„Magma Rise“ (Klassischer Heavy Metal/Doom)

Das Erste was ich von der Band hörte war der schrille Gitarrensound zum Beginn von „Man In The Maze“ aus dem gleichnamigen 2013 erschienen Album und gleich da klingelte es bei mir … Trouble! Dass die Amerikaner definitiv ein Einfluss auf Magma Rise waren ist kein Geheimnis. Auch im Inlay der jetzt neu erschienen EP „At The Edge Of The Days“ post Gitarrist Kolos Hegyi im Trouble-Shirt. Doch abgesehen vom schlichten Inlay und dem genialen Coverart der EP… Das wichtigste ist doch was das Ganze musikalisch hergibt:

„At The Edge Of The Days“

Das Herzstück der 12 minütigen EP ist natürlich der Track „At The Edge Of The Days“. Es dauert nicht lange und nach einem kurzen Einstiegsriff findet man sich selbst mit dem Kopf wippen.

Spätestens nachdem die Stimme von Vocalist Gábor Holdampf ertönt merkt man: Hey das klingt stimmig! Die Vocals sind Doom-typisch eher langsam und gehen klar mit den Riffs einher! Keine Screams oder sondergleichen. Es ist eher eine Art Sprachgesang welcher aber durch den Track weg immer wieder in kleinen Höhepunkten gipfelt.

Mit den Gitarren verhält es sich ähnlich! Klasse Riffs mit zwei Gitarren die immer wieder schön ineinander übergehen und dann wieder gemeinsam zurück zum Puls des Tracks finden. Das Tempo bleibt konstant, langsam und melodisch. Definitiv Doom aber gleichzeitig auch nicht so heavy das es einen vom Sessel haut.

Die Drums unterstützen das Ganze wunderbar und bauen zwischendrin immer wieder Spannung auf und so macht der Track echt Spaß! Das Solo gegen Ende bringt auch noch mal Abwechslung und findet sich dann ein letztes Mal zum Mainriff zusammen. Schönes Ding!

Das Black Sabbath Cover: „A National Acrobat“

Mit zwei Tracks fällt das ganze EP-typisch sehr kurzweilig aus, insbesondere da einem der zweite Track irgendwoher bekannt vorkommt: 1973, „A National Acrobat“ von Black Sabbath!

Der Track ist also nicht original von Magma Rise, aber auch die Vocals klingen irgendwie nicht nach Vocalist Gábor Holdampf. Nein, für das Cover wurde Karl Agell (Ex- Corrosion Of Conformity) hinzugezogen. Klasse Stimme und auch sehr passend für den Song!

Die Frage warum gerade der Song drauf ist erübrigt sich, denn schon beim ersten Hören merkt man einfach es passt! Die in zwei gespaltene EP ergibt trotz zwei verschiedener Vocalists und einem Cover ein stimmiges Gesamtpaket das einfach funktioniert und Lust auf mehr macht.

Fazit

Die Jungs haben es drauf und das haben Sie schon mal bewiesen. Sowohl in Ex-Bands (z.B.: Kolos Hegyi und Gábor Holdampf in „Mood“) oder auf dem zum Anfang erwähnten Album „Man In The Maze“ welches 2013 sogar zum Metal Album des Jahres von einem Ungarischen Magazin gekürt wurde. Fans von Trouble und Pentagram sollten da mal reinhören, ansonsten heißt es jetzt erstmal abwarten und mal schauen was als nächstes kommt!

Magma Rise - At The Edge Of The Days (Review)

Magma Rise – At The Edge Of The Days (Review)

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Autor: Simon Hader


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