Was das bedeutet lässt sich auch auf dem kürzlich erschienen „Wir gegen die Welt“ nachvollziehen. Die EP stellt dem Käufer fünf Tracks zur freien Verfügung, die inhaltlich das Thema der Unabhängigkeit behandeln, und wie sich die Vorstellung von dieser mit der Zeit verändern muss, aber auch, was im gleichen Kontext zeitlich unbegrenzt gilt. Natürlich gibt es dabei auch standardisierte Inhalte, wie in „zusammen sind wir weniger allein“, aber selbst dieser Song, der das Zusammensein zweier Menschen behandelt, ist auf höhere Ebenen übertragbar, so dass insgesamt ein appellativer Charakter bestehen bleibt.Musikalisch machen die Jungs keine halben Sachen. Wie in der Einleitung schon angedeutet, erscheinen die Instrumente nicht nur makellos, sondern auch munter, was dazu führt, dass man die Tracks ruhig öfter hören kann. Und das, obwohl das Grundkonzept sicherlich nicht als spontan bezeichnet werden kann. Eher das Gegenteil ist der Fall, aber eben mit positiven Auswirkungen. Eigentlich ist es schon überraschend. Kind im Magen? haben wider erwarten das gemacht, was ich, und viele andere wohl auch, von ihnen erwartet habe… Das machen nicht viele Bands. Letztendlich kann ich deshalb sehr wohlwollend berichten. Inhaltlich ausgefeilte Lyrics, aktive Sounds und ein ausgezeichneter Sänger. Fast perfekt. Vier Gitarren!

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