Ist die Wirtschaft wichtiger als der Klimawandel?

Die wirtschaftliche Lage hat Umwelt und Klimawandel 2025 erstmals als meistgenannte gesellschaftliche Herausforderung überholt. Das bedeutet jedoch keine grundsätzliche Abkehr vom Klimaschutz. Eine große Mehrheit erkennt den Klimawandel weiterhin an und unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Stromnetze. Deutlich kritischer beurteilen viele Menschen dagegen wirtschaftliche Belastungen, mögliche Wachstumseinbußen und die Verteilung der Kosten.

Inhaltsverzeichnis

Ist die wirtschaftliche Lage wichtiger als der Klimawandel?

Ist die Wirtschaft wichtiger als der Klimawandel?
Ist die Wirtschaft wichtiger als der Klimawandel?
Thema oder Maßnahme Zustimmung beziehungsweise Nennung 2025 Einordnung
Wirtschaftliche Lage als eines der zwei wichtigsten Probleme 37,0 Prozent Erstmals vor Umwelt und Klimawandel
Umwelt und Klimawandel als eines der zwei wichtigsten Probleme 31,8 Prozent 2021 waren es noch 59,3 Prozent
Internationale Sicherheitslage 29,4 Prozent Drittwichtigste Herausforderung
Existenz des Klimawandels anerkannt 93,9 Prozent Weiterhin sehr breiter gesellschaftlicher Konsens
Klimawandel als menschengemacht bewertet 72,4 Prozent derjenigen, die an seine Existenz glauben Seit Beginn der Untersuchung auf hohem Niveau
Ausbau erneuerbarer Energien 88,6 Prozent Nahezu neun von zehn Befragten stimmen zu
Ausbau überregionaler Stromnetze 88,0 Prozent Seit 2021 um knapp 17 Prozentpunkte gestiegen
Kohleausstieg 77,7 Prozent Klare Mehrheit unterstützt den Ausstieg
Ausstieg aus der Kernenergie 58,1 Prozent Mehrheitlich befürwortet, aber deutlich umstrittener
Wachstumseinbußen für Klimaschutz akzeptiert 51,8 Prozent 2022 lag die Zustimmung noch bei 64,7 Prozent

Meldung: Im Sozialökologischen Panel des RWI erreicht die wirtschaftliche Lage 2025 erstmals eine höhere Problempriorität als Umwelt und Klimawandel.

Bedeutung: Die Menschen stellen den Klimawandel nicht grundsätzlich infrage. Sie achten aber stärker darauf, welche wirtschaftlichen Folgen Klimaschutzmaßnahmen für Haushalte, Arbeitsplätze und Unternehmen haben.

Einordnung: Die Ergebnisse sind vor allem für Politik, Energiewirtschaft, Kommunen, Verbraucherverbände und Unternehmen wichtig. Erfolgreicher Klimaschutz muss künftig noch deutlicher mit Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und wirtschaftlichen Chancen verbunden werden.

Was zeigt das Sozialökologische Panel zum Klimawandel?

Das Sozialökologische Panel, kurz SÖP, untersucht seit 2021 regelmäßig, wie die Bevölkerung in Deutschland über Klimawandel, Klimaschutz und Energiewende denkt. Das RWI Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung führt die Erhebungen in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durch. Gefördert wird das Projekt von der E.ON Foundation.

Der besondere Wert des Panels liegt in seinem zeitlichen Aufbau. Es handelt sich nicht nur um eine einzelne Momentaufnahme. Für die aktuelle Auswertung wurden die Antworten von 3.224 Personen betrachtet, die an allen fünf Erhebungswellen von 2021 bis 2025 teilgenommen haben. Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie sich die Einstellungen derselben Teilnehmerinnen und Teilnehmer über mehrere Jahre verändert haben.

Die Erhebung für das Jahr 2025 fand vom 23. Oktober bis zum 12. November statt. Die Teilnehmenden gehören zum forsa.omninet Panel und wurden ursprünglich zufällig im Rahmen telefonischer Mehrthemenbefragungen rekrutiert. Eine offene Selbstanmeldung für das Panel ist ausgeschlossen. Die eigentliche Befragung erfolgte online mithilfe eines strukturierten Fragebogens.

Nach Angaben der Studienverantwortlichen wurden die Ergebnisse nach Bundesland, Region, Alter und Geschlecht gewichtet. Dadurch soll die Zusammensetzung möglichst gut an die Bevölkerung Deutschlands angepasst werden.

Die vollständige Auswertung findest Du in der Originalpublikation zur Bedeutung des Klimawandels im Zeitverlauf.

