Manilla Road – eine der innovativsten amerikanischen Metal-Bands aller Zeiten

Die Band hat das damals vergessen! Manilla Road ist ohne Zweifel eine der innovativsten amerikanischen Metal-Bands aller Zeiten. In den späten 70ern erfanden sie praktisch im Alleingang den heutigen Epic Metal. Aber sie sind keine Band, die in Nostalgie badet. Weit davon entfernt!

Manilla Road – von „Keep It True“ bis „Headbangers Open Air

Manilla Road hat in den letzten Jahren alle wichtigen europäischen Festivals bestritten (von „Keep It True“ bis „Headbangers Open Air“). Mit „Gates Of Fire“ und zuletzt „Voyager“ (beide auf High Roller Records) haben Mark „The Shark“ Shelton und seine Jungs zwei phänomenale Comeback-Platten veröffentlicht. Da die Manilla Road jedoch schon so lange existiert, steckt das Archiv des Gitarristen immer noch voller versteckter Schätze. Denken Sie nur an das unveröffentlichte Album „Mark Of The Beast“, ursprünglich 1981 aufgenommen und erstmals 2003 von Monster Records herausgebracht.

Jetzt hat Mark noch einmal tief in seinem Archiv gesucht, um ein weiteres Juwel zu finden: Fünf nie zuvor gehörte Kompositionen von 1979 (kurz zuvor aufgenommen). Invasion „), die das neue“ After Midnight Live „-Vinyl für High Roller Records bilden. Mark Shelton geht auf die fünf einzelnen Tracks ein:

1. „Chromaphobia“
„Alle diese Songs haben eine sehr junge, schlampige Schreibweise, wenn man mich fragt, aber das liegt daran, dass ich jung war und mein Gitarrenspiel damals ziemlich schlampig war. Dieser Song war eine Art moderne, futuristische Lyrik, in der es darum ging, ein Metalhead zu sein, der sich mit dem Flak auseinandersetzt. Die Musik ist für mich immer so schwer zu erklären.“

2. „Life's So Hard“
„Nun, dieses Lied hat mehr ein episches Gefühl. Es erinnert mich ein wenig an die Richtung, in die wir mit einigen Liedern auf“ Mark Of The Beast „gegangen sind. Die Texte sind eher wie ,,Ich jammere darüber, dass das Leben eine Hündin ist“. Wieder einmal scheinen die Texte mir nicht episch zu sein, aber die Musik begann, Hinweise auf das epische Geschehen zu haben.“


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3. „Pentacle of Truth“
„Dieses Lied ist eigentlich irgendwie lustig. Dieses Lied war zu der Zeit sehr neu. Wir haben wirklich noch daran gearbeitet und es gab keine festgelegten Texte zu dem Lied. Also habe ich die Texte so erfunden, wie wir sie gespielt haben. Um es auf den Punkt zu bringen.“ Die Wahrheit ist, dass ich mir nicht wirklich sicher bin, was all die Worte sind, die ich an diesem Abend dazu gesungen habe. Ich weiß, dass die Grundidee hinter dem Lied nur war, dass die heidnischen Kulturen nicht unbedingt schlecht waren, weil sie nicht christlich waren. Was die Musik betrifft, war dies nur ein echter roher Rock'n'Roll-Song mit typischen Rock'n'Roll-Riffs.“

4. „Dream of peace“
„Dies ist mein Lieblingssong auf dem Album. Ich fing tatsächlich an, mit diesem Song konzeptionell anzufangen. Es hat einen sehr epischen“ Mark Of The Beast „-Stil und die Texte sind die besten in diesem Projekt. Es geht darum, dass die Menschheit ihre eigenen Grab gräbt.“

5. „Herman Hill“
„Ich war zufällig an diesem kostenlosen Ostersonntagkonzert und habe das Ganze aus der Nähe gesehen, also habe ich ein Lied darüber geschrieben. Die Musik ist wieder ganz normale Rock'n'Roll-Riffs“


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Manilla Road – Mysterium

“Mysterium“ ist bereits das siebte Studioalbum der Jungs um Mark Shelton seit der Jahrtausendwende und auch auf ihrem neuesten Output macht die Band vieles richtig. Ihre Klassiker wie “The Deluge“, “Open The Gates“ und insbesondere “Chrystal Logic“ bleiben zwar auch weiterhin unerreicht, aber nichtsdestotrotz handelt es sich bei dem neuesten Output um äußerst wertigen Proto-Metal in seiner schönsten Form. Als besondere Highlights seien Euch der Titelsong sowie “Stand Your Ground“ an das schwermetallische Herz gelegt.

