Ra´s Dawn – At The Gates Of Dawn

Ra´s Dawn - At The Gates Of Dawn

Ra´s Dawn – At The Gates Of Dawn

Aufgepasst und hoch die Lauscher, hier kommt die neue Ra´s Dawn! Die Koblenzer Melodic Power Metaller mit dem Hang zum Progressiven präsentieren nun ihre dritte Full-Length Scheibe nach den beiden Releases „Unveiling The Grotesque“ (2004) und „Scales Of Judgement“ (2006). Das neue Album mit dem Namen „At The Gates Of Dawn“ hat es wirklich in sich.

Glasklar und dennoch richtig fett produziert kommt die musikalische Fraktion daher, die immer mal wieder aus dem typischen und überzeugenden Power Metal Konzept ausbricht und somit gute Abwechslung schafft. Die progressiven I-Tüpfelchen sind es aber, die mich bei dieser CD überzeugen. So kann es zum Beispiel passieren, dass gerade noch sanft angeschlagene melodische Gitarrenklänge ganz plötzlich gegen die bildliche Wand klatschen. Dabei können Ra´s Dawn beide Richtungen prägend darstellen. Ob nun hauchzarter Gesang, wie bei „In dark ages“ oder die Double-Base-Attacke bei „Violation“. So wird „At The Gates Of Dawn“ nie langweilig.

Alles in allem bleibt mir nichts anderes übrig, als für diese CD 4,5 von 5 Gitarren zu vergeben. Diese Veröfentlichung ist wirklich ein Highlite der bisherigen Veröffentlichungen.

———-

Label: g.o.d. Records / Twilight
Genre: Melodic Power Metal / Progressive
Releasedate: 2009-04-24
Web: http://www.myspace.com/rasdawnmetal
Punkte: 9

Autor: Moritz

Nr. 1
Soilwork Verkligheten T-Shirt schwarz
Soilwork Verkligheten T-Shirt schwarz*
von Soilwork

Soilwork Verkligheten - Männer - schwarz

Preis: € 17,99 Jetzt kaufen bei EMP - Europas großer Rock-Mailorder!*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Nr. 2
Jinjer Destroyed Earth T-Shirt schwarz
Jinjer Destroyed Earth T-Shirt schwarz*
von Jinjer

Jinjer Destroyed Earth - Männer - schwarz

Preis: € 17,99 Jetzt kaufen bei EMP - Europas großer Rock-Mailorder!*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Nr. 3
Johnny Cash Lyrics T-Shirt schwarz
Johnny Cash Lyrics T-Shirt schwarz*
von Johnny Cash

Johnny Cash Lyrics - Männer - schwarz

Preis: € 17,99 Jetzt kaufen bei EMP - Europas großer Rock-Mailorder!*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
* Zuletzt aktualisiert am 12. December 2018 um 19:08 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. (Hier handelt es sich um Werbung. Beim Klick auf die Anzeige wirst Du auf eine neue Webseite weitergeleitet!)

Arcana Coelestia – Le Mirage de L’Idéal

Arcana Coelestia - Le Mirage de L'Idéal

Arcana Coelestia – Le Mirage de L’Idéal

Funeral Doom Metal aus Italien. Viel traut man den Italienern ja meißt nicht zu. Arcana Coelstia beweisen hier aber das Italien doch noch etwas vorzubringen hat, außer die besten Schwalben die der Ballsport erlebt hat.

Beginnen möchte mit einem Zitat von der Website des Labels, welche die Neuerscheinung trefflich zusammenfasst This new opus will become a dangerous trip for those into Primordial, Anathema, Shape of Despair, My Dying Bride, Summoning, Novembre, Esoteric and Alcest. Nun ist schon einmal klargestellt wo wir uns bewegen.

Le Mirage de L’Idéal ist ein Werk epischen Ausmaßes, zumindest was den Umfang und die Klangvielfalt anbelangt. In den 6 Songs lässt sich nahezu alles wiederfinden was an Stilmitteln in der Black und Doom Metal Szene verwendet wird. Vom Cleanen Gesang bis zum Growlen und Shouten; Vom Gitarren Geschrammel bis zu melodischen Intermezzos; Vom Downtempo am Schlagzeug bis zum Double-Base. Arcana Coelstia lässt fast nichts aus. Die Atmosphäre ihrer Songs werden dabei von einem Keyboard gestützt, dieses ist aber dezent gesetzt und fällt erst nach einiger Zeit auf.

