Judas Priest – eine der größten Heavy-Metal-Bands aller Zeiten

Judas Priest wurde 1969 im englischen West Bromwich gegründet und ist eine Heavy-Metal-Band, die oft als eine der größten Metal-Bands aller Zeiten gefeiert wird. Auch wenn die Band im Laufe ihrer Karriere einige wenige Besetzungswechsel hatte, gelang es ihnen dennoch, erfolgreich zu sein, über 50 Millionen Exemplare ihrer Alben zu verkaufen und 2010 einen Grammy für die beste Metal-Performance zu gewinnen.

Judas Priest – eine der größten Heavy-Metal-Bands aller Zeiten

Judas Priest - eine der größten Heavy-Metal-Bands aller Zeiten
Judas Priest – eine der größten Heavy-Metal-Bands aller Zeiten
Die Band wurde 1969 in West Bromwich in England von Al Atkins zusammen mit Brian Stapenhill am Bass, John Perry an den Gitarren und John Partridge am Schlagzeug gegründet. Bevor die Band jedoch berühmt wurde, starb John Perry bei einem Verkehrsunfall und wurde durch Ernest Chataway ersetzt. Nachdem die Band Mitte 1969 bei einem Auftritt in Walsall aufgetreten war, erhielt Judas Priest einen Drei-Alben-Vertrag bei Immediate Records. Das Plattenlabel gab jedoch seine Geschäftstätigkeit auf, noch bevor die Band ein Album aufnahm. Dieser Vorfall führte 1970 zur Spaltung von Judas Priest.

1974-1980
Judas Priest veröffentlichten im September 1974 ihr Debütalbum Rocka Rolla. Das Album enthielt verschiedene Musikstile wie Progressive Rock, Straight-Up Rock und Heavy Riffing. Um für ihr Album zu werben, begab sich Judas Priest auf ihre erste internationale Tour.

1976 veröffentlichte Judas Priest ihr zweites Album namens Sad Wings of Destiny. Das Album enthielt ein Cover, das einen geerdeten und kämpfenden Engel zeigt, der von Flammen umgeben ist und das dreizackige Kreuz des Teufels trägt, das auch das offizielle Symbol der Band wurde.

Judas Priest erhielt schließlich einen internationalen Plattenvertrag bei CBS Records und veröffentlichte 1977 ihr drittes Studioalbum namens Sin After Sin. Dies war das erste Album von Judas Priest, das unter CBS veröffentlicht wurde. Es erhielt positive Kritiken und die Band startete ihre erste amerikanische Tour, um für ihr Album zu werben. Als die Band nach England zurückkehrte, nahmen sie ihr viertes Studioalbum namens Stained Class auf, das 1978 veröffentlicht wurde.

1980-1990
Es war in den frühen 1980er Jahren, als Judas Priest aufgrund ihres Albums mit dem Titel British Steel, das im selben Jahr veröffentlicht wurde, zu einer Top-Konzertattraktion auf der ganzen Welt wurde. Das Album erreichte den dritten Platz in den Charts und brachte die Hit-Singles Living After Midnight und Breaking the Law hervor.

1982 veröffentlichte Judas Priest das achte Album mit dem Titel Screaming for Vengeance, auf dem der Hit You've Got Another Thing Comin ‚zu hören war. Das Album erreichte den siebzehnten Platz der Charts und verkaufte sich allein in den USA über eine Million Mal.

1990-2010
1990 veröffentlichte die Band ihr zwölftes Studioalbum mit dem Titel Painkiller, das kommerziell nicht so viel Einfluss hatte, aber die Tatsache, dass sie immer noch ein beliebter Konzertact waren, nicht minderte.

Im Jahr 2001 veröffentlichte Judas Priest sein vierzehntes Studioalbum mit dem Titel Demolition mit den Titeln Hell is Home, Metal Messiah und Machine Man. Es war auch die Zeit, als der gesamte Katalog von Judas Priest für Columbia mit remastered Sound neu aufgelegt wurde. Im Jahr 2003 veröffentlichte die Band ein Compilation-Album namens Metalogy, das Halford zurück in die Gruppe brachte, während Owens im selben Jahr verließ. Im Jahr 2005 veröffentlichte Judas Priest sein sechzehntes Studioalbum namens Angel of Retribution, das auf Platz 13 der Billboard 200-Charts debütierte.

2010-heute
2010 gab die Band bekannt, dass ihre bevorstehende Epitaph-Tour ihre letzte sein würde, versicherte der Öffentlichkeit jedoch, dass sie sich nicht auflösen und nur an neuem Material arbeiten würden. Bevor die Epitaph-Tour begann, beschloss Downing, die Band wegen eines Konflikts zu verlassen, den er mit ihrem Management und seinen Co-Mitgliedern hatte.

Im selben Jahr begann die Band, ihr nächstes Studioalbum zu konzipieren, aber sie begannen erst 2017 mit der Aufnahme. Im folgenden Jahr gab die Band bekannt, dass sie ihr 18. Studioalbum namens Firepower fertiggestellt und am 9. März 2018 veröffentlicht haben.

Im März 2019 sagte Halford in einem Interview, dass Judas Priest in naher Zukunft definitiv ein weiteres Album veröffentlichen werde. Er sagte, dass Tipton bereits Riffs und Rhythmen für das neue Album komponiert habe und dass sie einige überzeugende Ideen hätten, die sie in das Album aufnehmen würden.

