Excentric – Take this!

Excentric - Take this!

Excentric – Take this!

Dass die Schweizer Musikszene einen recht breit gefächerten und aktiven Untergrund hat ist nicht erst seit der regelmäßig erscheinenden Samplerreihe „Heavy Metal Nation“ des nationalen Labels Quam Libet bekannt. Eine Band, die es auch ohne eben genannte professionelle Unterstützung geschafft hat, sich einen Namen zu machen sind die aus Sissach stammenden Heavy Rocker von Excentric, die just Ende letzten Jahres ihr Debütalnum auf den Markt geschmissen haben.

„Take This!“ wurde dabei in den Sh!tHouseStudios von Drummer Raff Martin selber produziert, nachdem der RegioSoundCredit des Rockfördervereins Basel für das passende Kleingeld sorgte.

Herausgekommen ist ein überraschend professionelles Werk, welches mit heftig Druck aus den Boxen kommt, dabei aber straight und dynamisch wirkt. Aber auch leisere Töne sind zu vermelden,. So ertönt nach den ersten beiden Krachern „Take this!“ und „7even“ die Halbballade „Save me“, welche quasi einen Schnitt aus Chumbawamba´s „Tubthumping“ und Tom Petty darstellt. Bei all der Vielfalt ist jedoch der rote Faden nicht zu leugnen. Vornehmlich bestehend aus der überdurchschnittlich guten Instrumentenbeherrschung (damit ist auch der Gesang gemeint) und dem Abwechslungsreichtum der einzelnen Stücke.

Neben oben erwähntem Drummer sind die beiden Gitarristen Phil Schelker und Marc Waldmeier, sowie Bassist und Sänger Pivi R. Pieren mit von der Partie. Aber nicht nur Produktion und Musik stammen von den genannten Herren. Auch der Vertrieb wird von den Jungs selber organisiert. So ist die CD auf der bandeigenen Homepage www.excentric.ch zu erstehen.

Alles in allem ein klasse Debüt. Weiter so!

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Label: Eigenproduktion
Genre: Heavy Rock
Releasedate: 2008-12-01
Web: http://www.excentric.ch
Punkte: 8

Autor: Michael

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My Own Vendetta – The Brightest Shore

My Own Vendetta - The Brightest Shore

My Own Vendetta – The Brightest Shore

Aus der Gegend von Hamburg kommt diese vielversprechende Hardcore Band, die sich My Own Vendetta nennt und mit The Brightest Shore ein paar saftige Fäuste fliegen lässt. Zugegebenermaßen, bei diesem Bandnamen war ich auch zunächst skeptisch, klang son bisschen nach My Chemical Romance und der Emo Virus grassiert ja leider überall. Aber ich lasse mich halt gerne überraschen und den fünf Jungs aus dem Norden ist das auch reichlich gelungen.

Auf The Brightest Shore, einer knapp 24 minütigen EP mit 6 Tracks insgesamt, wird ordentlich Gas gegeben, keine Minute verschwendet und in die Seiten getrümmert, wie es irgend möglich ist. Langweilig wird’s sicher nicht, ganz im Gegenteil. Man kriegt richtig schön Lust ein paar Leute zusammen zu moshen.

Die Konstellation der Musiker wirkt außerordentlich gut kombiniert, was allerdings, wie auf der MySpace Seite schon erwähnt, auch ein langer Weg war. Seit 2006 existiert My Own Vendetta, jedoch nicht bei gleichem Line Up. Wie viele andere Bands hatten auch M.O.V. Startschwierigkeiten, doch es hat sich gelohnt.

Sänger Jonas brilliert mit sattem Gegrunze, nebenbei aber auch mit gelungenem Gesang und stimmlicher Präsenz. Hier geht, im Gegensatz zu der einen oder anderen Band, der Gesang nicht unter überflüssigem Geschrammel unter, und vice versa. Trotzdem, die Lyrics müssen nachgelesen werden, verstehen tut man wenig, was schade ist, da diese wirklich interessant sind.

Nach dem Lob kommt nun aber der Makel, nämlich die Abwechslung. Die ist nicht so vorhanden, wie man es sich doch mal wünschen würde. Die ersten 3 Tracks empfand ich als sehr ähnlich, wobei zwar alles richtig gemacht wird, was Hardcore ausmacht, aber wenn sich eine Band schon als „mixture of different styles and influences with a lot of passion and fun“ anpreist, sollte auch diese Vielfältigkeit ausgedrückt werden. Dagegen ohne Frage, Leidenschaft und Spaß sind garantiert.

