Mit „Better Things To Do“ wird dem Hörer eine Menge Musik

geboten. Von tieftraurig bis überschwänglich komisch. Von Rock’n’Roll über Blues bis hin zu Ska. Unterstützt wurde die Produktion des Albums von gefühlten 50 Gastmusikern, in Wahrheit waren es rund 15.

Und das hört man auch. Jeder Song hat seine ganz eigene Atmosphäre, stets authentisch, gefühlvoll und unterhaltsam.

Mit einer herrlich rotzigen Stimme predigt Mister Lotterman über die kleinen und großen Schmankerl des Lebens. Mal geht es um Fürze, mal um seine eigene Schwangerschaft, über geliebte Menschen, um Menschen, die er nicht versteht oder auch mal die unverarbeitete, nicht so pralle Kindheit…

Bestes Beispiel ist der Ska-Song „Two Years“: „For two Years I’ve been lying on may coach and watched TV, for two years I am wondering, what the hell is wrong with me! For two days I’ve been drinkin‘ 40 beers a day, for two years I’ve been drunk, but now it is today…!“ Es folgt nach diesem Unterhaltungsknaller ein 30 Sekunden langes Geräusch einer Mikrowelle. Auch das gehört zum Leben, richtig!

„Until The End Of Days“ klingt dann nach französischem Chanson mit herrlich sentimentalem Beigeschmack „Sometimes I am depressed in 50 directions, when you’re properly dressed, I get 50 errections…“

Das Überragende an diesem Album ist nicht nur, dass alle 13 Lieder wunderschön und unterhaltsam sind, sondern auch die sehr gut verständlichen Texte, was bei dieser lyrischen Leistung noch umso mehr Spaß macht!

Tracklist:

  • 01. How Wrong Can You Be?
  • 02. Dying Day
  • 03. Hit Me When Iam Week
  • 04. Hate What You Can Change (And Sing For What You Can’t)
  • 05. Better Things To Do
  • 06. Two Years
  • 07. Microwave
  • 08. Until The End Of Days
  • 09. Funeral Song
  • 10. 40 Days Pregnant
  • 11. Fart Out Of Hell
  • 12. Craty Eay (Part 1,2&3)
  • 13. River Wild
  • 14. New Orleans