Wertung: 8 von 10

Marcus Sedgwick ist bekannt für seine düsteren Geschichten. Mit Weiße Krähe liefert er einen neuen Beweis für sein Schreibtalent und verflechtet einen spannenden Plot geschickt mit einer wahren Begebenheit.


Rebecca verbringt ihre Ferien im kleinen Küstenort Winterfold. Dort trifft sie auf die gleichaltrige Ferelith. Die beiden Mädchen verbringen viel Zeit miteinander und machen eine unglaublich grausame Entdeckung, die dreihundert Jahre verschwiegen wurde.

Sedgwicks Gothic Thriller ist keineswegs ein schlichtes Buch. Die verschiedenen Erzählperspektiven verlangen dem Leser Aufmerksamkeit und Reflexion ab. Es gibt viele Nebenkonflikte, die sich letztendlich in der Freundschaft (oder Abhängigkeit?) der Mädchen bündeln und zur Katastrophe führen. Sedgwicks leichte Sprache steht im Kontrast zur Geschichte. Generell spielen Gegensätze in Weiße Krähe eine große Rolle. Denn wie kann es in einem Ort namens Winterfold je einen so erbarmungslos heißen Sommer geben, wie Sedgwick ihn beschreibt?

Weiße Krähe eignet sich als Strandlektüre. Fein und undurchdringlich wie der Sand, tief und mitreißend wie das Meer. Heavy Metal Literaturreviews auf Metaller.de!

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