Ist die Wirtschaft wichtiger als der Klimawandel?
Ist die Wirtschaft wichtiger als der Klimawandel?

Warum ist die wirtschaftliche Lage 2025 wichtiger geworden?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten angeben, welche zwei Probleme Deutschland ihrer Ansicht nach derzeit am stärksten beschäftigen. Im Jahr 2025 nannten 37,0 Prozent die wirtschaftliche Lage. Umwelt und Klimawandel folgten mit 31,8 Prozent. Damit liegt die Wirtschaft in dieser Untersuchung erstmals auf dem ersten Platz.

Der langfristige Vergleich zeigt eine bemerkenswerte Verschiebung. Im Jahr 2021 betrachteten 59,3 Prozent Umwelt und Klimawandel als eines der beiden wichtigsten Probleme. Die wirtschaftliche Lage wurde damals nur von ungefähr 15 Prozent genannt. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Problemwahrnehmung damit deutlich verändert.

Diese Entwicklung lässt sich nicht mit einem einzelnen Ereignis erklären. Wahrscheinlicher ist ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren:

  • schwache wirtschaftliche Entwicklung und unsichere Wachstumsaussichten
  • gestiegene Lebenshaltungskosten
  • höhere Energiepreise und Wohnkosten
  • Sorgen um Arbeitsplätze und industrielle Standorte
  • internationale Konflikte und Unsicherheiten im Welthandel
  • anhaltende Diskussionen über staatliche Ausgaben und Sozialversicherungen
  • die persönliche Erfahrung, dass das verfügbare Einkommen unter Druck steht

Wenn Menschen nur zwei Probleme auswählen dürfen, stehen unterschiedliche Themen zwangsläufig in Konkurrenz zueinander. Wer die wirtschaftliche Lage nennt, bestreitet deshalb nicht automatisch die Bedeutung des Klimawandels. Die Antwort zeigt zunächst nur, welches Problem im Moment als besonders dringend wahrgenommen wird.

Was bedeutet die gesunkene Nennung des Klimawandels?

Die geringere Problempriorität sollte nicht vorschnell als Ablehnung des Klimaschutzes interpretiert werden. Zwischen der grundsätzlichen Überzeugung und der aktuellen politischen Priorität besteht ein wichtiger Unterschied.

Ein Mensch kann den Klimawandel für real und gefährlich halten, gleichzeitig aber steigende Preise, einen unsicheren Arbeitsplatz oder eine schwache Wirtschaft als momentan dringender empfinden. Genau diese Trennung wird durch die weiteren Ergebnisse des Sozialökologischen Panels sichtbar.

Die Daten lassen deshalb eher auf eine Veränderung der Rangfolge als auf einen grundsätzlichen Meinungsumschwung schließen. Klimawandel und Umweltschutz bleiben eines der wichtigsten Themen. Sie stehen aber nicht mehr so deutlich über anderen Herausforderungen wie noch 2021.

Faktenbox: Priorität ist nicht dasselbe wie Überzeugung

Eine geringere Nennung des Klimawandels bei der Frage nach den wichtigsten Problemen bedeutet nicht, dass weniger Menschen an ihn glauben. Sie zeigt vielmehr, dass andere Sorgen stärker in den Vordergrund gerückt sind. Für die Interpretation von Umfragen ist diese Unterscheidung entscheidend.

Glauben die Menschen weiterhin an den Klimawandel?

Ja. Der grundsätzliche Glaube an die Existenz des Klimawandels bleibt ausgesprochen hoch. Im Jahr 2025 erklärten 93,9 Prozent der Befragten, dass es den Klimawandel ihrer Ansicht nach gibt. Dieser Wert hat sich seit Beginn der Untersuchung nur wenig verändert.

Von den Personen, die seine Existenz anerkennen, bewerten 72,4 Prozent den Klimawandel als menschengemacht. Gemeint ist damit, dass menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas einen wesentlichen Einfluss auf die Erwärmung haben.

Die Befragung ist kein naturwissenschaftlicher Nachweis für die Ursachen des Klimawandels. Sie misst gesellschaftliche Überzeugungen. Für die wissenschaftliche Bewertung sind Klimadaten, physikalische Messungen und internationale Forschungsarbeiten maßgeblich. Politisch ist die öffentliche Wahrnehmung dennoch wichtig, weil sie beeinflusst, welche Maßnahmen akzeptiert oder abgelehnt werden.

