Ich kann natürlich nur für meine Person sprechen, aber die Platten die mich berühren und deren Musik und Texte ein Teil von mir werden und mein täglicher Begleiter werden, kann ich an einer Hand abzählen.

Laut gehören definitv zu den wenigen Bands die es innerhalb von einem Durchlauf ihres Demos geschafft haben, sich tief in mich zu brennen und in mir glutrote Spuren zu hinterlassen. Ich spar mir das Gesülze der Bandhistory weil es nur eine Ansammlung unnötiger Informationen wäre, die ohnehin Niemanden interessiert und die ein Review nur überflüssig strecken. Laut sind 5 verschiedene Charaktere die gemeinsam ihr musikalisches Baby mit Leib, Seele und viel Liebe grossziehen. Bautz, das reicht. mehr Randinfos brauchts nicht.

„Stonerrock – mit deutschen Texten“ ist meines Erachtens eine zu platte Umschreibung Dessen, was Euch auf „Feuer“ erwartet. Natürlich sind stonerlastige Einflüsse, gerade im Gitarren und Schlagzeubereich nicht von der Hand zu weisen, aber das Laut – Konzept ist zu eigenständig um es mit einem stilistischen Allroundstempel zu versehen. Laut sind schlicht und ergreiffend LAUT und schlagen dabei auch gern mal ruhige Töne an ohne schmalzig zu sein. Rock der durch die intelligente Gitarrenarbeit der Herren Milatz und Zwoch überzeugt ohne frickelig zu sein, welche verdammt fett durch die Rhytmusfraktion , Wessels – Niemeyer untermauert wird und über Alledem ein Sänger , nämlich Roy van Dijk, schwebt, der an stimmlicher Qualität und lyrischer Vielfalt wohl nur schwer im deutschen Untergrund zu überbieten sein dürfte.

Sagte ich „Untergrund“? Laut haben für mich nicht nur das Zeug für die Kreisklasse sondern könnten meiner Meinung den Mannschaften der oberen Ligen, locker das Wasser reichen. „Feuer“ ist dynamisch, voller Hooklines, die sich ohne Umweg in den Gehörgängen festfressen und lässt auch in punkto Sound keinen Schwachpunkt erkennen. Hervorragend und modern von Matthias Lohmöller (DocMaKlang) in Szene gesetzt, klingt „Feuer“ , erdig, fett und absolut authentisch aus den Boxen.

Mir fällt es schwer etwas zu den Songs im Einzelnen zu schreiben, da jeder der 5. Tracks auf „Feuer“ seine ganz eigene Magie besitzt und jeder Text für jeden Einzelnen seine ganz eigene Bedeutung und Wirkung beim Hören aufweisen wird. Ihr solltet Euch selbst ein Bild von Laut machen, die paar Euro für eine wirkliche Perle im Musikdschungel investieren und Euch auf keinen Fall ein Konzert der Jungs entgehen lassen!

Ohne Abstriche, volle Punktzahl.

Topscore!

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen