Wertung: 6 von 10

Generell bin ich ja mißtrauisch, wenn Musik aus den 90ern wieder neu aufgelegt wird. So auch bei Invader, einer Band aus Seattle, die 1992 ihr Debutalbum veröffentlichten. Es blieb bei einem einzigen Album, das damals in Eigenregie erschienen ist. Die Grungewelle vertrieb den traditionellen Metal in den Underground.


Invader sind Veteranen. Obwohl in 1981 schon gegründet gab es erst 1986 und 1987 erste Demoaufnahmen. Ausgestattet mit Talent für Arangements und Melodien sind sie auf Augenhöhe mit Bands wie Warlord und Jag Panzer.

Das Remastering wertet das Songmaterial auf. Bass und Schlagzeug klingen warm/druckvoll und lassen genug Raum für Jeff Olson´s Gitarrenarbeit. Bis auf den Gesang erreicht diese Band ein sehr hohes Qualitätslevel. Wenn es doch Gary Cobb nur mit seinem sirenenartigen Gesang schaffen würde die Töne zu treffen. Bei „Glass Castles“ klaut er sich glatt die Gesangslinien von den Skorpions. „Big City Nights“ lässt grüssen. Punktabzüge gibt es ebenfalls für das langweilige Cover.

Die Band arbeitet an neuem Material und ist schon für das nächste Swordbrothers Festival bestätigt worden. Genau da gehört sie auch hin, um neue Fans zu erobern.

Tracklist:

  • 01. Master Of Suspense
  • 02. Living Scared
  • 03. Victims Of Terror
  • 04. Infinite Quest
  • 05. Imaginary World
  • 06.The Fool´s Masquerade
  • 07. Light Me Up
  • 08. Glass Castles
  • 09. The Uncontrollable Fire
  • 10. Legends

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen