Wertung: 5 von 10

Female fronted Symphonic Metal war eine der metallischen Innovationen des dritten Jahrtausends. Bands wie Nightwish oder Within Temptation machten das Genre berühmt. Etwa zur gleichen Zeit, nämlich im Jahr 2002, gründete sich in Rumänien eine Band namens Magica, welche zu den wenigen Bands des Landes gehört, die es bisher zu internationalem Erfolg gebracht haben. Mit ihrem melodisch/symphonischen Power Metal sind sie seither im metallischen Universum unterwegs. Und nun haben sie sechstes Studioalbum „Center of the great unkown“ am Start.


Obwohl es die Band schon zehn Jahre gibt, ist sie mir bislang noch nicht bewusst zu Ohren gekommen. Das überrascht mich angesichts des ziemlich durchschnittlichen Sounds auf „Center of the great unkown“ aber auch nicht. Wenn die älteren Sachen genauso austauschbar waren, dann ist es hingegen eher ein Wunder, dass es die Band überhaupt noch gibt. Sicherlich kann man den Musikern musikalisches Können bescheinigen. Auch die Stimme von Frontfrau Ana Mladinovici ist kräftig und hat einen guten Stimmumfang. Lediglich bei den ganz hohen Parts wirkt die Stimme etwas dünn. Hier und da glänzen auch die Gitarristen mit ein paar netten Soli. Alles in allem ganz nett, aber für ein echtes Hammeralbum einfach zu wenig.

Dabei ist das Grundkonzept durchaus gut. Durch den Einsatz von drei Gitarren erhält “Center of the great unkown” eine für dieses Genre schon fast ungewohnte Härte. Dazu gesellt sich ein schöner und kraftvoller Frauengesang. Eigentlich gute Voraussetzungen. Ob es allerdings geschickt war, das Keyboard dieses Mal komplett wegzulassen wage ich einmal zu bezweifeln. Den Songs fehlt es dadurch einfach an Tiefe. Mal abgesehen von einigen lichten Momenten, wie zum Beispiel dem schönen griffigen Refrain von „King of the World“ bietet „Center of the great unkown“ nicht viel Besonderes. Es fehlen die Akzente, die das Album interessant und abwechslungsreich machen.

Ein paar gute Ansätze sind erkennbar und technisch ist alles im Rahmen. Letzten Endes ist das Album zwar musikalisch ok, aber eben auch nicht mehr.

Traklist:

  • 1.Center of the great unkown
  • 2.Masterspell
  • 3.King of the World
  • 4.Open
  • 5.The Earth is young
  • 6.Step into the night
  • 7.No Horizon
  • 8.One angry Gaia
  • 9.Mark of Cain
  • 10.Under the Auroras
  • 11.Daca 2012 (Bonus)

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