Menschliche Intelligenz setzen wir oft mit unserer eigenen Klugheit und Entwicklungsfähigkeit gleich. Beide speisen sich aus vielen Komponenten. Logisches Denken, sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit, Hirnleistungen wie Datenspeicherung, Erinnerung und Analysefähigkeit, Kombinationsfähigkeit, die Fähigkeit zu bewussten Entscheidungen oder aus der Intuition kommende Impulse fließen in menschliche Intelligenzleistungen mit ein.

Doch das genügt den Menschen nicht mehr. Viele Wissenschaftler träumen von einer Superintelligenz. Sie möchten mit Hilfe der „künstlichen Intelligenz“ Computern oder Robotern anvertrauen, eigenständig Aufgaben zu erledigen. Doch die künstliche Intelligenz beruht auf programmierten Rechenleistungen. Die sogenannten „Denkleistungen“ solcher Maschinen sind zwar beeindruckend, aber sie leiden auch an eklatanten Mängeln.

Künstliche Intelligenz: Mensch und Maschine eine unheilvolle oder eine nützliche Allianz?

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Was ist Künstliche Intelligenz?

Das Thema „künstliche Intelligenz“ bildet einen Teilbereich der Informatik. Hier wird das menschliche Gehirn als Fleisch gewordener Prozessor gesehen, den man nachbauen kann. Es liegt auf der Hand, dass ein Roboter, der von Menschen programmiert wurde, nur einen Teil der Denkleistungen erbringen kann, die Menschen leiste. Roboter denken nicht wirklich. Sie können nur aufgrund ihrer Programmierung rechnen und logisch schlussfolgern. Ihnen mangelt es an Fähigkeiten wie Intuition, eigenem Bewusstsein und Gefühl. Moderne Roboter lernen bereits aus ihren eigenen Fehlern. Sie können sogar Schlussfolgerungen ziehen, die jenseits des Programmierungsrahmens liegen. Inwieweit diese Intelligenzleistungen aber die des Menschen übertreffen kann, ist noch nicht absehbar.

Die menschliche Intelligenz entstammt dem Gehirn. In diesem tun etwa 20 Milliarden Neuronen ihre Arbeit. Diese bilden zusammen mit neuronalen Verbindungsstellen – den sogenannten Synapsen – ein neuronales Netzwerk. Die „Schaltungen“ und Denkleistungen, die dadurch möglich werden, sind für die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns verantwortlich. Otto Normalverbraucher nutzt in der Regel nur einen kleinen Teil seines Gehirns. Dieses ist ein erstaunliches Organ, in dem zum Teil andere Areale Funktionen übernehmen können, die normalerweise von einem beschädigten Areal geleistet wurden. Die Crux ist jedoch, dass die menschlichen Gehirnleistungen vergleichsweise langsam vor sich gehen, wenn man sie mit den Rechenvorgängen eines Computers vergleicht.


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Andererseits stürzt das menschliche Gehirn nicht gleich ab, wenn eine Synapse ausfällt. Daran kann jeder sehen, dass Arbeitsweisen und Kapazitäten von Mensch und Computer unterschiedlich ist. Die „Denkleistungen“ von Computern dem menschlichen Hirn anzugleichen und zu übertreffen, ist Ziel der künstlichen Intelligenz. Diese wird vermutlich nie in der Lage sein, die menschlichen Hirnleistungen 1:1 nachzubauen. Dafür streben die Entwickler aber an, Computer in bestimmten Spezialdisziplinen so intelligent zu machen, dass diese die menschlichen Denkleistungen übertreffen. Sie sollen keine Universalgenies werden, sondern ausgemachte Spezialisten, die für bestimmte Zwecke konstruiert werden. Was 1950 mit dem Turing-Test begann, kann in seinen zukünftigen Dimensionen nur erahnt werden.

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Künstliche Intelligenz in der Forschung

Derzeit scheint es problemastisch zu sein, internationale Forschungsinstitute zum Thema auf die Beine zu stellen. Es mangelt an ausreichenden Geldern, an Überblick und Weitsicht in der Politik, und an konkreten Plänen für Forschungseinrichtungen. Der Wille, künstliche Intelligenz in den Fokus der Zukunftsforschung zu stellen, ist aber da. Frankreich und Deutschland wollen diesbezüglich europäische Vorreiter werden. Doch es steht zu befürchten, dass die Amerikaner im Silikon Valley und aufgrund militärischer Machtbestrebungen wesentlich mehr Geld in die künstliche Intelligenz investieren. Auch Staaten wie Russland oder China sind sicher nicht naiv, was die Potenziale der künstlichen Intelligenz angeht. Im Gegenteil: Sie schöpfen sie bereits heimlich aus und leugnen es gegenüber der Öffentlichkeit.