Judas Priest – Rising in the East (DVD)

Nach der Rückkehr von Rob Halford zu Judas Priest ist „Rising in the East“ das erste aktuelle Livedokument der Metal- Ikonen in der Urbesetzung seit langen Jahren. Nun gut, es ist nicht wirklich die „Reunion Tour“ sondern die Tour zum aktuellen Album, jedoch unterscheidet sich die Setlist bis auf die neuen Tracks kaum von der der „Reunion“.

Bewaffnet sind sie auch diesmal mit einem Set, bei der fast kein Klassiker vermisst wird und Songs von der aktuellen Scheibe „Angel of Retribution“, die sich optimal in das Set einfügen. Dadurch bieten die selbsternannten „Metal Gods“ ein zweistündiges Konzert, was man nach einem Durchgang sofort wieder sehen muss.

Die Tonqualität ist absolut tadellos. Es gibt die Möglichkeit das Konzert sowohl in „5.1 Dolby Digita“l als auch in „5.1 DTS“ auf sich wirken zu lassen. Die Bildqualität lässt teilweise jedoch ein wenig zu wünschen übrig, obwohl ich dazu sagen muss, dass ich daran sehr hohe Ansprüche setzte, die meist nicht zu befriedigen sind.

Das Judas Priest ein leichtes Spiel bei diesem Konzert hatten und die Menge die Band abfeiert ohne Ende tut der Stimmung der gesamten DVD verdammt gut und lässt den Zuschauer vor dem Bildschirm zu einem Teil des grandiosen Konzertabends im „Budokan“ in Tokio werden.

Das Halford nicht mehr alle Töne trifft tut dem ganzen keinen Abbruch, da er das durch seine Qualitäten als Frontmann absolut wieder gutmacht. Auch der Rest der Band liefert einen tollen und überzeugenden Job ab, was die DVD fast abrundet.

Mein größter Kritikpunt ist nämlich, dass komplett auf Bonusmaterial verzichtet wurde, und somit nur das Konzert auf der DVD zu finden ist. Eine kleine Tourdoku, ein Making of oder Ähnliches hätte der DVD noch ganz gut getan.
Trotzdem kann ich „Rising in the East“ einfach nur jedem ans Herzen legen! Für Priest-Fans ist sie sowieso ein Pflichtkauf und für alle anderen auch aufgrund der Setlist ein guter Überblick über das Schaffen einer der größten Bands des Metals, die uns hoffentlich noch lange Jahre erhalten bleibt!
„The Priest IS back!“

Judas Priest – Epitaph (DVD & Blu-Ray)

Im Rahmen der „Epitaph World-Tour“ wurde die Show am 26. Mai 2012 im legendären Londonder „Hammersmith Apollo Theater“ mit mehreren Kameras für eine spätere DVD-Auslese aufgezeichnet. Judas Priest präsentieren bei einer Spielzeit von 142 Minuten 23 Klassiker der einzigartigen Bandhistorie von allen 14 Alben der Jahre 1974 bis 2008.

Zum ersten Mal ist auf einer Judas Priest-Veröffentlichung auch Neuzugang Richie Faulkner zu hören und zu sehen, der den langjährigen, am 20. April 2011 ausgestiegenen Gitarristen K.K. Downing ersetzte. Richie Faulkner hat sich in der kurzen Zeit sehr positiv in das Bandgefüge integriert und bringt eine ordentliche Portion frischen Wind mit, dem das leicht angeschlagenen Schlachtschiff sichtlich gut bekommt. Judas Priest bieten uns auf dieser DVD eine richtige Metal-Show mit allem, was dazugehört. Pyros, Laser und ein einzigartiges Stageset. Zwar ist Sänger und „Metal God“ Rob Halford bei einigen Stücken gesanglich nicht ganz auf der Höhe (besonders bei dem Stück „Painkiller“), aber immerhin ist der gute Mann auch schon über 60 Jahre alt und einfach eine Ikone im Heavy Metal, die ganz deutlich polarisiert. „Epitaph“ stellt die 2005 erschienenen „Rising in the East“-DVD locker in den Schatten.

Fazit: Ich habe den britischen Tour-Tross auf der „Epitaph“-Konzertreise im letzten Jahr in Münster sehen können und war von der Show richtig begeistert. Wer Judas Priest noch nicht live gesehen hat, sollte dieses in naher Zukunft schleunigst nachholen, bevor in den nächsten Jahren das große Bandsterben anfängt. Es dauert nicht mehr lange und viele Bands der ersten Stunde wie Iron Maiden, Judas Priest, Mötley Crüe, AC DC, Ozzy, etc. werden sich altersbedingt auflösen. 23 Klassiker der Metal-Legende auf einer DVD ist wirklich „Value for money“. Positiv zu erwähnen ist auch, dass es endlich mal Stücke in die Setlist geschafft haben, die lange nicht mehr live von Judas Priest gespielt wurden, und ist deshalb nicht nur für Judas Priest-Fans ein absoluter Pflichtkauf.

Tracklist:
01. Battle Hymn
02. Rapid Fire
03. Metal Gods
04. Heading Out To The Highway
05. Judas Rising
06. Starbreaker
07. Victim Of Changes
08. Never Satisfied
09. Diamonds And Rust
10. Prophecy
11. Night Crawler
12. Turbo Lover
13. Beyond The Realms Of Death
14. The Sentinel
15. Blood Red Skies
16. The Green Manalishi (With The Two-Pronged Crown)
17. Breaking The Law
18. Painkiller
19. The Hellion
20. Electric Eye
21. Hell Bent For Leather
22. You've Got Another Thing Coming
23. Living After Midnight

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Autor: ArchiVader


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