Wertung: 6 von 10

Zu meiner Schande muss ich leider eingestehen, dass mir der Name Israthoum wenig sagte. Doch eins habe ich aus dem Album “Monument Of Brimstone” gelernt, und zwar, dass diese Band Black Metal macht, der mich stark an die skandinavische und niederländische Szene erinnert. Auf jedenfall etwas für jeden Fan, der auf Black Metal mit Folk-Einflüssen steht.


Israthoum ist eine ehemalige portugiesische Band, die sich 1998 in den Niederlanden niedergelassen haben. Dort startete die Band in Rotterdam den Neubeginn. Da sich allerdings, durch die Umsiedlung, Lücken in dem Line-up auftaten, holten sie Mitglieder von Perditor, Liar of Golgotha und Funeral Winds an Bord.

“Monument Of Brimstone” wurde schon 2008 unter ihrem eigenem Label “S.A.R.S. Productions” veröffentlicht.

Es beginnt mit etwas gewitterähnlichem, gefolgt von einer Atmosphäre, die man von Urfaust kennt, was sich aber schlagartig wieder ändert und man den üblichen, für die meisten mit Sicherheit schon abgestanden Black Metal, bekommt. Wer Bands wie Watain mag wird es genauso mögen, denn was geboten wird, hört sich doch ähnlich an wie das schwedische Original.

Wer jetzt denkt, dass das ganze Album so eintönig ist, liegt auch falsch. Denn mit einer Mischung aus düsteren, langsamen, schon fast Doom Metal artigen, Parts und schnellem Powerchord- Gespiele, schaffen die Herren etwas, woran man sich doch gewöhnen muss, dennoch hört es sich nach einiger Zeit sehr gelungen an.

Das ganze Album erinnert mich an Bands wie Windir, Vreid, Watain und Urfaust.

Fraglich finde ich jedoch die Reihenfolge der Lieder, denn anstatt von ruhigen zu schnellen Songs oder umgekehrt hört sich alles ziemlich Durcheinander an.

Als “Fire, Deliverance” mit einem Feuerprasseln und Akustik- Intro anfing, fühlte ich mich wie am Lagerfeuer beim Zelten mit guten Kumpels und Bier, hieran änderte auch das kurz darauf folgende Elektronische nichts mehr. Dazu nicht einmal Geschrei, sondern schon fast Sprechgesang und Flöte.

Hier merkt man, dass die Band auch Folk-Einflüsse wie Borknagar hat.

Etwas Neues, Ungewöhnliches und doch etwas, was einem bekannt vorkommt. Ein Album was man so nicht alle Tage geboten kriegt, was aber auch gar nicht so schlecht ist. Und dank der unglaublichen Vielfalt gibt es auch ganze 3 von 5 Punkten.

Sore: 3 von 5 Gitarren

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