Die Forschung hat ein immenses Interesse an der künstlichen Intelligenz. Die Qualität wissenschaftlicher Arbeit könnte erheblich verbessert, die Daten-Auswertung erheblich beschleunigt werden, so der Leiter des „Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz“. Trotz aller Risiken, die die KI mit sich bringt, nutzen immer mehr Forschungseinrichtungen Computer-Netzwerke, Roboter und digitale Assistenzsysteme für Routinearbeiten wie Recherchen oder Analysen. Auch bestimmte Experimente werden bereits mithilfe künstlicher Intelligenz erledigt. Die digitalen „Laborassistenten“ stellen nicht mehr nur Daten bereit und verarbeiten sie, sondern können auch Textinhalte oder Bilder auswerten.

Die Forschung sieht in der künstlichen Intelligenz enormes Potenzial. Zukünftig können unglaubliche Datenmengen verarbeitet und ausgewertet werden. Computer können die Nebenwirkungen von neuen Medikamenten berechnen oder komplexe Auswertungen von Laborproben vornehmen, die sonst mehrere Jahre dauern würden. Für Computer sind selbst lebensfeindliche Lebensräume im Weltraum oder einem Tiefsee-Labor kein Problem. Bisher sieht man den menschlichen Wissenschaftler aber nicht als ersetzbar an.

Künstliche Intelligenz in der Wirtschaft

Für die Wirtschaft ist die KI eine Henne, die goldene Eier legt. Die Gegenwart liegt in selbstfahrenden Autos, Roboter-Staubsaugern, intelligenten Sprachassistenten oder mitdenkenden Facebook-Servern. In naher Zukunft wird es Roboter als Alten- und Krankenpfleger geben. Algorithmen sammeln massiv Informationen über uns. Sämtliche Geräte werden miteinander vernetzt. Künstliche neuronale Netzwerke werden lernfähig. Abertausende KI-gesteuerter Produkte werden entwickelt, um das Leben der Menschen zu erleichtern. Oder überflüssig zu machen.

Die Vergangenheit hat bewiesen, dass die Wirtschaft auf jeden Zug aufspringt, der satte Gewinne verspricht. Statt Dieselautos umzurüsten, investieren die meisten Autobauer lieber in Zukunftsvisionen. Konzerne wie Google, Facebook oder Amazon sammeln Primär- und Sekundärdaten per Computer-Algorithmus. Sie wissen am Ende alles über jeden. Der gläserne Konsument kann von der Wirtschaft nach Belieben manipuliert werden. Online-Preise können jederzeit beliebig oder kundenspezifisch angepasst werden. Nicht nur Amazon registriert, dass Kunde X eine Ware in den Warenkorb gelegt hat und erhöht prompt den Preis. Vergleicht der Kunde die Amazon-Preise nicht mit anderen Einkaufsquellen, kauft er überteuert. Das sind die harmlosen Beispiele, die den Kunden glasern gemacht haben. Von anderen Machenschaften, die Staaten und Großkonzerne auf unsere Kosten ausführen, erfahren wir nur bröckchenweise. Wer uns damit konfrontiert, gilt als Panikmacher.

Künstliche Intelligenz: Software

Im Bereich der Softwareentwicklung sind zahlreiche Beispiele künstlicher Intelligenz zu finden. Vom einfachen Schachcomputer bis zu Googles Deepmind-Software „AlphaGo“ war es kein weiter Weg. Intelligente Software setzt auf lernfähige neuronale Netzwerke. Googles Datenbrille „Glass“ kann über eine spezielle App Worte, den jemand an einen Hörgeschädigten richtet, auf das Brillenglas projizieren und lesbar machen. Beim kostenfreien Microsoft-Telefondienst Skype soll es bald einen intelligenten Übersetzungsdienst für Videotelefonate mit dem Ausland geben. Neben nützlichen Entwicklungen werden alsbald auch solche zu finden sein, die vor allem den Interessen von Staaten und Großkonzernen dienen.

