OM: Hallo Marc! Schön, dass du Zeit für das Interview gefunden hast.

Marc: Hallo, sehr gerne.

OM: Stell dich doch der Form wegen mal den Lesern vor, auch wenn das wahrscheinlich überflüssig ist…

Marc: Für die, die mich tatsächlich noch nicht kennen sollten, das hört sich arrogant an, geb ich zu, aber ich bin Marc, 31 Jahre, gebürtiger Osnabrücker und meines Zeichens Geschäftsführer von OsnaMetal.de bzw. Osna Events. Und ich bin jetzt hier zu diesem Interview eingeladen worden, vielen Dank dafür nochmal an dich auch, und bin gespannt was jetzt dabei auf mich zukommt.

OM: Dann starten wir doch gleich mal mit der ersten Frage: Neben deinen Aufgaben bei OsnaMetal.de bist du dieses Jahr auch noch anderweitig tätig, und zwar als Wacken-Berichtersatter?

Marc:(nicht ganz ernst) Wie bist du denn an diese Information gekommen, das ist ja noch garnicht offiziell. Aber das ist natürlich richtig…

OM: (ebenfalls nicht ganz ernst) …das hat mir so ein Vögelchen gezwitschert…

Marc: (immer noch nicht ganz ernst) …jaja die Geschichte, es gibt immer irgendwelche undichten Stellen, das kenn ich schon. (wieder ernst) Ich bin dieses Jahr in der Tat offizieller Berichterstatter des Wacken-Open-Air, das heißt, meine Aufgabe wird im Prinzip folgendermaßen aussehen: ich werde alle Leser, die vielleicht nicht unbedingt auf das Festival können, versuchen ausführlich zu informieren über den Aufbau , denn Abbau, das Geschehen hinter der Bühne und selbstverständlich auch über das Geschehen vor und auf der Bühne, also quasi ein linguistischer Rundumschlag. Ich werde dieses Jahr auch fast einen Monat auf dem Gelände verweilen. Werde Mitte Juli das erste Mal dort meine Zelte aufschlagen. Und meine Berichte kann man dann nachlesen auf der sicherlich bekannten Internetadresse www.wacken.com.

OM: Und abgesehen von den Konzertberichten, was machst du in der Zeit bevor das eigentliche Festival losgeht?

Marc: Ich hoffe natürlich, dass ich ne ganze Menge Freizeit haben werde, um sehr viele Leute auch ein bisschen kennen zu lernen. Mit einigen Bands werde ich mich sicherlich auch unterhalten und eine Art Interview-Statement mit ihnen machen. Ein paar Eindrücke von den Organisatoren des Festivals festhalten, aber natürlich auch von Fans und Bands zu sammeln, um evtl. auch mal unseren Lesern einen Blick hinter die Kulissen zu geben, wo man ja sonst vielleicht nicht unbedingt hinkommt.

OM: Du bist ja sicherlich auch als Fan da?

Marc: Selbstverständlich.

OM: Und auf welche Bands oder auf welchen Act freust du dich am meisten?

Marc: Ich freue mich natürlich auf die Headliner, „Iron Maiden“ ist für mich mal wieder ein Highlight!

OM: Abgesehen von den eben genannten Bands, wie sieht denn dein Musikgeschmack Zuhause aus?

Marc: Ich habe sicherlich einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack aber für mich ist es vor allem wichtig, dass die Musik handgemacht und ehrlich ist. Schwerpunktmäßig habe ich mich jetzt im Schwarzmetall angesiedelt aber bin wie gesagt relativ offen für sämtliche Genres.

OM: Du erwähnst oft, dass du dich in der Metal Szene super wohl fühlst, freust du dich dann jetzt nicht wahnsinnig, dass du nun die Möglichkeit hast, einen ganzen Monat lang…

Marc: (lacht)…mit total verrückten Typen rumhängen, ja. Klar, das ist sicherlich ne Erfahrung die ich so in meinem langen Festival Leben auch noch nicht gehabt habe. Einen Monat mit den ganzen Leuten, vorallem mit den Organisatoren des Festivals rumzuhängen wird sicherlich ne ganze Menge Spaß machen aber man sollte auch nicht vergessen, dass es natürlich eine sehr ernste Berufung ist. Spaß ja, aber irgendwo muss man seine Aufgaben auch ernst nehmen.