Viel geändert hat sich im Stil der Band natürlich nicht, aber das ist auch gut so! Bei einer Band wie Manilla Road weiß man genau, was man bekommt und muss sich nicht mit irgendwelchen modischen Mätzchen auseinandersetzen: Epischer Metal in Stil und Form der frühen Manowar wird dargeboten, wobei ein entscheidender Unterschied zu den Fellunterhosenträgern aus New York darin besteht, dass Sheltons Organ eher basisch daher kommt und eierkneifende Gesangshöhen à la Eric Adams nicht zu vernehmen sind.

Die Produktion von “Mysterium“ kann als absolut gelungen bezeichnet werden (dies war ja insbesondere bei den 80er-Klassikern leider nicht immer der Fall) und bringt die musikalischen Darbietungen perfekt zur Geltung.

Tracklist:
01. The Grey God Passes
02. Stand Your Ground
03. The Battle Of Bonchester Bridge
04. Hermitage
05. Do What Thou Will
06. Only The Brave
07. Hallowed Be Thy Grave
08. The Fountain
09. The Calling
10. Mysterium

Manilla Road – Mystification (Reissue)

Wie in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts üblich, haben auch die Jungs von Manilla Road ( Megageile Outfits und Bärte) einen coolen Stilmix aus Heavy, Speed und einer Prise Epic Metal zusammengerührt, und schießen mit Klischees nur so um sich, dass man entweder hart gesotten sein oder in Deckung gehen sollte. Kurz: Mir gefällt es richtig gut!
Das vorliegende Album wurde bereits mehrfach neu aufgelegt, sowohl mit anderem Mix/Mastering als auch mit anderer Reihenfolge und anderem Cover. Die hier vorliegende Fassung ist jedoch eine originalgetreue Wiederauflage des Albums genau wie 1987. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, die Scheibe klingt auch genau so! Kein neumodischer Mix mit heftiger Lautstärke und übertriebenem Bassgewitter, sondern klassische (höhenbetonte) Sounds mit einer gesunden Portion Dreck.

Die musikalische Komposition ist klassisch: Schlagzeug, Bass, Gitarre und dazu ein (etwas eigenwilliger) Gesang, das hat bei Bands wie Black Sabbath oder Angel Witch auch ganz hervorragend funktioniert. Letztere sind genau wie alte Manowar-Scheiben musikalisch wie soundtechnisch definitv als sehr ähnlich anzusehen. Insgesamt ist das Durchschnittstempo der Scheibe definitiv weit jenseits der 130 bpm angesiedelt, also eher etwas für den geneigten Temposünder, auch wenn zwischendurch immer wieder epische Parts die Geschwindigkeit zeitweise zu drosseln vermögen. Bemerkenswert finde ich auch einige der frickligen Jam-Parts, welche genau so gut von einer klassischen Stoner/Doom-Scheibe stammen könnten.

Thematisch geht es auf „Mystification“ mehr in Richtung epische Männerfantasie, mit Songs wie „Death by the Hammer“ oder „Up from the Crypt“, ohne dabei allzu klischeehaft und lächerlich zu wirken. Der leicht außergewöhnliche Gesang trägt auf jeden Fall seinen Teil zur düster-obskuren Stimmung bei, die beim Hören des Albums aufkommt. Diese ist wohl auch der Grund für den Mangel an Aufmerksamkeit in den 80ern und das Wiedererstarken der Band mit dem aktuellen Boom des traditionellen Metals. Eigentlich schade, aber besser spät als nie!

Einen speziellen Song zu empfehlen fällt mir schwer, deswegen empfehle ich allen traditionellen Metalfans auf jeden Fall (mindestens) ein Ohr mit „Mystification“ und eventuell weiteren Manilla Road-Alben zu riskieren!

Tracklist
01. Haunted Palace
02. Spirits oft he Dead
03. Valley of Unrest
04. Mystification
05. Masque oft he Red Death
06. Up from the Crypt
07. Children oft he Night
08. Dragon Night
09. Death by the Hammer

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Autor: ArchiVader


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