Die hohe Zustimmung zur Existenz des Klimawandels zeigt, dass eine pauschale Abkehr vom Thema nicht erkennbar ist. Der gesellschaftliche Konflikt verlagert sich vielmehr auf andere Fragen:

  • Wie schnell sollen Veränderungen umgesetzt werden?
  • Welche Technologien sollen zum Einsatz kommen?
  • Wer trägt die Kosten?
  • Wie werden Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen entlastet?
  • Welche Folgen entstehen für Unternehmen und Arbeitsplätze?
  • Wie zuverlässig bleibt die Energieversorgung?

Die zentrale Herausforderung besteht deshalb weniger darin, die Existenz des Klimawandels zu erklären. Entscheidend ist, konkrete Lösungen wirtschaftlich, sozial und praktisch überzeugend zu gestalten.

Wie hoch ist die Zustimmung zur Energiewende?

Obwohl der Klimawandel in der Rangfolge der wichtigsten Probleme zurückgefallen ist, genießen zentrale Maßnahmen der Energiewende weiterhin sehr hohe Zustimmung. Besonders deutlich wird das beim Ausbau erneuerbarer Energien und der überregionalen Stromnetze.

Den Ausbau erneuerbarer Energien befürworten 88,6 Prozent der Befragten. Dieser Wert ist über die Jahre hinweg weitgehend stabil geblieben. Die grundsätzliche Unterstützung für mehr Windenergie, Solarenergie und andere erneuerbare Quellen ist damit sehr breit.

Auch der Ausbau der überregionalen Stromnetze erreicht mit 88,0 Prozent einen ausgesprochen hohen Wert. Seit 2021 ist die Zustimmung um knapp 17 Prozentpunkte gestiegen. Das deutet darauf hin, dass immer mehr Menschen die technische Verbindung zwischen Stromerzeugung und Netzinfrastruktur erkennen.

Warum werden neue Stromnetze benötigt?

Erneuerbarer Strom wird nicht immer dort erzeugt, wo er gerade gebraucht wird. Große Windparks befinden sich beispielsweise häufig im Norden Deutschlands oder auf See. Bedeutende Industriestandorte und Verbrauchszentren liegen dagegen auch im Westen und Süden des Landes.

Leistungsfähige Netze müssen den Strom zwischen diesen Regionen transportieren. Zusätzlich müssen sie mit schwankender Erzeugung umgehen. Windkraftanlagen produzieren nur bei geeigneten Windverhältnissen, Solaranlagen hauptsächlich am Tag und abhängig von der Bewölkung.

Ein Ausbau der Stromerzeugung ohne passende Netze kann zu Engpässen führen. Anlagen müssen dann zeitweise abgeregelt werden, obwohl sie klimafreundlichen Strom erzeugen könnten. Gleichzeitig können an anderer Stelle zusätzliche Kraftwerke oder Stromimporte notwendig werden.

Die hohe Zustimmung zum Netzausbau ist deshalb ein wichtiges Signal. Sie bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jedes konkrete Leitungsprojekt vor Ort konfliktfrei umgesetzt werden kann. Allgemeine Zustimmung und lokale Akzeptanz sind zwei unterschiedliche Ebenen.

Welche Vorteile bietet der Ausbau der Energiewende?

  • geringere Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern
  • langfristig besser kalkulierbare Erzeugungskosten
  • weniger Treibhausgasemissionen im Stromsektor
  • neue Investitionen und Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen
  • bessere Nutzung regionaler Energiequellen
  • mehr technische Möglichkeiten für Speicher, Wärmepumpen und Elektromobilität

Welche Herausforderungen müssen berücksichtigt werden?

  • hoher Investitionsbedarf für Netze, Speicher und Erzeugungsanlagen
  • lange Planungszeiten und komplexe Genehmigungsverfahren
  • Belastungen für Landschaft, Natur und betroffene Gemeinden
  • steigende Netzkosten während der Umbauphase
  • Bedarf an gesicherter Leistung bei wenig Wind und Sonne
  • Verteilungsfragen zwischen Haushalten, Staat und Wirtschaft

Die Zustimmung zur Energiewende darf deshalb nicht mit einem bedingungslosen Einverständnis zu jeder einzelnen Ausgestaltung verwechselt werden. Viele Menschen unterstützen das Ziel, erwarten aber nachvollziehbare Regeln, bezahlbare Energie und eine faire Beteiligung.

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Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Bild-, Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber


Wie bewerten die Menschen Kohleausstieg und Kernenergie?

