Steeleyes – Loud, Strong And Heavy

Steeleyes - Loud, Strong And Heavy

Steeleyes – Loud, Strong And Heavy

Die Heavy Metal Kapelle Steeleyes aus dem schönen Emsland brachte im vergangenen Jahr ihr Demo „Loud, Strong And Heavy“ in die Plattenläden.

Im Jahre 2004 haben sie sich gefunden und seitdem werden auch eigene Songs geschrieben.

Nach einigen Line-Up Wechseln sind sie nun wieder komplett und vor mir liegt nun ihr aktuelles Werk „Loud, Stron And Heavy“.

Produziert haben die Jungs das Teil selber und haben dies mehr als gut hinbekommen.

Mit fünf Heavy Metal Krachern auf dem Silberling geben die Jungs Vollgas und zeigen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

Ohne Intro, oder sonstigem Einstiegskram, legen sie sofort los und mir gefällt, was ich da zu hören bekomme.

Die Stimme von Fronter Kulle ist leider ein wenig schwach, ihr fehlt es einfach an Druck und Kraft, aber mit ein wenig mehr Übung lässt sich da bestimmt etwas machen.

Mit leichten Power Metal Einflüssen und schnellen, harten Riffs ist die CD ein absoluter Leckerbissen und wird jedem Heavy Metal Fan auf der Zunge zergehen.

Leider sind auf dem guten Stück nur fünf Tracks enthalten, ich hätte sehr gerne mehr gehört.

Nunja, ich kann diese CD nur jedem Fan der Heavy Töne ans Herz legen.

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Label: Eigenproduktion
Genre: Heavy Metal
Releasedate: ?
Web: http://www.steeleyes.de
Punkte: 9

Autor: ApocalypticWarhammer

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Tenside – Tear Down Your Fears

Tenside - Tear Down Your Fears

Tenside – Tear Down Your Fears

Tenside bieten auf ihrem dritten Album „Tear Down Your Fears“ einen fiesen Bastard aus Hardcore, Thrash Metal und Alternative Metal (Manchen auch als Nu Metal bekannt). Diese Mischung bescherte der Band übrigens schon Supportslots für Ektomorf, Soulfly, Cavalera Conspiracy, Death Angel, Stuck Mojo und vielen anderen.

Im Vergleich zur Vorgängerscheibe „Mental Satisfaction“ hat vor allem das Songwriting des Vierers aus Bayern zugelegt, woran auch Produzent Alexander Dietz von Heaven Shall Burn nicht ganz unschuldig sein dürfte.

Musikalisch gibts zwar durchgehend derbe auf die Ohren, aber Neues sucht man vergeblich, man hat alles schon bei Bands wie Chimaira, DevilDriver, Ektomorf und Hatebreed gehört. Nichtsdestotrotz wirkt das Ganze dann doch irgendwie eigenständig und hin und wieder schleichen sich auch eingängige Melodien ein, wie zum Beispiel bei „No Tears For You“.

Größter Schwachpunkt der Band ist Sänger Daniel Kuhlemann. Er ist zwar mit einem höllischem Organ gesegnet und bemüht sich durch gelegentliche Sprech- oder Flüstereinlagen hörbar darum Variation reinzubringen, doch leider klappt das nicht so wie er es gerne hätte.

Fazit: Nicht schlecht, aber eben auch nicht gut, einfach durchschnittlich. Wenn ich Gesang und Musik getrennt bewerten müsste, wären das 3,5 Gitarren für die Musik eine Gitarre für den Gesang, macht 2,5 Gitarren. Vor dem Kauf also am Besten nochmal reinhören.

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Label: Hellfest Records
Genre: Metal
Releasedate: 2009-05-29
Web: http://www.tenside-music.de
Punkte: 5

Autor: Tobi

Unanimated – In The Light Of Darkness (The Covenant Of Death)

Unanimated - In The Light Of Darkness (The Covenant Of Death)

Unanimated – In The Light Of Darkness (The Covenant Of Death)

14 verdammte Jahre nach „Ancient God Evil“ gibt es tatsächlich noch einen Nachschlag. „Unanimated“ sind zurück! Die Band, die von vielen als die Begründer des Melodic Death Metal angesehen wird, aber eigentlich nicht so nach dem klingt, was man heute unter dem Begriff versteht.