Funeral Doom Metal ist eigentlich eher eine Untergrund Musik-Richtung, meist verbinded man damit rohe und knarrzige Klänge und viel Disharmonie. Arcana Coelestia haben das Funeral aber mal ernst genommen und erzeugen, und halten, über die 6 Songs dieser CD eine wunderbare Atmosphäre. Das Spiel der einzelnen Instrumente harmoniert dabei fast immer. Um die Spannung zu halten wurde, wie schon oben erwähnt, viel versucht und auch viel eingesetzt. So findet man im 4 Song, Tragedy & Delirium Part I – The Tragedy, zum Beispiel eine Sängerin, die eine Klassische Gesangsausbildung zu haben scheint, wieder. Trotz dieser zahlreichen Details wirkt das Konzept und das hören wird eigentlich nicht langweilig.

Fazit: Arcana Coelestia machen einen Funeral Doom Metal der beim hören nicht langweilig und eintönig wird. Der Doom Metaller oder der, der sein Zimmer schon immer mal zu einer Höhle des Dunklen machen wollte, sind bei dieser CD gut bedient.

Anspieltipps: Diese entfallen diesmal, es sind 6 Songs und jeder davon ist hörenswert.

———-

Label: Aeternitas Tenebrarum Music Foundation
Genre: Funeral Doom Metal
Releasedate: 2009-04-04
Web: http://www.atmf.net/label/arcana.htm
Punkte: 6

Autor: Skilfinger

Masterstroke – As Days Grow Darker

Masterstroke - As Days Grow Darker

Masterstroke – As Days Grow Darker

Melodische Klänge hallen über meine Boxen. Die Finnen Masterstroke veröffentlichen ihr 3te Album „As Days Grow Darker“. Bodenständiger Melodic Heavy Metal mit Ohrwurmcharakter.

Wie man es nicht anders aus Finnland erwartet, haben uns Masterstroke mit einem gut durchdachten Album beglückt. Die 5 Jungs haben schon einiges hinter sich, scheinen aber nie den Spaß an der Sache zu verlieren und immer viel Dynamik und Liebe zum Detail in ihre Lieder mit einzuarbeiten. Diese Einstellung spiegelt sich nicht nur auf As Days Grow Darker wieder, dieses Prinzip mach sich Bezahlt, in Spanien haben sie schon die Scorpions supported.

As Days Grow Darker ist ein Heavy Metal Album wie es vielen gefällt, klar, ohne allzu viele akustische Spielereien und mit klaren Strukturen. Das Spiel der Instrumente ist sehr Stimmig, auch das Keyboard wird nicht überstrapaziert und untermalt jedes Mal sehr schön die Atmosphäre jedes Songs. Masterstroke ist keinesfalls ein billiges Plagiat, trotz der Parallelen zum Power und Heavy Metal spielen auch Genres eine Rolle, auch wenn es eher die Nebenrollen sind. Insgesamt ist das Bild aber sehr Stimmig und gut durchdacht.

Das Album bietet dem Hörer ein breites Klangbild, kein Song ist wie der Andere. Ein ganz klarer Punkt, was dieses Album hörenswert macht. Von den Heavy Metal Mitschwingern über den Ohrwurm bis zur flotten Ballade ist alles dabei. Hier wird das hören nicht langweilig, auch die Solos sind passend gewählt, sehr sauber und technisch gut gespielt. Jedes Lied hat seinen eigenen Einfluss, überall lassen sich Power und Heavy Metal wiederfinden, doch sind die Einflüsse von Song zu Song verschieden. Dabei machen sie aber nicht das Konzept kaputt. Die Übergänge von Song zu Song sind zwar hörbar, zerstören aber nicht die Atmosphäre.

Fazit: Masterstroke haben es geschafft 11 verschiedene Kunstwerke auf Plastik zu bannen und jeder einzelne trägt zum gesamten Klangerlebnis bei, welches sehr gelungen ist. Jedem, der auch nur im entferntesten Heavy Metal mag, wird dieses Album gefallen. Hier ist für fast jeden etwas dabei.

Anspieltipps: Purity Fades, Walls Of My Temple, Another Step Back

———-

Label: Dynamic Art Records
Genre: Melodic Heavy Metal
Releasedate: 2009-05-15
Web: http://www.masterstroke.info
Punkte: 8

Autor: Skilfinger

Burning Point – Empyre

Burning Point - Empyre

Burning Point – Empyre

Der brennende Punkt brachte vor Kurzem sein aktuelles Werk „Empyre“ auf den Markt. Mit dem brennenden Punkt sind natürlich die finnischen Melodic Power Metaller Burning Point gemeint.

Erstmal zum Cover.

Geziert wird es von einer brennenden Stadt und inmitten dieser Stadt steht eine Art Tempel oder etwas in der Art mit einer in einer Robe verpackten Kreatur.

Drummer Jussi sieht Wrestling-Legende Jeff Hardy übrigens zum Verwechseln ähnlich, während Bassist Jukka eher als Glen Benton-Double durchgehen könnte.

