Wertung: 8 von 10

The (Iron)-Savior has landed again. Endlich, kann man sagen, sind doch seit dem letzten Album immerhin schon vier ganze Jahre vergangen. Aber das Warten hat sich gelohnt denn mit „The Landing“ präsentieren Iron Savior ein enorm starkes und abwechslungsreiches Album und beweisen, dass sie auch 15 Jahre nach ihrer Gründung immer noch ein ernst zu nehmender Bestandteil der deutschen Metalszene sind.


Bei “The Landing” weiß man von Anfang an woran man ist. Das atmosphärische Intro leitet die Platte gekonnt ein und mit dem sehr groovig daherstampfenden „The Savior“ wird einem direkt der erste Kracher um die Ohren gehauen, bevor es mit Speed-Metal der alten Schule weitergeht. „Starlight“ beispielsweise wird bestimmt durch die treibende Double Bass, einen sehr eingängigen Refrain und die kraftvollen Background Chöre. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch das kompakte und rockige „March of Doom“. Zur Live-Hymne könnte sich die Ode an unser aller Lieblingsmusik „Heavy Metal never dies“ entwickeln. Das Tempo wird hier gegenüber dem Anfang des Albums etwas zurück genommen. Dafür klingen die Gitarren deutlich härter und auch der Gesang klingt nicht mehr ganz so kitschig, obwohl der Text so ziemlich alle Metal-Plattitüden bedient.

Auch der zweite Teil des Albums ist kurzweilig und bietet Einiges an Abwechslung. Neben schnellen Speed-Metal Attacken und groovenden Party-Knallern findet sich mit „Before the Pain“ auf „The Landing“ auch eine schöne Halb-Ballade. Im lyrisch an Sabaton’s „Metal Crüe“ erinnernden „R.U. Ready“ huldigen Iron Savior in bester Accept Manier den Helden des Rocks und geben ihre ganz persönliche fünf-Minuten Version der History of Rock zum Besten. Zum Abschluss gibt`s dann noch das sehr eingängige „No guts no glory“, welches in dieser Form auch von Hammerfall oder Edguy kommen könnte.

Alles in Allem bietet „The Landing“ dem gemeinen Power-Metal Fan so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Das Album steckt voll von energiegeladenen Gitarrensoli, eingängigen Melodien und fetten Arrangements. Kompositorisch wie auch lyrisch hält man sich zwar an bewährte Muster, kann aber dennoch mit der ein oder anderen überraschenden Wendung aufwarten, sodass es dem Hörer auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig wird. Für Fans dieses Genres ein absoluter Pflichtkauf.

Tracklist:

  • 1.Descending
  • 2.The Savior
  • 3.Starlight
  • 4.March of Doom
  • 5.Heavy Metal Never Dies
  • 6.Moment in Time
  • 7.Hall of the Heroes
  • 8.R.U. Ready
  • 9.Faster Than all
  • 10.Before the pain
  • 11.No guts no glory
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