Der Kohleausstieg wird von 77,7 Prozent der Befragten unterstützt. Damit spricht sich eine klare Mehrheit dafür aus, die Stromerzeugung aus Kohle zu beenden. Kohlekraftwerke verursachen im Vergleich zu erneuerbaren Energien hohe Kohlendioxidemissionen und spielen deshalb eine zentrale Rolle in der deutschen Klimapolitik.

Der Ausstieg aus der Kernenergie wird dagegen nur von 58,1 Prozent befürwortet. Zwar handelt es sich ebenfalls um eine Mehrheit, die Zustimmung fällt jedoch deutlich niedriger aus als beim Kohleausstieg, beim Ausbau der Erneuerbaren oder beim Netzausbau.

Nach einem Rückgang zwischen 2022 und 2024 liegt die Zustimmung zum Kernenergieausstieg 2025 wieder ungefähr auf dem Niveau von 2021. Die zwischenzeitlich niedrigeren Werte dürften im Zusammenhang mit der Energiekrise, der Sorge vor Versorgungsengpässen und der Diskussion über hohe Strompreise stehen.

Warum bleibt die Kernenergie besonders umstritten?

Bei der Bewertung der Kernenergie treffen unterschiedliche Zielsetzungen aufeinander. Befürworter verweisen häufig auf die vergleichsweise niedrigen direkten Kohlendioxidemissionen während der Stromproduktion und die Möglichkeit, unabhängig von Wind und Sonneneinstrahlung Strom zu erzeugen.

Kritiker betonen dagegen Sicherheitsrisiken, hohe Kosten, lange Planungszeiten, die ungelöste Endlagerfrage und den Aufwand für Rückbau und Entsorgung. Für die aktuelle deutsche Energiepolitik kommt hinzu, dass die letzten Kernkraftwerke bereits abgeschaltet wurden. Eine Rückkehr wäre daher keine kurzfristig verfügbare Maßnahme, sondern würde umfangreiche politische, rechtliche, technische und wirtschaftliche Entscheidungen erfordern.

Das Sozialökologische Panel entscheidet diese fachliche Debatte nicht. Es zeigt lediglich, dass der Kernenergieausstieg gesellschaftlich wesentlich kontroverser beurteilt wird als der Ausbau erneuerbarer Energien und der Stromnetze.

Faktenbox: Hohe Zustimmung mit unterschiedlichen Abstufungen

88,6 Prozent unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien, 88,0 Prozent den Netzausbau und 77,7 Prozent den Kohleausstieg. Der Kernenergieausstieg erreicht 58,1 Prozent. Die Energiewende wird somit grundsätzlich breit getragen, einzelne Bestandteile werden jedoch sehr unterschiedlich bewertet.

Wie stark darf Klimaschutz das Wirtschaftswachstum belasten?

Eine besonders wichtige Veränderung zeigt sich bei der Frage, ob für den Klimaschutz Einbußen beim Wirtschaftswachstum akzeptiert werden sollten. Im Jahr 2022 stimmten dem noch 64,7 Prozent der Befragten zu. 2025 waren es nur noch 51,8 Prozent.

Damit besteht weiterhin eine knappe Mehrheit. Der Rückgang um 12,9 Prozentpunkte innerhalb von drei Jahren ist jedoch deutlich. Er zeigt, dass die wirtschaftliche Belastbarkeit des Klimaschutzes stärker in den Mittelpunkt rückt.

Diese Entwicklung bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Befragten Klimaschutz nur dann unterstützen, wenn er überhaupt nichts kostet. Wahrscheinlicher ist, dass Nutzen, Kosten und Verteilung heute kritischer geprüft werden. Eine Maßnahme kann ein sinnvolles Klimaziel verfolgen und dennoch Akzeptanz verlieren, wenn sie als zu teuer, ungerecht oder schlecht geplant wahrgenommen wird.

Wie können Klimaschutz und Wirtschaft gemeinsam profitieren?

Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung müssen nicht grundsätzlich Gegensätze sein. Investitionen in Netze, erneuerbare Energien, Speicher, Gebäudetechnik und industrielle Verfahren können neue Märkte schaffen. Unternehmen können von niedrigeren Betriebskosten, einer stabileren Energieversorgung und innovativen Produkten profitieren.

Gleichzeitig entstehen während der Umstellung reale Kosten. Anlagen müssen gebaut, Gebäude saniert, Netze erweitert und Produktionsprozesse verändert werden. Manche Geschäftsmodelle verlieren an Bedeutung, während andere wachsen. Die Vorteile und Belastungen treten außerdem nicht immer zur gleichen Zeit oder bei denselben Menschen auf.