Aber egal, genug hin und her gelabert kommen wir nun zur Musik. Denn diese ist schließlich Hauptbestandteil diese Reviews.

Geboten bekommt man durchstrukturierten, gut gespielten Power Metal der melodischen Sorte. Fronter Pete Ahonen hat seine Stimmbänder gut unter Kontrolle und singt im nicht Power Metal typischen Eier-Kneif-Style sondern schön angenehm im Heavy Metal-Stil.

Endlich mal eine Band, welche hart und melodisch zugleich ist und dabei nicht kitschig rüberkommt, Respekt!

Mich erinnert das Ganze teils an die Power Metal-Kapelle Thunderstone, welche ja auch kein unbeschriebenes Blatt mehr sind.

Für den Power Metal-Fan ist diese Scheibe absolut lohnenswert.

———-

Label: Metal Heaven
Genre: Melodic Power Metal
Releasedate: 2009-02-27
Web: http://www.burningpoint.net
Punkte: 6

Autor: Apocalyptic Warhammer

Grace.Will.Fall – Second Album

Grace.Will.Fall - Second Album

Grace.Will.Fall – Second Album

Schweden – nicht nur ein Urlaubsdomizil, sondern auch ein grandioser Musiklieferant. Diesmal am Start, die fünf Jungs von Grace.Will.Fall mit ihrem zweiten Album „Second Album“. Mit ihrer ersten Platte „Grace.Will.Fall“ (2007) konnten sie einen guten Start hinlegen, ob sie den mit ihrer neuen Scheibe erweitern?

Mit „The Assassination Of Peggy Sue“ starten die Schweden ihren musikalischen Auftakt. Eine Mischung aus Hardcore, Punk und Metalcore dröhnt aus der Musikanlage. Keine Zeit für Intro und überschüssiges Drumherum. Grace.Will.Fall kommen gleich auf den musikalischen Punkt – schreien, kreischen und schnelle Beats.

Ulf Blomberg gönnt sich kaum eine Atempause und prescht durch die Lieder. Stimmlich bleibt er unverändert. Die Instrumente versuchen die fehlende stimmliche Variationsfähigkeit auszugleichen. Gelingt jedoch nicht wirklich gut. Mit dem dritten Stück, „Celebration“, geht es noch schneller zur Sache. Rotziger Gesang, der gnadenlos auf den Hörer einschreit. Jedoch bietet das Lied einige abwechslungsreiche Parts.

„Apply Resistence“ ist das vorletzte Lied. Es hört sich fast genauso an wie der Rest und bietet kaum Dynamik und überraschende Parts fehlen komplett.

Mit dem letzten Stück, „…By The Way“, hat das Kreischen ein Ende. Diesmal ein langsames und rein instrumentales Lied. Hätte man sich auch sparen können.

Fazit: Hat mich nicht begeistert. Kaum Abwechslung. Kein Wiedererkennungswert. Keine Sympathie. Auch wenn die Jungs ihre Instrumente beherrschen, hat mich die Stimme nach dem dritten Lied wirklich genervt. Diese CD ist für Leute, die bedingungslos von Geschrei und schnellen Beats berieselt werden möchten.

———-

Label: Midsummer Records
Genre: Hardcore Punk
Releasedate: 2009-04-03
Web: http://www.myspace.com/gracewillfall
Punkte: 4

Autor: Susanna

Today Forever – Profound Measures

Today Forever - Profound Measures

Today Forever – Profound Measures

Kassel hat die Innovation hervorgebracht. Eine Metalcoreband die nach dem Schema des Punk-O-Matik funktioniert: Jedes Instrument spielt 15 verschiedene Spuren ein und der Sänger schreibt 14 Texte. Im Mastering werden dann alle Spuren wahllos miteinander vermischt. Fertig ist Today Forever!

Wie die 5 Jungs aus Kassel schon für sich selbst werben ist eine Strategie für sich. Sie vergleichen sich selbst mit Comeback Kid, Underoath und Unbroken. Spätestens hier stellt jeder fest das dieses Plagiat, gepresst auf Plastik, die Innovation auf dem Gebiet Metalcore steht. Aber Today Forever hat alles was man für die Sparte Metalcore braucht, einen Sänger ohne Talent, ebenso wie einfallslose Riffs, die eher an Punk errinnern und ein durchgehend gleiches Drum-Riff. Um das ganze zu dramatisieren gibts dann einen Breakdown, oder war es doch die Pause zwischen den Liedern? Schwer zu sagen, wenn sich alles gleich anhört. Für Irritation sorgte aber der Song Need For A Romeo, auch wenn der Talentfreie Sänger hauptsächlich nur unverständlich rumgröhlt, versteht man deutlich „Guess what? My Lipstick“. Eine Botschaft?

