Driver – Sons Of Thunder

Driver - Sons Of Thunder

Driver – Sons Of Thunder

Wenn Rob Rock eine neue Platte veröffentlicht hört der geneigte Metal Fan hin, gerade wenn er diese mit Driver, der offiziellen Nachfolger Band von M.A.R.S., eingespielt hat.

„Sons Of Thunder“ heißt das neue Werk, welches mit knackigen Riffs, melodischen Stücken, groovigen Passagen und Ohrwurm auslösenden Refrains in die Ohren des Zuhörers geht.

Songtitel wie „I´m A Warrior“ und „Hearts Of Fire“ erinnern an allseits bekannte Bands wie Manowar und Hammerfall und auch Musikalisch kommt einem alles irgendwie bekannt vor. Einzig und Allein die Vocals von Rob Rock sind nach wie vor unverkennbar und machen sich auf der CD super.

„Fly Away“, dessen Refrain einem nicht mehr aus dem Kopf geht und die Ballade „Change Of Heart“ wissen zu begeistern und sind meine Favoriten. Andere Songs wirken teilweise als Lückenfüller und nicht als wirklich hart erarbeite, individuelle Kompositionen. Eigentlich schade bei so einer tollen Stimme.

Fazit: Es ist definitiv keine schlechte Scheibe und „Sons Of Thunder“ ist für Fans der oben genannten Bands sicherlich zu empfehlen.

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Label: Metal Heaven
Genre: Hard Rock/Heavy Metal
Releasedate: 2008-12-12
Web: http://www.metalheaven.de
Punkte: 6

Autor: Dextro

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Heathen Foray – The Passage

Heathen Foray - The Passage

Heathen Foray – The Passage

!Ich will doch nur endlich raus meinem Kerker!! Heathen Foray (zu Deutsch „Der Überfall der Heiden“) – eine Band aus Österreich, welche sich dem Folk Metal verschrieben hat. „The Passage“ nennen die Jungs ihre CD und diese liegt mir nun zur Bewertung vor.

Direkt der erste Song, „Fading Tree“ verdeutlicht worum es bei ihrer Musik geht: kraftvoll drückenden Metal mit schönen Melodien versehen. Stampfende Gitarren von einem wummernden Bass und ratterndem Schlagzeug begleitet bilden die Grundlagen der Musik. Als Vocals dienen kräftige Growls von Sänger Robert, welcher ein eher schmaler Krieger ist und welchem ich nicht unbedingt solch schöne Vocals zutrauen würde – Ich hätte eher einen Schreihals mit einer Statur von Corpsegrinder (Cannibal Corpse) erwartet.

Aber nun zurück zur Musik: Ein weiteres, gutes Beispiel für die Musik von Heathen Foray ist „Winterking“. Teils progressive Gitarren verzieren die Strophen und im Refrain gibt es einen knackigen Growlpart.

Absoluter Favorit der Scheibe ist aber „Wolkenbruch“, auch welchem auch das einleitende Zitat stammt. Nach einem kurzen Schlagzeug-/Bassintro geht das Gewitter schon los. Exakt gespielte Gitarrenrhythmen rattern durch mein Ohr und es bringt mich zum heftigen Mitnicken. Kommt dann der Refrain mit der Zeile „Ich will doch nur endlich raus meinem Kerker!“ zum Klang erwischt man sich schon mal beim Mitschreien – ein wirklicher gelungener Song!

Fazit: Man merkt am Sound der Scheibe, dass Heathen Foray noch keine ganz Großen sind und somit auch keine Meisterproduktion bezahlen können, allerdings reicht der Sound auch vollkommen aus um ein Fan von den Jungs zu werden.

Fans von Amon Amarth, Ensiferum, Wintersun und von sonstigem Folk Metal sollten auf jeden Fall mal reinhören!

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Label: Black Bards
Genre: Folk Metal
Releasedate: 2009-04-24
Web: http://www.heathenforay.com
Punkte: 8

Autor: Wolli

Candy Trip Down – Synopsis, Cast And Crew

Candy Trip Down - Synopsis, Cast And Crew

Candy Trip Down – Synopsis, Cast And Crew

Als candy trip down vor gut zwei Jahren ihr erstes Album veröffentlichten und damit gleich vier Gitarren auf OsnaMetal.de abräumten, hatte ich nicht eine Sekunde an dem Potential der Wunstorfer Gruppe gezweifelt. Tatsächlich scheint sich dieses einmal mehr in Form des neuen Silberlings „Synopsis, Cast And Crew“ manifestiert zu haben.

