Thirteenth Sign aus Großbritannien haben gerade ihr Debütalbum „Oracles Of Armageddon“ raus gebracht. Grund genug für unsere Redakteurin Susanna der Band einige Fragen zu stellen.


OM: Hallo! Ich freue mich, dass ich ein wenig Zeit mit euch verbringen darf, um ein wenig von euch zu erfahren. Stellt euch doch bitte kurz vor.

Thirteenth Sign: Wir haben gerade unser Debütalbum “Oracles Of Armageddon“ veröffentlicht. Ein Mix aus Thrash- und Death Metal. Im Moment versuchen wir so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu bekommen, um das Album zu promoten.

OM: Angefangen habt ihr als „Skeletal Embrace“(1998 – 2005) und seit 2005 offiziell als Thirteenth Sign unterwegs. Warum die namentliche Wandlung?

Thirteenth Sign: Unser Schreibstil hat sich im Laufe der Zeit verändert und wir dachten, dass ein neuer Name und eine neue Marke besser unsere Musik wiederspiegeln.

OM: Mit Skeletal Embrace habt ihr lediglich drei Demos gemacht, jedoch kam es erst mit Thirnteenth Sign zu einer EP, „Oracles Of Armageddon“, die im Oktober 2008 erschien. Warum habt ihr euch so lange Zeit gelassen?

Thirteenth Sign: Ursprünglich war Skeletal Embrace ein Nebenprojekt von Chris. Es gab keine Absicht, eine komplett funktionierende Band zu sein. Es war nicht so, dass wir das dritte Demo fertig hatten und die Dinge einfach ihre Form annahmen, indem wir ein komplettes Band Line-Up hatten. Die ersten drei Demos wurden mit Chris, Lloyd und Dean + lokalen Gastmusikern aufgenommen. Wir hatten viele Line-up Wechsel in den ganzen Jahren. 2004 wurden wir mit Skeletal Embrace erfolgreich und änderten unseren Namen in Thirteenth Sign, nachdem wir mit den Management-Firmen gesprochen hatten. Es war während der Zeit, als es anfing, dass sich die Dinge änderten. 2006 nahmen wir das Album auf, aber es wurde 2008 erst veröffentlicht, aus verschieden Gründen.

OM: Wie würdet ihr euren momentanen musikalischen Stand beschreiben?

Thirteenth Sign: Wir sind schwer zu beschreiben, weil wir einen Mix aus vielen verschiedenen Stilen haben. Reviews von unseren Alben beschreiben uns hauptsächlich als eine Mischung aus Thrash- und Death Metal mit einer kleinen Menge Power- und Progressive- Metal. Wir schreiben Musik, die wir hören wollen und nicht um in ein vorgeschriebenes Genre zu passen.

OM: „Oracle Of Armageddon“ ist eher ein durchschnittliches Album, zudem eher unbekannt. Habt ihr die Motivation und Ambition, in absehbarer Zeit, eine andere Richtung einzuschlagen, um zu zeigen, dass mehr in euch steckt?

Thirteenth Sign: Ich vertrete nicht die Meinung, dass es ein “durchschnittliches” Album ist. Ich glaube, es ist ein sehr starkes Album mit vielen Facetten und einigen exzellenten Liedern. Einige Reviews gaben uns acht von zehn Punkten und wir haben wirklich positives Feedback von Leuten aus aller Welt bekommen. Also glaube ich „Durchschnitt“ ist ein wenig ungerecht. Der einzige Kritikpunkt wäre die Produktion.

OM: Es ist ein wenig ruhig um euch, selbst im Internet findet man nicht sehr viel. Werdet ihr in diesem Jahr einige Gigs spielen?

Thirteenth Sign: Es ist schwierig in England an Gigs zu kommen. Bei uns ist Metal nicht so populär wie in Europa. Wir hatten ein sehr beschäftigtes Jahr und werden dieses Jahr auf dem Hammerfest spielen, neben Metallegenden wie Opeth, Saxon, Paradise Lost und Sepultura. Hoffentlich wird uns das einige Türen öffnen…

OM: Deutschland ist ein Paradies für Festivalfanatiker, auf welchem würdet ihr gerne mitmischen?

Thirteenth Sign: Wir würden sehr gerne rüberkommen und einige Shows spielen. Wir haben Kontakt mit Wacken für dieses Jahr, also Daumen drücken.

OM: Welche Pläne, Ziele und Vorsätze habt ihr für 2009?

Thirteenth Sign: Unser Hauptziel für 2009 ist es, unser Album so gut wir können zu fördern, indem wir einige größere Auftritte haben, aber das ist leichter gesagt als getan. Kürzlich haben wir unseren Videodreh für die Single „In The Wake Of Mourning“ beendet, welche hoffentlich auf Musiksendern und Internetseiten weltweit präsentiert wird.

OM: Viele Bemängeln die magere Produktion von „Oracles Of Armageddon“, wart ihr zufrieden mit der Qualität?

Thirteenth Sign: Ja. Wir haben das Album mit einem sehr niedrigem Budget aufgenommen, als wir zu dem Zeitpunkt ohne Label waren. Es war sehr harte, lange Arbeit, um das Album fertig zu stellen. Wir sind sehr dankbar und stolz. Ich glaube, dass es gut klingt. Es ist klar, kraftvoll und schlagkräftig. Ich besitze viele Alben, die mit zehn mal soviel Budget aufgenommen haben und nur halb so gut klingen. Wir haben viel von dem Album gelernt. Unser Entschluss ist bereits festgelegt, dass das nächste Album 2010 besser wird.

OM: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für mich genommen habt. Jetzt habt ihr noch die Möglichkeit etwas an eure Fans und unsere Leser zu richten. Ich wünsche euch noch alles Gute und viel Erfolg!

Thirteenth Sign: Danke, es war uns ein Vergnügen. Eine Nachricht an eure Leser… BITTE KAUFT DAS ALBUM – ES IST GROSSARTIG!!!!

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