Für die Akzeptanz kommt es deshalb auf die konkrete Gestaltung an. Erfolgversprechend sind vor allem Maßnahmen, die mehrere Ziele miteinander verbinden:

  1. Energie bezahlbar halten: Sinkende Stromnebenkosten können Haushalte entlasten und elektrische Anwendungen attraktiver machen.
  2. Investitionen ermöglichen: Verlässliche Regeln helfen Unternehmen und privaten Eigentümern bei langfristigen Entscheidungen.
  3. Soziale Härten vermeiden: Förderprogramme und Entlastungen sollten stärker an tatsächlichen Belastungen ausgerichtet werden.
  4. Infrastruktur rechtzeitig bauen: Erzeugung, Netze, Speicher und Verbrauch müssen gemeinsam geplant werden.
  5. Regionale Vorteile schaffen: Kommunen und Bürger können finanziell an Energieprojekten beteiligt werden.
  6. Technologien offen bewerten: Entscheidend sollten Klimawirkung, Kosten, Verfügbarkeit und praktische Umsetzbarkeit sein.

Ein einfaches Praxisbeispiel ist die Elektrifizierung von Wärme und Verkehr. Wärmepumpen und Elektroautos können fossile Energie ersetzen. Sie werden für Haushalte aber nur attraktiv, wenn Stromkosten, Anschaffungspreise, Förderbedingungen und Infrastruktur zusammenpassen. Eine politische Vorgabe allein reicht dafür nicht aus.

Wofür sollen die Einnahmen aus dem CO2 Preis verwendet werden?

Die Befragung untersuchte auch, welche Verwendung der staatlichen Einnahmen aus der CO2 Bepreisung bevorzugt wird. Die größte Zustimmung erreicht der weitere Ausbau erneuerbarer Energien. 84,4 Prozent sprechen sich dafür aus, Einnahmen aus der Bepreisung von Kohlendioxid für diesen Zweck einzusetzen.

An zweiter Stelle steht die Senkung der Netzentgelte mit 66,7 Prozent. Netzentgelte finanzieren den Betrieb und Ausbau der Stromnetze und sind Bestandteil des Strompreises. Eine staatlich finanzierte Absenkung könnte Haushalte und Unternehmen unmittelbar entlasten.

Das Klimageld, also eine jährliche Rückzahlung pro Kopf, unterstützen 43,3 Prozent. Damit liegt diese Option deutlich hinter dem Ausbau der Erneuerbaren und der Senkung der Netzentgelte. Ihre Zustimmung ist seit 2022 jedoch spürbar gestiegen. Damals befürworteten lediglich 30,1 Prozent eine solche Rückzahlung.

Verwendung der Einnahmen Zustimmung 2025 Mögliche Wirkung
Ausbau erneuerbarer Energien 84,4 Prozent Mehr klimafreundliche Stromerzeugung und geringerer Bedarf an fossilen Energieträgern
Senkung der Netzentgelte 66,7 Prozent Direkte Entlastung beim Strompreis
Jährliche Rückzahlung pro Kopf 43,3 Prozent Sichtbare Rückgabe der Einnahmen an Bürgerinnen und Bürger

Welche Vorzüge hätte ein Klimageld?

Eine Rückzahlung pro Kopf könnte die CO2 Bepreisung sozial abfedern. Da jeder Mensch den gleichen Betrag erhielte, könnten Haushalte mit niedrigem Energieverbrauch unter dem Strich profitieren. Wer besonders viele fossile Energieträger verbraucht, würde dagegen meist stärker belastet.

Das Klimageld hätte außerdem den Vorteil, dass die Rückgabe der Einnahmen sichtbar wäre. Bürgerinnen und Bürger könnten unmittelbar erkennen, dass der Staat die Einnahmen nicht vollständig für andere Ausgaben verwendet.

Welche Grenzen hätte eine Pro Kopf Rückzahlung?

Eine identische Zahlung berücksichtigt nicht automatisch jede individuelle Situation. Menschen auf dem Land haben häufig weniger Alternativen zum Auto. Mieterinnen und Mieter können ihre Heizung nicht selbst austauschen. Haushalte in schlecht gedämmten Gebäuden sind möglicherweise stärker von hohen Heizkosten betroffen, ohne kurzfristig etwas ändern zu können.

Außerdem stehen Mittel, die vollständig ausgezahlt werden, nicht gleichzeitig für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung. Die Politik muss deshalb zwischen direkter Entlastung, gezielter Förderung und Investitionen in das Energiesystem abwägen.

