Kondome sind die wohl am häufigsten verwendeten Verhütungsmittel auf der Welt. Das liegt einerseits daran, dass sie recht einfach in der Anwendung sind, schnell zur Hand sein können und außerdem nicht nur vor ungewollter Schwangerschaft schützen, sondern gleichzeitig eine hohe Sicherheit vor Geschlechtskrankheiten bieten, was andere Verhütungsmittel nicht zu leisten vermögen. Daher sind Kondome so oft im Einsatz und haben sich mit der Zeit vom einfachen Verhütungsmittel zu einem Produkt weiterentwickelt, das beim Geschlechtsverkehr gleichzeitig mehr Spaß bringen kann. Dafür sorgen die zahlreichen Varianten mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften, die es im Handel zu erwerben gibt.

Die Geschichte des Kondoms

Kondome - Spaß und Sicherheit nicht nur auf Open Airs und Festivals

Kondome – Spaß und Sicherheit nicht nur auf Open Airs und Festivals *

Entscheidend für die Namensgebung war wohl die italienische Bezeichnung „con doma“, was übersetzt „mit Haus“ bedeutet. Allerdings gibt es auch eine abweichende Theorie, wonach sich der Name von Dr. Condom ableitet, der als englischer Arzt bereits Schafsdärme zur Empfängnisverhütung eingesetzt haben soll. Die ersten Kondome bestanden allerdings nicht aus tierischen Membranen, sie wurden aus dünnem Stoff hergestellt, der über das männliche Glied gezogen wurde. Dieses Gewebe war jedoch durchlässig, sodass keine hinreichende Wirkung zur Verhütung erzielt werden konnte, ein Schutz vor Infektionen war folglich ebenfalls nicht garantiert. Einen höheren Schutz ermöglichten Kondome aus tierischen Membranen, meist aus dem Darm.

Wobei auch diese Kondome aus dem 18. Jahrhundert noch keine Sicherheit boten, wie sie durch heutige Präservative gewährleistet ist. Bahnbrechend für die moderne Produktion war das Jahr 1855, in dem erstmals ein Kondom aus Naturkautschuk hergestellt werden konnte, welches allerdings noch vernäht werden musste, um geschlossen zu sein. Erstmals im Jahr 1912 gelang es dem Fabrikanten Julius Fromm, ein Kondom ohne Naht herzustellen. Dazu tauchte er einen Glaskolben in flüssiges Gummi und ließ es anschließend trocknen. Das Ergebnis war ein Produkt, welches dem heutigen Kondom sehr ähnlich war. Noch heute werden Präservative auf diese Art hergestellt, indem der formgebende Kolben in Naturkautschuk getaucht wird, sodass ein nahtloses Endprodukt vorliegt, welches aufgrund seiner Undurchlässigkeit vor Schwangerschaft und der Übertragung von Geschlechtskrankheiten schützt. Alternative Materialien bei der Produktion sind Polyurethan oder Polyisopren, da manche Menschen allergisch auf Naturkautschuk reagieren.

Vielfalt im Bereich der Verhütungsmittel

Die Auswahl an verschiedenen Kondomen ist heute sehr groß. Schon längst werden sie nicht mehr nur zum Zweck der Verhütung eingesetzt. Mittlerweile dienen sie ebenfalls der Luststeigerung und sind daher in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, die jeweils bestimmte Zwecke zu erfüllen vermögen. Das fast unendliche Sortiment an Präservativen erstreckt sich zudem über verschiedene Farben hinaus, sogar Kondome mit Geschmack sind erhältlich, die ein besonderes Erlebnis beim oralen Verkehr versprechen. Für den analen Verkehr stehen ebenfalls spezielle Modelle zur Verfügung, die eine stärkere Reißfestigkeit aufweisen, da sie bei dieser Art des Einsatzes höheren Belastungen standhalten müssen. Bekannte und beliebte Marken unter den Herstellern sind vor allem DUREX, BILLY BOY, SKYN oder PASANTE *, die allesamt eine große Warenvielfalt anbieten. Wichtig ist dabei, dass die Präservative in unterschiedlichen Größen erhältlich sind.

Waren bis vor ein paar Jahren nur Kondome mit einem Durchmesser von 52 mm oder in der großen Ausführung von 56 mm käuflich, gibt es heute mehrere Größen. Das ist entscheidend, da nur ein gut sitzendes Modell idealen Schutz bieten kann. Daneben sind manche Varianten mit Noppen oder Rillen auf der Außenseite versehen, was zu einer zusätzlichen Stimulation der Partnerin führt. Für noch höhere Sicherheit sind manche Ausführungen mit Spermiziden behandelt, welche die Samenzellen bei sofortigem Kontakt abtöten. Daneben gibt es Kondome, die mit Benzocain versetzt sind. Bei diesem Stoff handelt es sich um ein Anästhetikum, das ein längeres Liebesspiel ermöglichen soll, da es die Erregung beim Mann dämpft. Im Gegenzug gibt es Produkte, die eine besonders dünne Wandstärke aufweisen. Dadurch soll das Lustempfinden gesteigert werden, so als würde man kein Kondom tragen.

Bequeme Bestellung im Internet

Damit ein besserer Überblick über das unendliche Sortiment gelingt, lohnt sich eine Bestellung von Kondomen im Internet. Die Auswahl ist größer als im Einzelhandel, zudem können Preisvorteile ausgenutzt werden. Außerdem ist es möglich, Testpakete zu bestellen, in denen verschiedene Sorten enthalten sind, sodass probiert werden kann, welche Modelle am ehesten zusagen.

Weiterhin ist eine Bestellung im Internet sinnvoll, da der Einzelhandel meist nur die Standardgrößen anbietet, weitere Produkte oft gar nicht im Sortiment geführt werden. Nicht zuletzt empfinden viele Menschen den Einkauf von Verhütungsmitteln im Einzelhandel immer noch als unangenehm, da sie sich vor den Blicken anderer Kunden an der Kasse abgeschreckt fühlen. Dieser Umstand ist mit einer Bestellung im Internet leicht zu umgehen.

Eine witzige Anekdote zum Schluss

Die österreichische Rockband SUPERFEUCHT aus Linz benannte sich nach der Bezeichnung, mit der Kondome beworben werden, die auf ihrer Oberfläche mit Gleitmittel versehen sind. Auch wenn ein Leben nach dem Motto „Sex, Drugs and Rock and Roll“ geführt wird, sollte die Sicherheit immer eine Rolle spielen. Auf Festivals ist es daher immer ratsam, Kondome dabei zu haben, damit die Zeit in vollen Zügen genossen werden kann, ohne sich hinterher Sorgen machen zu müssen.

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Autor: Nachtmensch


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