Sicher haben In Flames oder At The Gates auch mal in die Richtung von Richard Cabeza (u.a. Ex-Dismember) und Peter Stjämvind (u.a. Ex-Entombed) geschaut, aber das hier Gebotene lässt sich doch besser als eine frickelige, schwarzmetallische Version der Ex-Bands beschreiben. Mit einer düsteren Atmosphäre grooved man sich durch die zehn Songs und kommt dabei von der Geschwindigkeit manchmal an das Niveau einiger Doom-Bands, bevor es rasant wird. Typischer Stockholmer Elchtod der alten Schule, versehen mit Melodien von der anderen Küste des Landes. Gepaart wird das Ganze mit meist leicht melancholischen Gitarrenmelodien und einem Gesang, der an eine Mischung aus Tompa, Shagrath und Jon Nödtveidt erinnert.

Die Texte handeln wie früher über den Leibhaftigen selbst, ohne platt zu wirken. Insgesamt kann bestätigt werden, dass Unanimated an die beiden Vorgänger anschließen. Ohne viel Federlesen werden Songs an den Mann gebracht, die sich nicht verstecken müssen. Allen voran „Retribution In Blood“, das groovige, langsame „In The Light Of Darkness“ oder auch das genial prügelnde „Death To Life“, um nur ein paar zu nennen, bevor das Album mit „Strategia Luciferi“ sanft entschwindet. Sicherlich nicht nur Fans und Oldschooler ein gefundenes Fressen.

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Label: Regain Records
Genre: Death Metal/ Black Metal
Releasedate: 2009-05-22
Web: http://www.myspace.com/unanimated08
Punkte: 8

Autor: Zwiebel

Merauder – God Is I

Merauder - God Is I

Merauder – God Is I

Nach sechs Jahren melden sich die Metalcore-Vorreiter „Merauder“ mit ihrem Album „God Is I“ zurück. Bands wie „Hatebreed“ oder „Terror“ bezeichnen „Merauder“ als großen Einfluss auf ihre Musik und beim Hören der CD ist man gewillt ihnen zu glauben.

Zu den üblichen Moshparts kommt diesmal aber verstärkt die Vorliebe für Metal der Bandmitglieder zum Vorschein. Wenn Sänger Jorge Rosado zu Metal-Riffs, Soli und Double Base seine Texte herausschreit, einnert dies nicht selten an Pantera. Doch im Gegensatz zu Phil Anselmos Gesang, wirkt dieser durch seine Eintönigkeit auf Albumlänge schnell ermüdend.

Songs wie „See You In Hell“ oder „Gangsta“ fallen in erster Linie durch ihre eingängige Struktur auf. Leider trägt das nicht gerade zur Abwechslung bei. Dennoch ist dies das Besondere an Merauder, denn es gibt ohne Rücksicht auf Verluste die „Oberbrutale“. Quasi der perfekte Soundtrack für jedes Jogginghosen-tragende-Hardcore-Kid.

Fazit: Leider sind auf dem Album mehr Lückenfüller („Built On Blood“, „Ahora“) als Hits („Until“) zu finden, die mit den alten Glanztaten auf „Master Killer“ (1995) nicht mithalten können. Dennoch kann jeder der auf New York Hardcore mit dicker Metalkante steht ein Ohr riskieren.

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Label: Regain Records
Genre: Metalcore
Releasedate: 2009-06-22
Web: http://www.myspace.com/merauder
Punkte: 6

Autor: Schneider

Eternal Tears Of Sorrow – Children Of The Dark Waters

Eternal Tears Of Sorrow - Children Of The Dark Waters

Eternal Tears Of Sorrow – Children Of The Dark Waters

Nach der Reunion 2006 liefern „Eternal Tears Of Sorrow“ ihr mittlerweile schon sechstes Album. Laut Label sei „Children Of The Dark Waters“ der absolute Höhepunkt der Bandkarriere und setze damit einen Meilenstein im gesamten Genre.

Ob man dies nun übertrieben finden mag oder nicht, so daneben liegen die Leute von Massacre Records mit ihrem Eigenlob gar nicht. Gleich das erste Stück „Angelheart, Ravenheart (ActII: Children Of The Dark Waters)“ schließt perfekt an das tolle Vorgänger Album an und ist die Fortsetzung von „Angelheart, Ravenheart (ActI: Before The Bleeding Sun)“. Track 1 funktioniert gleichzeitig als eine Art Intro und schafft es mit bombastischem Chorus, Chor- und Orchesterbegleitung und wenig Text, Spannung aufzubauen und Lust auf mehr zu machen.