Die Umfrage zeigt eine klare Präferenz für Investitionen in erneuerbare Energien. Gleichzeitig wächst das Interesse an einer direkten Rückzahlung. Eine Kombination verschiedener Instrumente könnte daher gesellschaftlich tragfähiger sein als eine einzige Verwendung der gesamten Einnahmen.

Was folgt aus den Ergebnissen für die Politik?

Die vielleicht wichtigste Botschaft der Untersuchung lautet: Die Bevölkerung verabschiedet sich nicht vom Klimaschutz, stellt aber höhere Anforderungen an seine wirtschaftliche und soziale Ausgestaltung.

Politische Maßnahmen sollten Klimawirkung, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit gemeinsam betrachten. Wenn Klimaschutz hauptsächlich mit steigenden Kosten, Verboten oder zusätzlicher Bürokratie verbunden wird, kann die Zustimmung sinken. Werden dagegen konkrete Vorteile sichtbar, dürfte die Unterstützung stabiler bleiben.

Ein möglicher Ansatz ist eine niedrigere Stromsteuer für private Haushalte. Dadurch würde Strom günstiger und der Betrieb elektrischer Technologien attraktiver. Besonders Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge könnten davon profitieren. Auch Unternehmen mit hohem Strombedarf würden durch geringere staatliche Preisbestandteile entlastet, sofern entsprechende Regelungen für sie gelten.

Eine niedrigere Stromsteuer allein löst allerdings nicht alle Probleme. Der Ausbau der Netze verursacht erhebliche Kosten. Zugleich müssen ausreichend Erzeugungsanlagen, Speicher und flexible Verbraucher vorhanden sein. Ohne ein abgestimmtes Gesamtkonzept könnten Entlastungen an einer Stelle durch steigende Kosten an anderer Stelle teilweise aufgehoben werden.

Welche Prinzipien könnten die Akzeptanz stärken?

  • Transparenz: Kosten, Nutzen und Alternativen sollten verständlich dargestellt werden.
  • Planbarkeit: Förderungen und gesetzliche Anforderungen dürfen sich nicht ständig kurzfristig ändern.
  • Fairness: Finanzielle Belastungen müssen Leistungsfähigkeit und tatsächliche Handlungsmöglichkeiten berücksichtigen.
  • Technische Realisierbarkeit: Ziele benötigen passende Netze, Fachkräfte, Produktionskapazitäten und Genehmigungen.
  • Regionale Beteiligung: Gemeinden in der Nähe von Energieanlagen sollten einen erkennbaren Nutzen erhalten.
  • Wirtschaftlicher Mehrwert: Klimaschutz sollte möglichst Investitionen, Innovationen und Beschäftigung fördern.

Die hohe Zustimmung zum Ausbau von Erneuerbaren und Stromnetzen bietet dafür eine stabile Grundlage. Sie ist jedoch kein Freibrief. Je stärker die wirtschaftliche Lage in den Mittelpunkt rückt, desto wichtiger wird es, Klimapolitik als Modernisierungspolitik und nicht nur als Belastungsprogramm zu vermitteln und umzusetzen.

Einordnung für Verbraucherinnen und Verbraucher

Die Umfrage zeigt, dass viele Menschen Klimaschutz unterstützen, zugleich aber auf ihre laufenden Kosten achten. Besonders akzeptiert sind Maßnahmen, die den Ausbau sauberer Energie mit niedrigeren oder stabileren Stromkosten verbinden. Für Haushalte sind deshalb nicht nur abstrakte Klimaziele wichtig, sondern auch konkrete Auswirkungen auf Stromrechnung, Heizung, Mobilität und Wohnkosten.

Wie belastbar sind die Ergebnisse der Befragung?

Die Studie besitzt mehrere Stärken. Besonders wertvoll ist das sogenannte balancierte Panel. Dabei werden über mehrere Jahre dieselben Personen betrachtet. Veränderungen können dadurch besser nachvollzogen werden als bei vollständig neu zusammengesetzten Stichproben.

Die zufällige Rekrutierung für das forsa.omninet Panel verhindert zudem eine offene Selbstrekrutierung. Bei frei zugänglichen Internetumfragen besteht häufig das Problem, dass sich vor allem Menschen mit besonders starken Meinungen beteiligen. Dieses Risiko wird durch das gewählte Verfahren reduziert.

Die Gewichtung nach Bundesland, Region, Alter und Geschlecht soll bekannte Unterschiede zwischen der Stichprobe und der Gesamtbevölkerung ausgleichen. Dennoch besitzt auch diese Untersuchung Grenzen.

Welche methodischen Einschränkungen sind wichtig?

