frei interpretieren. Dann danke ich euch erst einmal für eure Zeit, habt ihr für die Besucher des Hütte rockt-Festivals noch etwas mit auf den Weg zu geben?

Hannes: Ja, klar. Ihr da draußen: Habt Spaß und guten Sex!

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Datum: 18.08.2009
Autor: Chef-Redakteur


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