OM: Wie bist du überhaupt an diese Aufgabe gekommen?

Marc: Eigentlich relativ simpel, ich bin angerufen und gefragt worden.

OM: Und da hast du sofort ja gesagt, ohne lange zu überlegen?

Marc: Nein, ich hab sofort gesagt ich wills mir lange überlegen (lacht). Wir sind dann in der Tat so verblieben, dass ich den Organisatoren des Wacken gesagt habe, dass ich zur Entscheidung eine Woche Bedenkzeit brauche. Denn sicherlich ist das eine große Ehre, kann man schon sagen für das größte Metalfestival der Welt exklusiv zu berichten, aber natürlich ist damit auch ein großer Anspruch verbunden, den Anspruch, den ich erstmal an mich selber habe aber auch den Anspruch den unsere Leser an mich haben und einen Monat nur Festival Leben muss man sich ja auch erstmal überlegen. Aber ich habe das dann alles gegeneinander abgewogen und habe dann sowohl die Chance für meine berufliche Karriere als auch den Spaß in den Vordergrund gestellt.

OM: Und du bist dir jetzt sicher, dass du der Herausforderung gewachsen bist?

Marc: Ja, das war ich mir vorher schon, sonst hätte ich das Angebot nicht angenommen.

OM: Zurück zu deiner momentanen Arbeit, gefällt es dir bei Osnametal.de immer noch so gut wie am Anfang, bzw. was hat sich seit du das Onlinemagazin ins Leben gerufen hast daran für dich verändert?

Marc: Es macht mir natürlich noch Spaß, das ist sicherlich auch daran zu erkennen, dass ich mein einjähriges Intermezzo bei EMP beendet habe um zu Osnametal.de zurück zu kommen. Es ist selbstverständlich eine Veränderung vorgegangen in den letzten fünf Jahren die ich nun bei Osnametal.de tätig bin. Der unbedarfte Spaßfaktor ist vielleicht ein bisschen verloren gegangen und hat für ein bisschen mehr Professionalität Platz gemacht. Ich gehe mittlerweile etwas ernster an die ganze Sache ran und sehe viele Gegebenheiten mit anderen Augen, aber im großen und ganzen ist es natürlich nach wie vor noch mein Baby.

OM: Also es ist schon noch das, was du machen möchtest?

Marc: Es ist auf jeden Fall noch das, was ich machen möchte, absolut!

OM: Und das wird sich auch in nächster Zeit nicht ändern, denkst du?

Marc: Davon gehe ich aus.

OM: Wie laufen denn deine Bandprojekte im Moment, du förderst ja viele junge, aufstrebende Bands aus dem Osnabrücker Raum?

Marc: Das würde ich jetzt nicht ausschließlich an mir festmachen, das würde sich so anhören als würde nur ich dahinterstehen und die fördern, das möchte ich jetzt nicht so betonen. Es ist auf jeden Fall so, dass Osnametal.de selber inklusive unserem gesamten Team es sich zur Aufgabe gemacht hat, das wir natürlich für die regionale Bandszene ein bisschen eintreten und auch da sind als eine Art Sprachrohr. Ich kriege sehr viel Feedback, sowohl von den Bands wie auch den Fans, die die Arbeit aktzeptieren und auch unterstützen. Und ein Beispiel haben wir an unserem Newsletter für regionale Bands, den wir dann ausschließlich an unsere Bands raushauen. Wenn irgendwelche Auftrittsangebote im Osnabrücker Raum zum Beispiel gegeben sind, kriegen die Bands dann als erste exklusiv die Informationen darüber und das wird gut angenommen.

OM: Gut, das wars dann auch schon mit dem Interview, ich bedanke mich dafür!

Marc: Okay, danke auch!

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