Eigentlich ist alles gesagt über die 5 Jungs aus Kassel. Auch wenn das Review über Today Forever, gelinde gesagt, nüchtern ausfällt, ist es dennoch kein Grund den gerade erworbenen Silberling im Regal verstauben zu lassen. Er lässt sich noch super zum Bierflaschen öffnen Zweckentfremden.

Fazit: Eine ernüchternde Erfahrung diese CD gehört zu haben. Der Metalcore-Fan kommt nicht auf seine kosten, da sich die Kasseler eher auf der Schiene Scremo-Hardcore bewegen. Jeder andere wird keinen Unterschied von einem Lied zum anderen bemerken. Abwechslung sucht man hier vergebens. Wie Innovativ kann ein Stück Käse sein?

Anspieltipps: Das Ploppen der Bierflasche, wenn man sie mit dieser CD öffnet. Einziger Lichtblick: Raya (Instrumental) auch wenn dieser Song nichts mit Metal zu tun hat, weist er in eine positve Richtung.

———-

Label: Bastardized Records
Genre: Metalcore
Releasedate: 2009-04-17
Web: http://www.bastardizedrecordings.de/
Punkte: 2

Autor: Skilfinger

Stereoflux – Stereoflux

Stereoflux - Stereoflux

Stereoflux – Stereoflux

Stereoflux; An was denkt man wenn einem dieser Name auf einem Cover einer CD anlacht? Wer kennt nicht den guten alten Fluxkompensator aus „Zurück in die Zukunft“. Die Physik-Narren unter euch denken da mit Sicherheit eher an den Fluss. Ein Doppelfluss, sozusagen. Und Tatsächlich, wer sich dazu entschieden hat den Silberling sein Eigen zu nennen, wird einen Doppelfluss erleben.

Stereoflux sind eine 4 Köpfige Combo aus dem Süden Kaliforniens. Das Projekt entstand aus der 12 Jährigen Freundschaf von Sänger, Leadgitarrist und Songwriter Aleks und dem Bassisten Dave Ruiz. Auf der Suche nach Leuten die Musik machen wollten, die Spaß macht, sind die Beiden dann auf ihren Drummer Dan Hill und ihren Gitarristen Morgan gestoßen. Seitdem die 4 sich gefunden haben, arbeiteten sie an ihrem Debütalbum „Stereoflux“, nach 2 Monaten im Studio kann man den Alternative Rock-Silberling nun käuflich erwerben.

Klanglich stecken Stereoflux wirklich im Doppelfluss. Zwei verschiedene Persönlichkeiten scheint dieses CD in sich zu verbergen: den soften Radio-Sound, der sich irgendwo zwischen U2 und Robbie Williams bewegt und eine etwas rohere, härtere Art von Rock, die mit Alternative Rock aber gut zu beschreiben ist. Gerade Lieder wie „Crazy“ zeigen, nicht nur Musikalisch, die dunkele Persönlichkeit der CD. „Photograph“ hingegen lässt eher die soften Radio-Rocker durchblitzen, was sich lyrisch aber wiederlegt. Eine CD die einem in fast jedem Song einen schönen Gegensatz bietet, vielleicht aber auch trefflicher mit Doppelfluss zu beschreiben.

Lyrisch sind die 4 Amerikaner aber ganz klar auf der düster-melancholischen Seite zu finden. Mit Lyrics die das Versagen anderer beschreiben oder die die Intelligenz und das Mitgefühl anderer in Frage stellen, ist „Stereoflux“ auch nicht ohne Emotion. Jeder Song hat seine eigene Geschichte und einen eigenen Charakter, von Unplugged über Rock-Pop bis Funky-Rock ist hier alles vertreten. Die einzige Konstante ist die Lyrik und diese ist durchgehend düster und mit Botschaften gespickt.

Fazit: „Stereoflux“ trifft fast jeden Geschmack und macht dabei kaum Abstriche. Der Geneigte Rocker wird hier, musikalisch, sowie auch lyrisch, voll auf seine Kosten kommen. Aber auch jeder andere, der auch mal einen harten Ton verträgt, wird hier bedient, sei es zum entspannen oder einfach nur mal Schwung ins Leben zu bringen.

Anspieltipps: Crazy, You Don´t Owe Me, Photograph (Unplugged)

———-

Label: Zero Music Group
Genre: Alternative Rock
Releasedate: 2009-04-10
Web: http://www.stereoflux.com/
Punkte: 7

Autor: Skilfinger


Wie hat Dir der Artikel auf metaller.de gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (No Ratings Yet)
Loading...