Mensch und Maschine

Ob Mensch und Maschine eine unheilvolle oder eine nützliche Allianz miteinander eingehen, lässt sich kaum vorhersagen. Wer die Weltgeschichte der letzten 100 Jahre betrachtet, zweifelt daran, dass die künstliche Intelligenz allen Menschen nützen wird. Vielmehr steht zu erwarten, dass wir eines Tages intelligente Maschinen entwickeln, die uns überlegen sind. Mancher fürchtet bereits, der Mensch arbeitet an seiner eigenen Abschaffung. Andere hoffen, dass wir intelligent genug sind, nicht alles zu erschaffen, was machbar ist. Vermutlich sidn wir es allerdings nicht. Denn wenn Tyrannen in der Dimension von Adolf Hitler oder Terroristen von künstlicher Intelligenz und lernfähigen Maschinen Gebrauch machen, sind alle Horrorszenarios denkbar.

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Vorteile der Künstlichen Intelligenz

Die Vorteile der künstlichen Intelligenz sind das, was die Entwickler antreibt. Wie so oft, führen die bereits erkannten Nachteile ein Schattendasein. Man träumt von schnelleren Rechenergebnissen, höherer Effizienz und technologischer Dominanz. Im Zusammenwirken mit dem Internet der Dinge oder der Datenanalytik sehen die Verfechter der KI in ihr unendliches Wachstumspotenzial und einen immensen Wirtschaftsaufschwung.

Eine Allianz-Studie weist jedoch nach, dass den unbestreitbaren Vorteilen der künstlichen Intelligenz ein Berg an Nachteilen gegenübersteht, der viel zu wenig beachtet wird. Insbesondere die Bereiche Sicherheit, Verantwortlichkeit, Softwareverfügbarkeit, Haftung oder Ethik sind kritisch zu sehen.

Nachteile der Künstlichen Intelligenz

Die zunehmende Digitalisierung schafft Sicherheiten und Risiken, die einen bedeutend höheren Aufwand für Sicherheitsvorkehrungen erzwingen. Cyberattacken und Datenklau sind bereits heute Standard. Viele Wissenschaftler warnen davor, dass binnen zwanzig Jahren durch die KI Millionen qualifizierter Jobs vernichtet werden könnten. Auch technisches Versagen wird zu massiven Problemen führen. Zudem kann dieses Versagen dank der zunehmenden weltweiten Vernetzung von Kriminellen absichtsvoll herbeigeführt werden. Die Frage der Haftung stellte sich bereits bei tödlichen Unfällen mit selbstfahrenden Autos.

Ein winziger Fehler oder ein Virus in einem Computerprogramm führt zum Ausfall von Millionen Rechnern. Eine Sicherheitslücke schafft Datenlecks, derer sich staatlich beauftragte Hacker bedienen können. Ein globaler Cyberangriff ist längst machbar, sagen Experten. Überlässt man die Verkehrslenkung und das Fahren von Fahrzeugen, schiffen oder Flugzeugen komplett digitaler Intelligenz, wird es ein Chaos geben, sagen viele, die es wissen können. Selbst Tesla-Chef Elon Musk, der selbst an der Entwicklung der KI beteiligt ist, warnt vor potenziellen Katastrophen. Kein Mensch kann wissen, ob die angestrebte digitale Superintelligenz noch vom Menschen steuerbar sein wird. Stephen Hawking blies 2014 in dasselbe Horn. Er sah in der KI eine massive Bedrohung für das menschliche Überleben.

Der Bau intelligenter Waffensysteme schreitet dennoch unaufhörlich voran. Diese Systeme werden den Zweiten Weltkrieg und die Bombe von Hiroshima noch bei weitem übertreffen. Vor allem liegt eine Gefahr darin, dass Hacker und Terroristen längst die Mittel besitzen, solche Systeme zu knacken und für ihre Zwecke einzusetzen. Elon Musk prophezeite, dass binnen fünf Jahren eine Katastrophe durch die künstliche Intelligenz eintreten wird. Darauf ist die Menschheit trotz aller Warnungen von Experten nicht wirklich vorbereitet. Wir verfahren mit der künstlichen Intelligenz ähnlich wie mit dem Klimawandel: Erstens wird es schon nicht so schlimm werden. Zweitens glauben wir, alles im Griff zu haben – und drittens sind wirtschaftliche Interessen immer wichtiger als ethische Erwägungen oder die Frage nach der Verantwortung. Das Kind muss erst in den Brunnen fallen – und selbst dann stellen wir uns noch blind.

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Autor: Moon


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