Nach über zwei Jahren, in denen sich viel getan hat, wurde das aber auch wirklich Zeit. Die Band konnte sich in Sachen Qualität der Aufnahmen und professionelles Auftreten ein ganzes Stück verbessern und überzeugt noch vor dem ersten Hören mit dem interessant gestalteten Cover und einem gut gemachten Inlay, bestehend aus zwei Seiten.

Aber auch musikalisch hat sich einiges getan. Der Sound ist um längen Grungiger, gleichzeitig sind die acht neuen Tracks so gestaltet worden, dass man praktisch zum hinhören gezwungen wird. Dabei ist nicht eine übertriebene Härte ausschlaggebend, sondern eben überlegte Arbeit mit schnellem Tempo und gebremsten Passagen. Dass das natürlich positive Auswirkungen auf die Kreativität hat ist klar, denn jeder Song wirkt individuell und hat seine eigenen markanten Stellen, an dem man ihn immer von den anderen unterscheiden kann.

candy trip down haben mit „Synopsis, Cast And Crew“ keine hirnlose Brachialmusik auf den Markt gebracht, im Gegenteil. Wer ungestümes Gepresche erwartet, wie es leider zu oft der Fall ist, der wird sich wundern. Das Quartett baut auf ein solides Konzept von Abwechslung und Planung.

Letzten Endes kann man erneut nur zu einer äußerst positiven Bewertung kommen, in diesem Fall sind das, auch um das vorhergegangene Album nicht zu disqualifizieren, erneut vier Gitarren. Glückwunsch, weiter so!

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Label: Eigenproduktion
Genre: Grunge
Releasedate: 2009-04-04
Web: http://www.candytripdown.de
Punkte: 8

Autor: Gou

Metro – We´re Never Sexy (EP)

Metro - We´re Never Sexy (EP)

Metro – We´re Never Sexy (EP)

Gut gemachter Indierock ist bei der Flut an Veröffentlichungen aus diesem Genre nur ganz selten mal zu erkennen. Kann man den größten Teil solcher Produktionen getroßt als belanglos abstempeln, sind es doch die kurzen Lichtblicke, die einem das Herz öffnen.

Einen dieser Lichtblicke halte ich zur Zeit in meinen Händen – besser gesgt, er läuft gerade in meinem CD-Player auf und ab. Die luxemburgische Band Metro macht es möglich, dieses Stück Musik zu genießen. „We´re Never Sexy“ heißt die neue EP der vier Herren. Sie ist bereits die zweite Veröffentlichung nach dem 2006 selbstproduzierten Debütalbum.

Geboten werden fünf Titel, alle im sicheren Midtempo-Bereich angesiedelt und jeder einzelne gespickt mit coolen Ideen zur Abhebung aus der Masse. So gefällt als Beispiel der Einsatz von Bass und Schlagzeug am Anfang von „Precious“ ganz gut. Auch die elektrische Gitarre mit dem satten Santana-Sound, welche hier und da Akzente setzt, kann überzeugen. Der Pseudo-Titeltrack setzt auf minimalistische Stilmittel, wie damals in den Achtzigern. Und das sind nur zwei Beispiele.

Wer mehr hören möchte, kann sich zum Beisiel auf der Myspace-Seite weitere Inspirationen holen. Für mich eine schöne Abwechslung im Alltags-Musik-Business.

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Label: Finest Noise / Radar
Genre: Alternative Rock
Releasedate: 2009-04-07
Web: http://www.myspace.com/aboutmetro
Punkte: 7

Autor: Jörg

Facelift – Holon

Facelift - Holon

Facelift – Holon

Es sind nun auch schon über zehn Jahre, in denen Facelift die Untergrund-Bühnen der alternativen unabhängigen Szene unsicher machen. Bereits 1998 erschien das Debütalbum „She“ gefolgt von zwei weiteren Releases in den Jahren 2004 und 2006 (Pictures / Impossible somethings).

