Dennoch ist das gesamte Audiowerk eine recht gute Mischung aus den verschiedensten Genres geworden, wobei schon am meisten Wert auf guten alten Punk gelegt wurde. Live richtig abrocken können die fünf Junkheads auf jeden Fall, denn wenn man schon über 200 mal die Bude gerockt hat, und das mit Bands wie “Dog Eat Dog“, “Millencolin“ ,“Motörhead“ oder den “Böhsen Onkelz“ , dann spricht das alleine schon für sich!

Mit “Elevenandonesong“ haben sich Junkhead nicht nur einen interessanten Namen für ihr neustes Album ausgesucht, sondern auch elf und einen Energie geladenen Song auf die Silberscheibe pressen lassen. Die Songs der Frankfurter können mit interessanten und witzigen Texten überzeugen, die teilweise alles andere als jugendfrei sind und dennoch zum mitgrölen und mitrocken anregen. Besonderes Augenmerk möchte ich in diesem Zusammenhang auf das Stück “Pornstar“ richten. Was mit zarten Gitarrenklängen und humorvollem Gesang beginnt entwickelt sich im Verlauf des Songs zu einem reinrassigen Punk-Rock Song der sofort als Ohrwurm hängen bleibt. Selbstverständlich sind auch die anderen Songs alles andere als schlecht. Mit dreckigem, gemeinem Gesang und Musik die ohne überflüssige Spielereinen auskommt ist “Elevenandonesong“ ein wirklich gutes Album geworden, das mit Sicherheit auf der einen oder anderen Party für gute Stimmung sorgen und hoffentlich nicht das letzte Album von Junkhead sein wird.