Zu den üblichen Moshparts kommt diesmal aber verstärkt die Vorliebe für Metal der Bandmitglieder zum Vorschein. Wenn Sänger Jorge Rosado zu Metal-Riffs, Soli und Double Base seine Texte herausschreit, einnert dies nicht selten an Pantera. Doch im Gegensatz zu Phil Anselmos Gesang, wirkt dieser durch seine Eintönigkeit auf Albumlänge schnell ermüdend.

Songs wie „See You In Hell“ oder „Gangsta“ fallen in erster Linie durch ihre eingängige Struktur auf. Leider trägt das nicht gerade zur Abwechslung bei. Dennoch ist dies das Besondere an Merauder, denn es gibt ohne Rücksicht auf Verluste die „Oberbrutale“. Quasi der perfekte Soundtrack für jedes Jogginghosen-tragende-Hardcore-Kid.

Fazit: Leider sind auf dem Album mehr Lückenfüller („Built On Blood“, „Ahora“) als Hits („Until“) zu finden, die mit den alten Glanztaten auf „Master Killer“ (1995) nicht mithalten können. Dennoch kann jeder der auf New York Hardcore mit dicker Metalkante steht ein Ohr riskieren.