Hier erwartet einen nämlich kein gut gemachter Space Rock, sondern ein relativ durchschnittlicher Mischmasch von allem Möglichen. Garage Rock, Glam Rock, Stoner Rock, … hört sich streckenweise wie ein David Bowie Klon an! Manche Stücke sind schön nach vorne gespielt („Back from Mars“, „The Human Endeavor“), andere sind langsamer, ja geradezu balladenhaft aufgebaut („Lucidia“). Sein Handwerk beherrscht man leider nicht ganz so gut, viele Teile hören sich unfertig an und hätten wohl noch den ein oder anderen Feinschliff vertragen können (vor allem in „Corporate Stiff“)! „All Day and all of the Night“, von den Kinks gecovert, hört sich im Original auch besser an.

Es klingt irgendwie zu glatt, obwohl die Musik das beim ersten Hören überhaupt nicht vermuten lässt. Als kleine Zugabe gibt es dann noch die deutschsprachige Version des Titeltracks, diesmal „Zurich von Mars“. Was der Titel vermuten lässt, entspricht der Wahrheit: GRAUSAME Übersetzung, vermutlich mit Google gemacht, ein grausamer Akzent, der Text ist sogar noch belangloser als im Original, der Song ist einfach nur überflüssig! Manowar (man denke an die wirklich ebenso grausame „Herz aus Stahl“ Fassung) sind damit einmal auf die Schnauze gefallen, Jupiter VI machen den gleichen Fehler.

Wer kein Fan der Musik ist, wird damit herzlich wenig anfangen können. Hier gilt: Anhören! „Lucidia“ als besondere Ballade gibt’s als Hörtipp von mir zum Abschluss. 2 Punkte für ein überaus durchschnittliches Machwerk.

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