Die nächsten beiden Songs bieten sogar mehr als erwartet. „Baptized By The Blood Of Angels“ weist ein ziemliches Tempo auf, wobei die Melodik in keinster Weise zu kurz kommt. Auch hier werden gekonnt Chorspuren eingesetzt, was aber nie zu dick aufgetragen wirkt. Verfeinert wird der Song von einem gut gelungenen Solo, was gegen Ende von einem Keyboard-Solo weitergeführt wird und etwas an Children Of Bodom erinnert.

Lied Nummer drei ist mein persönliches Highlight. Die mitreißende Halbballade „Tears Of Autumn Rain“ wurde schon vorab als Single veröffentlicht und wird zum größten Teil von Jarmo Kylmänen gesungen. Sein klarer Gesang ist, im Gegensatz zu manch‘ anderer Melodic-Death-Band, eher in tieferen Gefilden beheimatet. Die Band hat durch seinen Neuzugang 2008 ganz klar einiges dazugewonnen, was Jarmo auch in „Sea Of Whispers“ unter Beweis stellt. „Summon The Wild“ klingt leicht nach Black-Metal-Einfluss und „Nocturne Thule“ bildet den krönenden Abschluss und zeigt, dass einige Songs auch Ohrwurmcharakter haben. Insgesamt ist das Album sehr abwechslungsreich, mal düster, melancholisch, dann wieder schnell und aggressiv.

Mit „Children Of The Dark Waters“ haben Eternal Tears Of Sorrow an Power noch einen Zahn zu ihrem Vorgänger „Before The Bleeding Sun“ zugelegt und Musik komponiert, die nicht so schnell langweilig wird, aber etwas Zeit braucht um reinzukommen. Ob sie damit einen Meilenstein im Melodic-Death Metal Genre geschaffen haben ist wohl etwas überzogen. Doch, dass sich die Band auf einem oder vielleicht „dem“ Höhepunkt ihrer Karriere befindet, ist da schon naheliegender.

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Label: Massacre Records
Genre: Melodic Death Metal
Releasedate: 2009-05-22
Web: http://eternaltears.info
Punkte: 8

Autor: Kraut

Destrage – Urban Being

Destrage - Urban Being

Destrage – Urban Being

Destrage bezeichnen ihren Stil wie folgt: Ein Kompromiss aus europäischem Melodic Death Metal, dem besten amerikanischem Thrash/Hardcore und Rock’n’Roll. Wow!! Nach den beiden Promo-CDs „Code To Emptiness“ und „Self Id Generator“ erschien nun das erste, richtige Album „Urban Being“ der fünf Italiener, auf dem sie versuchen, der oben genannten Beschreibung gerecht zu werden.

„Welcome Ladys and Gentlemen! Are you ready for the Urban Being Show?“, wird noch eben vorweg gerufen, bevor das Geknüppel losgeht, der Fuß und der Kopf nicht mehr still am Platz sind und ein neuer Lieblingssong im Kopf gespeichert wird. „Trash For Sale“ konnte als Openingtrack nicht besser gewählt worden sein, denn er hat alles, was zu einem wirklich gelungenem Song gehört: Knallharte Riffs, Abwechslung, Tempo, Text mit Tiefgang, tolle Gesangsstimme und eingängiger Refrain.

Fraglich ist die offizielle Bezeichnung der Spielart der Herren Destrage als „Alternative Melodic Death Metal“. Denn das, was man zu hören bekommt klingt im Prinzip nach modernem Thrash oder im Vergleich ausgedrückt, ähnlich wie DevilDriver, Fear Factory oder Trivium.

Paolo Colavolpe hat eine bemerkenswerte, vielseitige Stimme. Vom Shouten, über ruhigem klarem Gesang, bis hin zu einer Art Growling-Rap, setzt er alles ein und zwar in fast jedem der zehn Songs. Bei „Beauty Clown“ schafft er es sogar zu klingen wie Daron Malakian von System Of A Down.

Dass der Rest des Albums nicht im gleichen Level spielt wie der erste Song, liegt womöglich daran, dass Destrage wirklich einiges ausprobieren und zu viel verschiedenes in einen Song packen und man als Hörer immer wieder erstaunt und leicht verwirrt wird, was aber nicht immer heißt, dass das dem Song gut tut. In diesem Fall lautet leider oft die Devise: Weniger ist mehr.

Trotzdem gibt es mehr als genug Stellen bei „Urban Being“ die eindeutig beweisen, dass diese Band ganz schön was drauf hat, ihre Instrumente beherrscht, tolle Melodien komponieren kann und -ganz wichtig- irgendwie ihren eigenen Stil gefunden hat, was man daran sieht, dass man diesen nicht wirklich benennen kann.

