Erster Eindruck: “Ganz schön klein hier“. In der Tat herrschte die gängige Erwartung, dass der große Teil der altehrwürdigen Viehauktionshalle Ort des Geschehens sein sollte. Statt dessen wurden die Besucher „nur“ von einem OsnaMetal.de – Stand dort begrüßt, was viele zu der Frage veranlasste: „Ist das die ganze Metalbörse“?

Schnell ging es dann weiter in die nebenan liegende Halle, wo – geschätzt – etwa 20 Händler warteten, um diverse Tonträger, Textilien und sonstige Metaldevotionalien feilzubieten. Das Angebot deckte dabei die gesamte Spannweite aller Metal-Subgenres ab und ließ vor allem die Augen der zahlreichen Vinylsammler und die der Schnäppchenjäger leuchten, die bei vielen Ständen gebrauchte CD- Raritäten für durchaus moderate Preise ergattern konnten. Diejenigen der knapp 450 Besucher, die ausreichend stöberten, fanden zudem noch das eine oder andere Textilschnäppchen.

Im Gegenzug gab es auch zahlreiche überteuerte Angebote, letztlich konnte jedoch fast jeder etwas finden, was ihn oder sie interessierte. Bedauerlich weiterhin, dass keinerlei private Händler anwesend waren – vielleicht ein Umstand, dem man von Seiten des Veranstalters mit angemessenen Standgebühren für Privatverkäufer begegnen könnte?

Davon abgesehen schien, sofern man von der Anzahl der herauswandernden Tragetaschen Rückschlüsse ziehen kann, die Metalbörse für die meisten der Anwesenden ein Kauf- oder Verkauferfolg gewesen zu sein. Oder, wie es einer der Besucher im OsnaMetal.de – Forum ausdrückte: „Ich hätte nur 200 € mehr mitnehmen müssen.“