Und ganz im Gegensatz zum angekündigten Power Pop wildern die Musiker eher im Independent Rock, der – so paradox sich das auch anhört – durchaus in der Lage ist, Massen zu bewegen.

Dabei setzten die drei Österreicher Andrea Orso (Gesang, Bass), Clemens Berger (Gitarre, Gesang) und Jürgen Kulmer (Schlagzeug) vor allem auf Abwechslung. Neben poppigen Einlagen, folkloristischen Songs und punkigen Ausflügen ist es vor allem die gute-Laune-Stimmung, die in jedem Stück im Hintergrund mitschwingt, welche diese CD so ansprechend macht.

Mal nur mit Akustik-Gitarre begleitet, mal mit Akkordeon oder mit der ganzen Band, erklingt die Stimme von Andrea immer passend zum musikalischen Geschehen. Der Humor darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, wie zum Beispiel im reinen „a cappella“-Stück „I don´t mind if you mind!“.

Insgesamt befinden sich 14 Perlen alternativer Musik auf dieser CD mit dem Titel „Holon“. Damit erreicht diese Scheibe eine Spielzeit von fast einer Dreiviertelstunde. Erscheinen wird das gute Stück Anfang April über das Label Spectre. Freunden guter Musik sei angeraten, den Musikhändler in der Nähe mal aufzusuchen und Probe zu hören. Sie werden nicht enttäuscht werden.

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Label: Spectre / Universal
Genre: Alternative / Indipendent Rock
Releasedate: 2009-04-07
Web: http://www.myspace.com/facelifts
Punkte: 8

Autor: Michael

Deathlike Silence – Saturday Night Evil

Deathlike Silence - Saturday Night Evil

Deathlike Silence – Saturday Night Evil

Erstmal war ich doch recht überrascht vom neuen und zweiten Album der finnischen Melodic / Gothic Metaller von Deathlike Silence, denn anstatt eine dieser nervigen Sopran-Röhren am Mikro Arien trillern zu lassen, versuchen es die Jungs hinter den Instrumenten mal mit einer richtigen Frauen-Power-Stimme.

Noch einen Tacken abgedrehter und auf deutsch, dann könnte man schon fast meinen, Nina Hagen hätte hier die Finger mit im Spiel. Doch da es hier recht englisch im lyrischen Bereich zugeht und die Band aus dem hohen Norden kommt, erkennt man gleich, dass hier eine andere Person in das Mikro zwitschert. Ms Maya, so der Künstlername der Dame mit der charismatischen Stimme erfüllt diesen Part mit großem Können.

Doch auch die restlichen Bandmitglieder sollen nicht unerwähnt bleiben. So teilen sich zum Beispiel Mr Catafalque und Mr Cerbeross die Gitarrenarbeit, die mal melodisch flexibel, mal hart rockend und straight daher kommt. Unterstützt wird das ganze von Keyboarder Mr Lethargy, der die symphonischen Einlagen, genauso wie die gute alte 70er-Jahre-Orgel perfekt meistert. Das Rhythmusgeschäft übernehmen Bassist Mr Ward, sowie Drummer Mr Gehenna (welcher erstmal prompt im Promoanschreiben vergessen wurde!).

Musikalisch findet man sich irgendwo zwischen Lordi und den Astral Doors wieder. Die Songs sind leicht eingängig und reißen schon nach dem zweiten oder dritten Hördurchgang mit. Leider fehlt der neuen CD – welche übrigens den typischen Titel „Saturday Night Evil“ trägt – ein wenig das herausragende Element, was ein Album unvergesslich und einmalig macht. Die Songs sind alle top produziert und gut durchdacht. Doch das Quentchen Überklasse, was zu einer wirklich sehr guten Bewertung geführt hätte, fehlt. So verbleibe ich mit einer immer noch soliden Bewertung von 3,5 Gitarren. Oberer Durchschnitt, aber nicht mehr.

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Label: Spinefarm Records / Soulfood
Genre: Melodic Metal / Gothic Rock
Releasedate: 2009-03-06
Web: http://www.myspace.com/deathlikesilencerules
Punkte: 7

Autor: Nitro

Gonzales – Check Mate

Gonzales - Check Mate

Gonzales – Check Mate

Es ist schon sehr altbacken, was Gonzales da versuchen an den Mann zu bringen. Ziemlich abgegriffener Punk Rock? Na ich muss schon zugeben, dass ich nicht gerade überzeugt bin.