Das Label empfiehlt Destrage besonders Fans von In Flames, Soilwork, Slipknot, Nevermore, oder auch The Haunted. Dem kann ich mich getrost anschließen und vergebe starke 3,5 Gitarren.

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Label: Coroner Records
Genre: Metal
Releasedate: 2009-06-24
Web: http://www.myspace.com/destrage
Punkte: 7

Autor: Kraut

Prey – Knights Of The Revolution

Prey - Knights Of The Revolution

Prey – Knights Of The Revolution

Nach langer Zeit bekomme ich hier endlich mal wieder was aus Richtung Power Metal. Schön, ich mag Power Metal. Das lässt schon mal hoffen, dass Prey mit ihrer neuen Scheibe „Knights Of The Revolution“ keine Enttäuschung sind.

Aber nur auf Grund des Genres soll man ja nicht urteilen. Der Blick aufs Detail lässt feststellen, dass solide Melodien in einem, doch recht langsamen, Rahmen präsentiert werden, die von einer Stimme begleitet werden, die zwar souverän, aber doch in gewisser Weise nasal klingt, was ja nicht unbedingt den Geschmack der Mehrzahl der Leute treffen dürfte.

Auf ihre Art erinnern mich die Schweden an ihre finnischen Kollegen von Sturm und Drang, nur das die Klasse noch nicht vollständig erreicht wird. Dennoch ist der Vergleich durchaus passend, denn vom Prinzip her, lässt sich die Musik beider Bands in eine Schublade stecken. Der Unterschied liegt darin, dass Prey mit der Geschwindigkeit hapern und sich somit an den Rand des Stils stellen, fast schon das „Power“ im Power Metal vernachlässigen.

Insgesamt eine gar nicht schlechte Leistung. Und man muss immer bedenken, dass es schwierig ist an die ganz Großen der Richtung anzuknüpfen. Ich finde einfach, dass Bands wie Hammerfall oder Edguy unantastbar sind, was eine Spezialisierung auf diesem Gebiet erschwert. 3,5 postitive Gitarren sind das Resultat und die Aufforderung etwas aufs Gaspedal zu treten… Beim nächsten Mal könnte es dann schon besser aussehen.

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Label: GMR
Genre: Power Metal
Releasedate: 2009-07-17
Web: http://www.prey-nation.com
Punkte: 7

Autor: Gou

Corrupted Melody – Inner I

Corrupted Melody - Inner I

Corrupted Melody – Inner I

Man, das ist mal schwer verdaulich! Auf der neuen Scheibe der Band Corrupted Melody, die den Namen „Inner I“ trägt ist ein wirklich schwer zu definierender Mix aus vielen, vielen Genres erzeugt worden, der so manchen mit dem Kopf schütteln lassen wird …

Das kann man allerdings zweideutig sehen, denn innovativ ist die Geschichte allemal. Corrupted Melody scheinen sich in den 13 Jahren ihrer gemeinsamen Kreationen darauf spezialisiert zu haben Vieles in Einem zu vereinen.

Es ist kaum zu bestimmen, ob hier der Death oder Black Metal, Gothic, oder sogar Metal mit weiblicher Opern-Stimme à la Nightwish das Geschehen dominiert. Tatsächlich kann man sogar oft progressive Anteile wahrnehmen, die ihr Übriges zu dem Wirrwarr beitragen. Insgesamt fiele mir nur ein passender Vergleich ein, und das wäre dann wohl Cradle Of Filth. Orientiert man sich danach muss man aber klar sagen, dass eine ähnliche Qualität leider nicht erreicht werden kann, was vermutlich an der Progressivität liegt.

Und das wiederum führt den Vergleich, der ja passend sein soll, ad absurdum, denn schließlich ist ja genau die ein Zeichen für den individuellen Stil der Slowaken. Darum darf auch eine abschließende Bewertung nicht aus Vergleichen resultieren. Die zehn Songs, mit einer stolzen Gesamtspieldauer von 61 Minuten und 58 Sekunden finde ich persönlich gut. Die Aufnahmen sind professionell und auch das Äußere, sprich Cover, kann sich sehen lassen und passt gut zur Spielweise der sieben Musiker. Insgesamt eine Investition, die ihre Euros wert ist, auch wenn Freunde der klaren oder eindeutig einzuordnenden Metalarten gewarnt seien müssen. Vier Gitarren!

