Zugegeben, versteckt war es schon, vor allem die 2 Einbahnstraßenschilder, die in die jeweils entgegengesetzte Richtung führten, hatten uns irritiert.

Dennoch endlich angekommen, schwatzten wir noch ein wenig mit

einigen Bandmitgliedern, was uns aber erst später aufgefallen ist – also dass es welche waren..

Ein

sehr kleiner Laden ist das „G8“ in einer ehemals besetzten Wohnung in

Bremen schon. Mit einer Viertelstunde Verspätung fing dann die Vorband Mallory´s Last Dance

an zu spielen, die Meute kochte in dem zugegeben kleinen Schuppen. Als

dann die netten Jungs voller Emotionen „This is

how it ends“ spielten, hatte sich auch der letzte Tanzmuffel erhoben und

das ein oder andere Tanzbein geschwungen.

Mit 4 starken Titeln

bereitete man uns fulminan auf Jet Black vor, nur noch

„Peters“ spielten ein paar ruhige Lieder, welche dennoch zu Hysterie in

der ersten Reihe führte.

Die Luft stand, wer rauchen wollte der atmete

einmal tief ein, das Wasser lief an den Wänden runter. Endlich war es

soweit: Emo-lession one, „Atmen, nicht pressen“! In hinreißender auf-und-ab

Manier gingen eineinhalb Stunden vorrüber und in

schweißdurchtränkten Shirts lief es auf das Finale hinaus. Danny

kündigte den letzten Song “ The Dead End“ an. Sie rissen also die

Gitarren hoch und schrammelten, als wäre es das letzte Mal, knapp 2

Minuten lang ließen sie jedem in dem Glauben, es wäre der letzte Ton,

den Jet Black spielen würde. Aber wie sollte es ein? Kein Konzert ohne

„Wir wussten es besser“? Viele enttäuschte Gesichter, hier und da eine

Träne. Enttäuscht wurden wir nicht, der Verstärker wurden lauter

gestellt und in diesem Augenblick hat wohl jeder Anwohner in der

Grünenstrasse 18 gemerkt: „ES IST VORBEI!“

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Autor: xxxxxxxx


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