Wertung: 8 von 10

Nur gerade mal zwei Jahre nach ihrem letzten Album “Th1rt3n“ veröffentlichen Megadeth ihr 14. Studioalbum unter dem Namen „Super Collider“. Produziert wurde das Album von Johnny K (Disturbed, Sevendust, Machine Head) in Dave Mustaines eigenem Studio.

Was hat sich verändert und was ist neu? Nachdem die vier Mannen um Rotschopf Dave Mustaine bei den letzten Werken seit der „Reunion“ (2004) sich eher auf die ersten und damit härteren Werke besannen, ist „Super Collider“ eine schöne Hommage an die erfolgreichen 90er Werke der Band wie „Countdown to Extinction“ und „Youthanasia“ geworden. Die Stücke bewegen sich größten Teils im Midtempo-Bereich und wissen mit tollen Soli und Hooklines zu überzeugen. Besonders die Verpflichtung von Ausnahmegitarrist Chris Broderick kommt hier positiv zum Tragen. Viele Fans werden wahrscheinlich bei „Super Collider“ aufschreien, aber sind wir doch mal ehrlich, Megadeth werden niemals ein zweites „Rust in Peace“ heraus bringen, und das ist auch gut so. Man sollte sich mit diesem Album Zeit lassen, denn die Scheibe entwickelt sich erst so langsam nach mehrmaligem Hören. Als Anspieltipps auf „Super Collider“ empfehle ich das schnelle Eröffnungsstück „Kingmaker“, sowie den Titeltrack und „Beginning of Sorrow“. Nennenswert ist auch der Gastbeitrag von Disturbed-Sänger David Draiman auf „Dance in the Rain“ und auf „A House Divided“.

Fazit: Man sollte als alter Fan „Super Collider“ eine faire Chance geben. Megadeth werden zwar auch mit dem aktuellen Werk nicht an ihre Glanzzeiten anknüpfen können, aber das müssen sie auch nicht. Dave Mustaine hat hier ein gutes Album veröffentlicht und man kann wirklich froh sein, dass der polarisierende Rotschopf nach wie vor alle zwei Jahre ein neues Album unter das Volk bringt und man als Fan nicht so lange auf etwas Neues warten muss wie bei seiner Ex-Band Metallica.

Tracklist:

  • 01. Kingmaker
  • 02. Super Collider
  • 03. Burn!
  • 04. Built For War
  • 05. Off The Edge
  • 06. Dance In The Rain
  • 07. Beginning Of Sorrow
  • 08. The Blackest Crow
  • 09. Forget To Remember
  • 10. Don’t Turn Your Back…
  • 11. Cold Sweat

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