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Label: STF
Genre: Dark Metal
Releasedate: 2009-05-11
Web: http://www.corruptedmelody.sk
Punkte: 8

Autor: Gou

Inntrance – The Basis of Trancethrerapy

Inntrance - The Basis of Trancethrerapy

Inntrance – The Basis of Trancethrerapy

Am Ehesten kann man das, was jetzt kommt, als Metalcore bezeichnen. Klar wird’s wieder welche geben, die sagen, es sei dazu viel zu thrashig und auf der anderen Seite würde das Genre den Nu Metal Anteil in den Hintergrund drängen. Aber dennoch ist es wohl der beste Kompromiss.

Und Inntrance sehen das sicher genauso. Immerhin wirkt ihr Stil auf dem neuen Album „The Basis of Trancetherepy“ im Großen und Ganzen, auch aus Sicht anderer Genres, ganz und gar nicht unprofessionell. Ein gekonnter Mix aus schnellen und abgehackten Parts, der mit wechselnden Stimmausarbeitungen verbunden ist, wird in Verbindung mit weit variierenden, unterschiedlichen Songs zu einer effektiven Waffe gegen Langeweile.

Anders herum ist es natürlich wie immer eine Frage des Geschmacks, ob man die Musik mag. Für diejenigen unter Euch, die so garnix mit den aufgeführten Richtungen anfangen können, kommen auch die düster-rockigen Klänge von Inntrance nicht in Frage.

Alles in allem eine anständige Leistung, die ich mit vier Gitarren belohnen will.

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Label: STF
Genre: Metalcore
Releasedate: 2009-05-11
Web: http://www.inntrance.net
Punkte: 8

Autor: Gou

Amberian Dawn – The Clouds Of Northland Thunder

Amberian Dawn - The Clouds Of Northland Thunder

Amberian Dawn – The Clouds Of Northland Thunder

Eine Symphonic Metal-Band aus Finnland mit klassischer Sängerin an der Front? Sowas kommt einem doch stark bekannt und erinnert an dutzende andere Bands, die sich schon daran versucht haben Oper mit Power Metal zu verbinden und mehr oder wenig erfolgreich damit waren. Amberian Dawn ist genau eine davon und scheitert leider kläglich mit ihrem neuen Album „The Clouds Of Northland Thunder“.

Beim Reinhören in das Debüt „River Of Tuori“ war die Vorahnung schon da: Hier will wieder einmal eine Band (bewusst oder unbewusst) klingen wie Nightwish. Im Vergleich zu dem gerade erschienen Album „The Clouds Of Northland Thunder“ weist das Erstlingswerk allerdings deutlich mehr Qualität auf als ihr Nachfolger. Sängerin Heidi Parviainen schafft es tatsächlich das ganze Album hindurch mit ungefähr denselben Noten auszukommen (die auch noch sehr hoch liegen). Ist ja im Prinzip nicht schlimm, wenn sich ihr Geträller nicht anhören würde, als singt sie sich gerade warm und dabei völlig vergisst, jegliche Emotionen in den Gesang einzubringen.

Mit jedem neuen Song der angespielt wird, kommt jedoch die Hoffnung auf, dass es besser wird (bis der Gesang anfängt), denn die Musik an sich klingt in Liedern wie „He Sleeps In A Grove“ oder „Lost Souls“ gar nicht mal so schlecht. Allerdings gehen die Melodien durch Heidis Aktivität unter. Von drei Gitarren in der Besetzung ist leider oft nur wenig bis nichts zu hören und wenn der Metal sich mal stellenweise durchsetzen kann, kommt die Band aus einem Standard-Speed-Power-Metal-Spiel nicht heraus.

Einen kleinen Lichtblick bietet die Ballade „Willow Of Tears“, die man schon fast als schön bezeichnen kann. Ruhigere Songs stehen der Sängerin eindeutig besser.

Zum Coverartwork und den Texten kann man nur sagen, dass es klischeehbelasteter kaum sein kann. Amberain Dawn erzählen von Geistern und Dämonen und verarbeiten existierende und erfundene Geschichten aus der ganzen Welt (laut Infoblatt des Labels). Naja, wer’s mag?!

Zum Support für Epica und Kamelot hat es schonmal gereicht. Mal sehen, wie weit Amberian Dawn noch kommen. Mit so einer Leistung nicht allzu weit, es sei denn es finden sich genug fanatische Nightwish-Fans, die mit jeder billigen Kopie zufrieden sind.

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Label: Ascendance Records
Genre: Symphonic Metal
Releasedate: 2009-06-29
Web: http://www.myspace.com/amberiandawn
Punkte: 3

Autor: Kraut


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Metaller.de CD-Reviews Juli 2009 (aus dem OsnaMetal.de Archiv) Teil 2: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 1abgegebenen Stimmen.
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