Wertung: 8 von 10

Die drei Jungs aus Texas beweisen mal wieder, dass sie trotz ihres langen Bandbestehens (ca. 20 Jahre) es immer noch schaffen zu rocken.


Die Kultband mit ihrer intelligenten, vielseitigen und ideenreichen Rockscheibe, beweist mal wieder das grandiose Können der einzelnen Musiker an ihren Instrumenten.

Auffällig ist bei dieser Scheibe der tadellose und brillante Klang für den sich der international renommierte Produzent Michael Wagener (u.a. Aerosmith) verantwortlich zeigt.

Die Platte lebt zentral von ihrer Vielseitigkeit und zeigt sich keiner Stilgrenze hörig. So ist mit „Bebop“ ein Stück auf der Platte enthalten, dass durchaus einen Rockabilly Einfluss aufweist. Auch Blues und Psychadelic kommen auf der Platte nicht zu kurz und vermischen sich in fast allen Stücken zu einer nicht zu trennenden Einheit. Dabei kommt es aber auch vor, dass King´s X es schaffen, ein Stück verträumt erscheinen zu lassen aber dennoch nicht wie Weichspüler á la „Nickelback“ zu klingen. Dennoch steht auf „Ogre Tones“ definitiv der Rock im Vordergrund und so haben die Mannen um Gitarrist Ty Tabor mit „Alone“ oder „Open My Eyes“ sehr harte und platzierte Rocker auf die Platte zu bannen. Ecken und Kanten gibt es genug und die Band zeigt, dass sie sich absolut keinen Konventionen unterwerfen will und wohl auch nicht vorher das Radio bzw. die Charts zu knacken. King´s X sind und bleiben der Prototyp der wilden Alternativerockband, schön zu sehen, dass es heute noch Bands gibt die sich selber voll und ganz treu bleiben.

TURN UP THE VOLUME AND FUCKING GROOVEROCK!