Aber vielleicht sollte ich etwas mehr ins Detail gehen, ehe ich irgendwelche vernichtenden Urteile ausspreche. Die Italiener erheben nämlich gar nicht erst den Anspruch sonderlich neu zu klingen, darum sollte man sich auch bei „Check Mate“ nicht wundern, wenn man als Feind der alten Schule die Katze im Sack kauft.

Deutlich sind die Einflüsse aus dem zweiten und dritten Quartal des vorherigen Jahrhunderts zu spüren. Wie sie auch von sich selbst behaupten vereinen die Punk Rocker die Stilrichtungen des Hard Rock, des Rock’n’Roll und des Garage, sowie Punk in ihren Vorträgen. Das es dabei etwas blechern klingt ist aber eben nicht zu bestreiten. Möglich, das gerade Wert darauf gelegt wurde auch alt zu klingen, aber trotzdem ist das nicht unbedingt schön.

Zugegeben: Es ist nicht alles schlecht, was Gonzales da zeigen. Die Melodien sind eingängig und auch, das „Ring Of Fir““ als Cover zu hören ist, spricht nicht gegen die Band. Irgendwie langweilt mich der Sound aber auch und genau da liegt der Knackpunkt. Null Kreativität. Die Ansätze müssen eben noch erweitert werden, dennoch gibt es hier eine halbwegs durchschnittliche Bewertung von 2,5 Gitarren für eine halbwegs durchschnittliche Leistung.

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Label: Chorus Of One
Genre: Punk Rock
Releasedate: 2008-12-05
Web: http://www.myspace.com/theGonzales
Punkte: 5

Autor: Gou

Herman Frank – Loyal To None

Herman Frank - Loyal To None

Herman Frank – Loyal To None

Herman Frank, der Name klingt unscheinbar, unspektakulär. Doch dahinter verbirgt sich ein begnadeter Gitarrist, der schon bei Accept die Schremmelbüchse bediente und aktuell bei Victory und Moon Doc spielt, und nun sein erstes Soloalbum veröffentlicht.

Soloalben von Gitarristen, da denke ich zuerst an absolut ausufernde Soli, Joe Satriani und so. Was einem auf „Loyal To None“ aber auf die Ohren schallt, ist weit entfernt von den langweiligen Soloeskapaden anderer Gitarristen. Astreiner Heavy Metal, flott nach vorne gespielt, natürlich mit frickeligen Soli die aber keineswegs zu lange oder zu eintönig sind. Der Rest der Band weist mit Mitgliedern von Victory, Running Wild und Helloween die Spitze deutschen Heavy Metals auf. Hier scheint das Beste miteinander zu verschmelzen. Das Coverartwork erinnert sehr stark an Running Wild und selbst Anleihen von Accept und Victory finden sich in den Liedern. Die Lieder mit Titeln wie „Metal Gods“ und „Kill The King“ triefen natürlich vor Klischee, aber das ist nun mal Heavy Metal und kein Kreativwettbewerb. Die Uptemponummern klappen am Besten, der langsame Balladenversuch „Heal Me“ schwächelt etwas.

Herman Frank zeigt mit „Loyal To None“, dass Gitarristen doch keine Egoisten sind und auch gut arrangierte Stücke ohne Hauptaugenmerk auf die Gitarre schreiben können. Neue Impulse im Heavy Metal-Sektor zu geben, ist schier unmöglich, frische‘ Impulse zu geben ist nicht ganz so schwer. So sollte Heavy Metal aussehen, für dieses frische (und erfrischende) Machwerk gibt es 4 Gitarrrn. Acceptiert es (um den Wortwitz noch zu verbraten).

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Label: Metal Heaven
Genre: Heavy Metal
Releasedate: 2009-02-27
Web: http://www.hermanfrank.com
Punkte: 8

Autor: Darkthrone

Pylon – Doom

Pylon - Doom

Pylon – Doom

Woran erkennt man Doom Metal? Richtig, es ist langsam und irgendwie hört man immer Black Sabbath raus. Pylon machen keinen Hehl daraus, sondern veröffentlichen mit „Doom“, wo der Name Programm ist, über 70 Minuten langsame, melancholische Musik.

