Metal-Yoga fürs Homeoffice von EMP

In Zeiten von #wirbleibenzuhause mussten wir uns ans Homeoffice gewöhnen. Und nicht nur das: Das traute Heim ersetzt Kino, Fitnessstudio und Sportverein. Kein Wunder, dass eine Vielzahl an Home-Workouts begleitet von poppigen Beats aus dem Boden sprießen. Aber mögen die Übungen auch noch so gut sein – für viele Metalheads ist das keine echte Alternative zum sonstigen Workout-Sound.

MetalYoga - Das traute Heim ersetzt Kino, Fitnessstudio und Sportverein
Metal-Yoga – Das traute Heim ersetzt Kino, Fitnessstudio und Sportverein

Dank dem EMP Metal-Yoga gibt es endlich auch ein Workout, das Metalfans Spaß macht. Warum nicht sportliche Aktivität mit deiner Lieblingsmusik verknüpfen? Nachdem die meisten Festivals und Tourneen verschoben oder sogar abgesagt worden sind, kommt das gerade recht. Fehlt dir das Headbangen auch so? Metal-Yoga verbindet deine liebsten Festival-Moves mit entspannenden Yoga-Übungen. Der Sonnengruß wird beim Metal-Yoga zum Hörnergruß und Schreien oder Mitsingen ist explizit erlaubt. Also: Schmeiß dich in dein schönstes Sport-Outfit oder besser in dein liebstes Bandshirt und rocke zu Hits von Iron Maiden, Slipknot, Motörhead und vielen mehr ab.

Metal was? Was ist Metal-Yoga und woher kommt es?

Metal-Yoga könnte man als “Yoga ohne Shanti und das ganze spirituelle Drumherum” beschreiben. Und eben zu Metal-Musik. Aber woher kommt der Trend? Eine der Vorreiterinnen ist Saskia Thode, ausgebildete Yogalehrerin und Metalfan. Ihre ersten Yogastunden zu Metal-Musik hat sie in New York gegeben; mittlerweile gibt es Metal-Yoga schon bei Wacken und auf der alljährlichen Full Metal Cruise. Der Sinn dahinter: Trotz lauten Klängen entspannen die Musikfans und schalten ab. Denn sind wir mal ehrlich, was gibt es als Metalhead besseres, als Black Sabbath anzumachen und an nichts mehr zu denken? Es ist also nicht überraschend, dass der Männeranteil beim Metal-Yoga deutlich höher ist, als bei klassischen Yogastunden.

Bei EMP kommen Anfänger und erfahrene Yogis auf ihre Kosten

Das Metal-Yoga von EMP ist für alle Fitnesslevel geeignet – alles was du mitbringen musst, ist deine Leidenschaft für harte Klänge und eine Sportmatte. Yogalehrer Thomas führt dich jede Woche durch die Übungen und erklärt, worauf du achten musst. Wem es in den Videos zu schnell geht, liest einfach die Schritt-für-Schritt Anleitung, die zusätzlich zu jeder Stunde hochgeladen wird. So wird Schritt für Schritt erklärt wie zum Beispiel der “Surya Namaskar II – Der Metalhead Sonnengruß” geht. Das Praktische: Du kannst die Zeit in Liedern rechnen – eine Yogastunde dauert meistens vier Lieder, also ca. 20 Minuten. Die Tracklist, ganz unten haben wir sie aufgeführt, inklusive der Zeitangaben siehst du vorab und kannst sogar nur zu deinen Lieblingsliedern abrocken, wenn du möchtest. Wie wäre es mit Metal-Yoga in der nächsten Mittagspause? Auch wer normalerweise keinen Sport macht, sollte sich die Videoreihe von EMP mal anschauen, gerade in den ersten Videos achtet der Yogalehrer darauf, Übungen zu zeigen, die für jeden machbar sind. Beim ganzen Spaß an der Musik ist die Bewegung nur halb so anstrengend. Und wenn die Übungen richtig gemacht werden, ist Yoga eine sehr gute Sportart ist, die den ganzen Körper beansprucht. Muskelkater am Anfang inklusive, da andere Muskelpartien bewegt werden, wie in vielen anderen Sportarten.

Metal-Yoga ist nicht der einzige Yoga-Trend

Keine Frage, Yoga ist eine Trendsportart. In den letzten Jahren gibt es vermehrt Trends, die auf den ersten Blick nicht auf die klassische Yoga-Klientel abzielen. Beim Gin- oder Bier-Yoga werden die Asanas, so heißen die Yogaübungen, mit dem Genuss eines Gin-Tonics oder Biers verknüpft. Die Getränke sollen achtsam genossen werden und man besinnt sich ganz auf den Geschmack, zum Beispiel eines Craft Beers. Selbstverständlich sollen die Stunden nicht in ein Saufgelage ausarten, aber zum Entspannen hilft ein Bier ja allemal. Du hast Lust auf Bier-Yoga bekommen? Sicherlich lässt sich auch ins Metal-Yoga eine Flasche Bier integrieren – oder du gönnst dir nach deiner Session einfach ein Belohnungsbier und fokussierst dich voll und ganz aufs Headbangen.

Das Metal-Yoga von EMP ist für alle Fitnesslevel geeignet
Das Metal-Yoga von EMP ist für alle Fitnesslevel geeignet

Die Trackinglist inklusive der fünfte Runde

Ab 06.06.2020 geht die fünfte Folge live. Die Trackinglist verspricht auch wieder heavy Entspannung und die Yoga-Session ist for free. Also auch für alle interessant, die mal schauen möchten, ob Yoga überhaupt etwas für sie ist.

Trackinglist der fünfte Folge:
Motörhead – Ace of Spades
Black Sabbath – Iron Man
Stone Sour – Absolute Zero
Faith No More – Epic

Trackinglist der vierte Folge:
Killswitch Engage – My Curse
Hatebreed – Destroy Everything
Trivium – In Waves
Disturbed – Down With The Sickness

Trackinglist der dritte Folge:
Gojira – Stranded
Slipknot – Unsainted
Code Orange – The Easy Way
Trivium – Bleed Into Me

Trackinglist der zweite Folge:
KoRn – Can You Hear Me
Trivium – Catastrophist
In This Moment – As Above, So Below
Avenged Sevenfold – Reqiuem

Trackinglist der erste Folge:
Iron Maiden – Fear of the Dark
Trivium – What The Dead Men Say
Slipknot – Nero Forte
Biffy Clyro – End ofKoRn – Can You Hear Me

Also startet mit Metal-Yoga von EMP und denkt dabei an Wacken oder die Livekonzerte von Slipknot oder Black Sabbath und sammelt die Energie, auf dass das Jahr 2021 wieder zum Festivaljahr werden kann.

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Autor: Yoga Löwe

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