Strange und melancholisch, zugleich aber kompatibel und fröhlich, empfängt der selbst etwas ironisch titulierte „German Eastcoast Goth’n Roll“ seine Zuhörer und fesselt vom ersten Moment an. Ja! Langsame Musik kann dynamisch sein. Ja! Es gibt immer noch Bands, die düstere Musik am Teenie-Hype vorbeispielen. Ich würde es ein verdammt gut produzierte Undergroundwerk titulieren: Nicht totproduziert und trotzdem mit viel Hingabe und bis in kleinste Details bearbeitet. Da kann man viel über die einzelnen Instrumente lamentieren, es bedarf einfach keiner weiteren Ausführung. Gitarren, Drums, Bass…Lautstärke, Mischverhältnis, Druck….so hört sich anständiger Goth Rock an. Punkt. Die Instrumentalisierung wird von einer Stimme unterstützt, die teilweise an Fernando Ribeiro von Moonspell erinnert; im Hintergrund akzentuieren dezente female Vocals und erschaffen das Gesamtbild eines gelungenen und stilgerechten Gesangs. Auf dem Album befinden sich 12 abwechslungsreiche Songs, die echte Reißer sind, aber angenehm ruhig-atmosphärische Momente beinhalten. Allein der Coversong „Feels like Heaven“ (original von Fiction Factory) hat es mir nicht sonderlich angetan. Der Originaltext und ein wenig mehr investierte Zeit hätte dem Track sicher seine angemessene Brillanz verliehen. Trotzdem: Mit echten Höhepunkten versehen gehört die Scheibe zur Grundausstattung eines jeden Goth`n`Rollers!

Anspieltipps: „Cowboys“, „Radioactive“ und „Basement“

+ Saugeiles und edles Cover

+ Coverstück/ Eigene Interpretation von „Feels like Heaven“

Der General: Mit Mainpoints „Under Water“ kann es den Sommer durchregnen.

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