Neben den langsamen von Black Sabbath inspirierten Gitarrenpassagen gibt es auch ruhigere Akustikpassagen. Das Problem an Beiden: Sie sind absolut in die Länge gezogen. Bei einer minimalen Spielzeit von sechs Minuten (es tauchen auch kurze Zwischenspiele auf) kann man das ein wenig nicht vermeiden, aber die Spannung die am Anfang der Riffs entsteht hält leider nicht die ganze Zeit über an. Abwechslung bringen eine Tempoänderungen mit, die ebenfalls stark an Black Sabbath (man kann die Band nicht oft genug erwähnen) erinnern.

Neben den Doom- respektive Metal“typischen“ Instrumenten (Schlagzeug, Gitarre, Bass(, Keyboard)) tauchen auch Flöten und Klarinetten auf. In diesen Soliabschnitten bekommt Pylon einen stark experimentellen, fast jazzigen Einschlag.

Fazit: Gute Ansätze sind da, Pylon kann den Spannungsbogen leider nicht die ganze Zeit aufrechterhalten. Manchmal ist weniger mehr, was bei einer Spielzeit von 77 Minuten auch verständlich erscheint.

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Label: Quam Libet Records
Genre: Doom Metal
Releasedate: 2009-02-27
Web: http://www.pylon-doom.net
Punkte: 6

Autor: Darkthrone

Impellitteri – Wicked Maiden

Impellitteri - Wicked Maiden

Impellitteri – Wicked Maiden

Der Meister des melodischen Gitarrenspiels ist wieder da. Chris Impellitteri bringt dieser Tage sein neuestes Werk auf den Metal Markt. Dabei handelt es sich um das bereits neunte Studioalbum des Gitarristen aus Amerika mit dem Titel „Wicked Maiden“.

Zusätzlich hat er sich seit dem 2002er „Crunch“-Album wieder Tausendsassa Rob Rock ans Mikro geholt, der, wie erwartet eine super Leistung hier abliefert. Natürlich ist dieses Album eher solo(gitarren)orientiert, wie bei Malmsteen oder Pell eben auch. Doch zaubert der Bandgründer hier einen Killerrefrain nach dem anderen aus dem Hut.

Klar, dass das ganze nicht unbedingt innovativ ist, kann man dem Herren, der nun auch schon seit Ende der 80er musikalisch mit immer wechselndem Line-Up unterwegs ist, nicht vorwerfen. Wie in allen klassischen Metal-Richtungen ist der Markt doch sauber abgefischt. Trotzdem ist „Wicked Maiden“ keine schlechte Platte. Der Groove ist grandios, die Soli vom feinsten (vor allem die Doppelsoli-Duelle, die sich Chris Impellitteri mit seinem nicht weiter benannten Keyboarder leistet) und die Refrains, wie schon erwähnt, immer wieder eine Freude.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass „Wicked Maiden“ ein wirklich sehr gutes Album geworden ist. Die Produktion kann auch voll überzeugen und die Arbeit von Rhythmusgruppe James Pulli und Brandon Wild ist so zuverlässig, wie sie nur sein kann.

Auch wenn andere Schreiberkollegen augenscheinlich nicht viel mit dieser CD anfangen können, so sei doch allen Fans dieser Band und dem Genre Melodic Heavy Metal angeraten, blos keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und diese Platte auf jedenfall anzutesten.

Von mir gibt es satte 4,5 Punkte für ein beispielhaftes Album, wie melodischer Metal zu klingen hat. Nicht überall sind moderne Ideen gewollt. Für mich ist diese Band auf jedenfall ein weiterer Grund, dieses Jahr das Sweden Rock Festival zu besuchen. Das ist nämlich der einzige bisher offiziell bestätigte Festivalgig der Truppe in 2009.

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Label: Metal Heaven
Genre: Melodic Heavy Metal
Releasedate: 2009-04-24
Web: http://www.myspace.com/impellitteriofficialsite
Punkte: 9

Autor: Horsti


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Metaller.de CD-Reviews April 2009 (aus dem OsnaMetal.de Archiv) Teil 2: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 1abgegebenen Stimmen.
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