OM: Hallo und Danke für Eure Zeit! Erzählt doch bitte als Einstieg etwas über die laufende Tour – wird sie Euren Erwartungen gerecht?Sabaton: Naja, wir hatten ein Problem: Der Bus ist uns verreckt. Scheint typisch für eine Metal-Band zu sein. Aber ansonsten lief die Tour bisher fantastisch. Wir hatten nicht derart zahlreiche Zuschauer erwartet; das war eine Überraschung, über die wir uns sehr gefreut haben. Schön zu sehen.OM: Dann lasst uns doch mal über das aktuelle Album „Art Of War“ reden. Wie reagieren die Fans auf die neuen Songs in der Setlist?Sabaton: Sie singen bei den neuen Sachen genau wie bei den alten mit. Sie kennen das neue Zeug.OM: Und wie seht Ihr bei „Art Of War“ im Vergleich zu seinen Vorgängern?Sabaton: Naja, zunächst mal ist es auf dem Buch „The Art Of War“ aufgebaut. Ich denke, dass es ein wenig heavier als die letzten Scheiben ist, gleichzeitig aber auch variantenreicher. Es klingt besser als die Vorgänger. Der Sound ist um Längen besser; wir sind sehr zufrieden damit.OM: Im vergangenen Sommer habt Ihr viele der großen europäischen Festivals mitgenommen. Was zieht Ihr als Musiker vor: Kleine Clubgigs wie heute abend oder die großen Outdoor-Bühnen mit tausenden von Zuschauern?Sabaton: Naja, kommt drauf an. Oft sind die kleinen Clubkonzerte witziger – einfach besser. Man bekommt einen anderen Draht zum Publikum. Aber es ist großartig, Festivalgigs vor 30.000 Leuten zu spielen. Das kann man sich echt nicht vorstellen.OM: Und was für Entwicklungsmöglichkeiten seht Ihr für Sabaton in der Zukunft? Ich nehme mal an, dass bereits größere Labels bei euch vorstellig geworden sind?Sabaton: Yeah, im Moment sieht die Zukunft wirklich rosig aus. Aber wir müssen schauen, was passiert. Wir werden auf jeden Fall den bisherigen Weg weiter verfolgen; da wird’s garantiert keine großartigen Änderungen geben.OM: Wie nahe seit Ihr Eurer Meinung nach denn mittlerweile bei DEM perfekten Sabaton-Stil?Sabaton: Ich denke, das letzte Album ist perfekt. Wir werden wohl mit dieser Art von Produktion weitermachen.OM:Bezüglich des Songwritings sind Eure Einflüsse deutlich herauszuhören: Klasischer Heavy Metal. Wie sehr lasst Ihr Euch beim Schreiben direkt beeinflussen? Ich frage das deshalb, weil z.B. „Cliffs Of Gallipoli“ doch sehr stark an Savatage’s „Gutter Ballet“ erinnert…Sabaton: Naja, Joakim schreibt grösstenteils die Songs, und seine Einflüsse liegen halt im alten Heavy Metal. Ich muß sagen, ich habe „Gutter Ballet“ gehört, und wir haben halt einen ähnlichen geschrieben. Nicht vorsätzlich, eher nach der Methode: „’Oh, dieser Track hört sich recht ähnlich an!‘ – ‚Na und?’“. Es hört sich gut an, also nehmen wir’s auf.OM: OK Jungs, danke für das Gespräch.

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