Im Oktober erschien das neue Album “Arkham Sanitarium” der Band Tortured Spirit, das von unserer Redakteurin blaue Nacht besprochen wurde. Nun stellt sich die Band einigen Fragen zu ihrer Musik und ihrem neuen Album.


MetalB und ich kannten uns vom Münsteraner Metalstammtisch. Ich hab ihn halt gefragt ob er sich vorstellen könnte mit uns zu musizieren und das konnte er. Nun muss er mit Markus und mir Musik machen die wir wahlweise als Archetypical Heaviness for the fat, the ugly and the mentally ill oder als Musik nach alter Väter Sitte bezeichnen. Aber generell sagt man wohl Doom Metal dazu denk ich.

MetalB: Statt “muss” könnte man auch “darf” sagen;). Ich hätte zwar vorher nicht unbedingt daran gedacht, in einer Doom Band zu spielen, aber das hat seit der ersten Probe eigentlich mächtig Laune gemacht. Ansonsten hat Oddy eigentlich das Wesentliche gesagt.

Markus: Nicht ganz richtig MetalB. Mittlerweile „musst“ du mit uns Musik machen. Wenn einer aus dieser Konstellation weggehen würde, gäbe es kein Tortured Spirit mehr. 😉

OM: Hi,hi, was hast du gerade gesagt … eure Musik ist für …. the fat, the ugly and the mentally ill? … beleidigt mich nur nicht – ich höre auch eure Musik und die klingt wirklich nach – wenn ich so sagen darf – Old School Doom. Habt ihr da irgendwelche speziellen Vorbilder?

Oddy: Ich empfind das nicht unbedingt als Beleidigung. Nen bisschen einen an der Waffel muss man schon haben, um so Musik zu hören und erst recht zu spielen. Als Doomer hat man es ja generell immer noch schwer in der Metal Gesellschaft. Die üblichen Vorurteile will ich hier jetzt mal nicht wiederholen. Abgesehen davon ist erstere Beschreibung ja auch der Rückenaufdruck unseres ersten Shirts gewesen. Old School Doom trifft es wohl auf den Punkt. Wir müssen nicht die langsamste, deprimierteste und deprimierendste Band der Welt sein. Das hat für mich persönlich auch nicht unbedingt was mit Doom zu tun. Wenn man sich mal die alten Klassiker anhört, Sachen wie Penance, Revelation, Count Raven, Trouble, Pentagram oder Saint Vitus und dergleichen, die neben Black Sabbath alle ihren Eindruck bei uns hinterlassen haben, dann findet man überall auch ne Menge Midtempo-Sachen, klassischem Heavy Metal oder guten alten Heavy Rock. Und das find ich auch wichtig. Doom muss erstmal HEAVY sein, und das liegt halt am Riff. Ob man dann etwas langsamer oder etwas schneller ist, ist relativ egal. Beeinflusst haben uns ganz bestimmt alle ob genannten Bands. Ich generell habe eh mehr ein Faible für den guten alten US Doom, Sachen wie Internal Void, Iron Man oder die Blood Farmers, aber auch neuere Bands wie Orodruin oder die mächtigen Rockmeister Ogre.

MetalB: Da spricht der Fachmann. Bei mir hat eigentlich alles mit Black Sabbath angefangen.

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