  • Umfragen messen angegebene Einstellungen und nicht zwangsläufig das tatsächliche Verhalten.
  • Die Auswahl von nur zwei wichtigen Problemen zwingt die Befragten zu einer Priorisierung.
  • Antworten können von aktuellen Nachrichten und persönlichen Erfahrungen beeinflusst werden.
  • Begriffe wie Energiewende oder Wirtschaftswachstum können unterschiedlich verstanden werden.
  • Eine bundesweite Zustimmung sagt wenig über Konflikte bei konkreten Projekten vor Ort aus.
  • Gewichtungen können bekannte Unterschiede ausgleichen, aber nicht jede mögliche Verzerrung beseitigen.

Hinzu kommt eine Besonderheit bei der Darstellung einzelner Fragen. Personen mit den Antworten „Weiß nicht“ oder „Keine Angabe“ wurden laut Studiendesign bei den meisten Auswertungen für die jeweilige Frage nicht berücksichtigt. Bei der Frage nach den zwei wichtigsten gesellschaftlichen Problemen wurden diese Antworten aus technischen Gründen mitgezählt. Prozentwerte sollten deshalb immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Fragetext und der verwendeten Grundgesamtheit gelesen werden.

Die Ergebnisse erlauben keine sichere Aussage darüber, warum eine einzelne Person ihre Meinung verändert hat. Sie zeigen Trends und Zusammenhänge, aber keine eindeutigen persönlichen Ursachen. Aussagen wie „Die Deutschen wollen keinen Klimaschutz mehr“ wären durch diese Daten nicht gedeckt.

Spielt Deutschland Klimaschutz und Wirtschaft gegeneinander aus?

Die Zahlen sprechen eher gegen eine einfache Gegenüberstellung. Die wirtschaftliche Lage wird zwar häufiger als dringendes Problem genannt, gleichzeitig erreichen zentrale Bausteine der Energiewende Zustimmungswerte von rund 88 Prozent.

Das Meinungsbild lässt sich deshalb besser mit drei Aussagen zusammenfassen:

  1. Der Klimawandel wird von einer sehr großen Mehrheit als real anerkannt.
  2. Der Ausbau klimafreundlicher Energie und der Stromnetze wird breit unterstützt.
  3. Die Bereitschaft zu wirtschaftlichen Einbußen und zusätzlichen Belastungen nimmt ab.

Diese Kombination ist nicht widersprüchlich. Sie zeigt, dass die Menschen Klimaschutz wünschen, aber stärker auf Effizienz, Kosten und Verteilung achten. Politische Entscheidungsträger müssen daher erklären, wie Maßnahmen funktionieren, was sie kosten und welchen konkreten Vorteil sie bringen.

Auch für Unternehmen ist diese Entwicklung relevant. Produkte und Dienstleistungen mit Klimanutzen dürften leichter Akzeptanz finden, wenn sie zugleich Kosten senken, Versorgungssicherheit erhöhen oder den Alltag vereinfachen. Reine Appelle an das Umweltbewusstsein werden in wirtschaftlich angespannten Zeiten dagegen weniger Wirkung entfalten.

Welche Fragen bleiben nach der Untersuchung offen?

Das Sozialökologische Panel liefert einen wertvollen Überblick, kann aber nicht jede Detailfrage beantworten. Für die weitere gesellschaftliche Diskussion wären unter anderem folgende Punkte interessant:

  • Wie unterscheiden sich die Einstellungen nach Einkommen und Wohnort?
  • Welche Rolle spielen Eigentum, Miete und Gebäudestandard?
  • Wie beeinflussen Energiepreise die Zustimmung zu einzelnen Maßnahmen?
  • Welche Entlastungsmodelle werden als besonders gerecht wahrgenommen?
  • Wie stabil bleibt die hohe Zustimmung zum Netzausbau bei konkreten Projekten?
  • Welche wirtschaftlichen Vorteile der Energiewende nehmen Haushalte tatsächlich wahr?
  • Wie verändern Extremwetterereignisse die Rangfolge gesellschaftlicher Probleme?

Die jährliche Fortführung des Panels kann zeigen, ob die wirtschaftliche Lage dauerhaft vor dem Klimawandel bleibt oder ob sich die Prioritäten erneut verschieben. Denkbar ist, dass Konjunktur, Energiepreise, internationale Krisen oder außergewöhnliche Wetterereignisse die Antworten künftig wieder deutlich verändern.

FAQ zur Bedeutung von Wirtschaft und Klimawandel

Ist den Deutschen der Klimawandel nicht mehr wichtig?

