Die Antwort muss lauten: „Jap“. Es sind zwar nur drei Songs darauf vertreten, aber die rocken ganz amtlich. Gut, es sind keine Hits der Klasse „Future World“ oder „Under Jolly Roger“, aber schon nett anzuhören. Der Sound ist natürlich nur Mittelklasse (ist ja auch eine Demo). Das schadet aber schon dem guten Opener „Sin City“ von der Songqualität her nicht wirklich. Auch „Declaration Of War (Legend Of Troy)“ ist ein gelungener Song. Traditioneller Heavy Metal mit vielleicht einem leichten Thrash Einschlag. Vergleiche könnte man anstellen mit Bands wie alte Helloween, Running Wild und vielleicht ein bisschen Overkill. Alles in allem nicht schlecht. Nur Sänger Max sollte seine ganz hohen Screams ein wenig dezenter gestalten. Diese stechen doch etwas aus dem Gesamtwerk heraus. Mit „Dreaded Book Of The Dead“ hat man dann auch noch einen Mitgröler zum Abschluss vor sich. Cooler Refrain, nettes Riff, guter Song. Mehr muss man dazu nicht sagen. Welchen der drei Songs sich geneigte Leser anhören ist eigentlich egal. In allen zeigt die Band ihr können. Nicht nur Songwriting, sondern auch die instrumentale Arbeit ist anhörbar, wenn nicht sogar gut. Sollte es mal ein Album in einem richtigen Studio geben, dann bin ich sicher das wird die Jungs weit bringen.