Doch. Umwelt und Klimawandel gehören weiterhin zu den am häufigsten genannten gesellschaftlichen Problemen. Mit 31,8 Prozent liegt das Thema 2025 auf dem zweiten Platz. Zudem erkennen 93,9 Prozent der Befragten die Existenz des Klimawandels an.

Warum liegt die wirtschaftliche Lage jetzt vor dem Klimawandel?

Die Untersuchung ermittelt keine eindeutige Ursache. Naheliegend ist, dass schwaches Wachstum, gestiegene Preise, Arbeitsplatzsorgen und internationale Unsicherheiten die wirtschaftliche Lage stärker in den Vordergrund gerückt haben. Diese Erklärung ist eine Einordnung und keine direkt gemessene Kausalität.

Wie viele Menschen unterstützen erneuerbare Energien?

88,6 Prozent der Befragten befürworten 2025 den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Zustimmung liegt damit seit mehreren Jahren auf einem sehr hohen Niveau.

Wie hoch ist die Zustimmung zum Ausbau der Stromnetze?

Der Ausbau überregionaler Stromnetze wird von 88,0 Prozent unterstützt. Gegenüber 2021 ist die Zustimmung um knapp 17 Prozentpunkte gestiegen.

Will die Mehrheit weiterhin den Kohleausstieg?

Ja. 77,7 Prozent halten den Kohleausstieg für richtig. Damit ist die Unterstützung klar höher als beim Ausstieg aus der Kernenergie, den 58,1 Prozent befürworten.

Akzeptieren die Menschen wirtschaftliche Nachteile für Klimaschutz?

Eine knappe Mehrheit von 51,8 Prozent ist 2025 bereit, Einbußen beim Wirtschaftswachstum für den Klimaschutz hinzunehmen. 2022 waren es noch 64,7 Prozent. Die Bereitschaft ist somit deutlich zurückgegangen.

Welche Verwendung der Einnahmen aus dem CO2 Preis ist am beliebtesten?

Mit 84,4 Prozent erhält der Ausbau erneuerbarer Energien die höchste Zustimmung. Danach folgt die Senkung der Netzentgelte mit 66,7 Prozent. Ein Klimageld in Form einer jährlichen Pro Kopf Rückzahlung unterstützen 43,3 Prozent.

Ist die Untersuchung repräsentativ?

Die Ergebnisse wurden nach Bundesland, Region, Alter und Geschlecht bevölkerungsrepräsentativ gewichtet. Untersucht wurden 3.224 Personen, die zwischen 2021 und 2025 an allen fünf Erhebungswellen teilnahmen. Wie jede Befragung besitzt auch diese Studie methodische Grenzen und bildet Einstellungen zum Zeitpunkt der Erhebung ab.

Was ist das wichtigste Fazit der SÖP Auswertung?

Die wirtschaftliche Lage hat Umwelt und Klimawandel 2025 erstmals als meistgenannte gesellschaftliche Herausforderung überholt. Dieser Wechsel bedeutet jedoch keine breite Abkehr vom Klimaschutz. Fast 94 Prozent der Befragten erkennen den Klimawandel an. Rund 88 Prozent unterstützen sowohl den Ausbau erneuerbarer Energien als auch den Ausbau überregionaler Stromnetze.

Gleichzeitig ist die Bereitschaft gesunken, für den Klimaschutz wirtschaftliche Einbußen hinzunehmen. Damit verschiebt sich die zentrale Debatte. Es geht weniger um das grundsätzliche Ziel und stärker um den Weg dorthin.

Für eine dauerhaft akzeptierte Energiewende muss die Politik Klimaschutz, wirtschaftliche Stabilität und soziale Fairness gemeinsam behandeln. Bezahlbarer Strom, verlässliche Rahmenbedingungen, eine funktionierende Infrastruktur und nachvollziehbare Entlastungen werden dabei immer wichtiger. Die Bevölkerung unterstützt den Umbau des Energiesystems weiterhin deutlich. Sie erwartet jedoch, dass dieser Umbau praktisch funktioniert und nicht einseitig zulasten von Haushalten, Beschäftigten oder Unternehmen geht.

Quelle: Eßer, Jana, Manuel Frondel und Leander Holtz: Bedeutung des Klimawandels im Zeitverlauf, Sozialökologisches Panel, August 2026.

Quelle / Infos / Pressemitteilung: https://idw-online.de/de/news876366 und https://www.eon-foundation.com/content/dam/eon-stiftung/documents/insights/soep/soep-2026/soep-klimawandel-im-zeitverlauf.pdf


Über den Autor:

Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber


Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen, News bzw. Pressemeldung

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