Aber das sei nur am Rande bemerkt, alles in allem finde ich das Dargebotene zufriedenstellend. Absolute Hörempfehlung wäre von meiner Seite aus „It’s not all about acting“, Song 5.

Das Cover wirkt erst mal recht bunt, hat aber einen coolen Comicstil. Ausstattung und Inhalt wie bereits erwähnt sind EP typisch spartanisch, dennoch gibt es ein Booklet mit den Lyrics.

Ein kleiner feiner Anspieler, der durchaus Lust auf mehr macht. Mal schauen wohin es mit den Jungs gehen wird, von meiner Seite erstmal als Sprungbrett 4 von 5 Gitarren.

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Label: Martial Music
Genre: Hardcore
Releasedate: 2009-03-01
Web: http://myspace.com/myownvendettahc
Punkte: 8

Autor: Sage

Cheeno – The Next Step Will Be The Hardest

Cheeno - The Next Step Will Be The Hardest

Cheeno – The Next Step Will Be The Hardest

Saarbrücken rockt! Cheeno ist das Schlüsselwort für diesen Zustand. Das Quintett präsentiert mit ihrem Album „The Next Step Will Be The Hardest“ eine wirklich interessante Mischung aus Rock-, Alternative- und minimalen Metaleinflüssen, die absolut gelungen ist.

Für mich war die Band eine zufällige Entdeckung von der Legacy – CD. Zwischen der ganzen Knüppelmusik, war Cheeno mittendrin. Die Stimme von Jennie Kloos erinnerte mich im ersten Moment ein wenig an Sandra Nasić (Guano Apes) und Marta Jandová ( Die Happy). „The Next Step Will Be The Hardest” ist bereits das zweite Album der Band und mit Sicherheit nicht das Letzte.

Das Lied „Pacman“ kannte ich nun schon und war natürlich sehr gespannt, was mir die komplette Scheibe bieten kann. „Bo-toxx Mind Society“ ist der Einstieg. Die Titelauswahl der gesamten CD ist sehr speziell, das liegt wahrscheinlich daran, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt. In den Texten werden auf zynische Art und Weise die Missstände in der Menschheit und die Abstumpfung dargestellt, Cheeno stehen in den Geschichten im Mittelpunkt und verpacken das Ganze mit viel Gefühl.

„64ad“ ist das zweite Lied und Jennie kann wirklich mit ihrer Stimme überzeugen. Auch das musikalische Zusammenspiel ist absolut stimmig. „Invisible“, das nächste Stück, hat einen „harten“ Einstieg und wechselt dann zu wirklich gefühlvollen Passagen. Die Mischung passt und die gesamte Liedgestaltung ist Ohrwurmverdächtig. „Buddhistic Hands“, das vierte Lied, ist rein instrumental, aber bietet eine perfekte Überleitung zum nächsten Lied „@“.

Mit dem sechsten Stück „You“ wird man mit sehr vielen Gefühlen überschüttet. Das Lied ist sehr zart, der Gesang wir lediglich von Klavier und Cello begleitet. Das unterstreicht die emotionale Atmosphäre. Nach dem Gefühlsexkurs, geht es mit „Pacman“ gleich wieder zur Sache. Harter Gitarrensound und sogar mit stimmlicher Scream Unterstützung von Parachutes – Fronter Stefan Kinn.

Lied 13 “Floor No. 7” hat sehr schöne Gitarrensoli, die sehr abwechslungsreich sind. Im Hintergrund die Cellos passen absolut hervorragend zu dem Lied. Das Vorletzte Lied „So Shy/The Final Act“ ist genauso abwechslungsreich wie die anderen Lieder. Langeweile kommt wirklich nicht auf. Und das obwohl die CD eine wirklich stolze Laufzeit hat (über eine Stunde) vorweisen kann. Die CD schließt mit einem 15 Minuten langen „The Next Step Will Be The Hardest“ ab.

Fazit: Von der Band werden wir hoffentlich noch einiges hören. Endlich mal wieder eine deutsche Band, die Qualität und Kreativität miteinander verbindet.

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Label: Prevision Music
Genre: Alternative Rock
Releasedate: 2008-12-05
Web: http://www.cheeno.de
Punkte: 9

Autor: Susanna

Black Sun Aeon – Darkness walks beside me

Black Sun Aeon - Darkness walks beside me

Black Sun Aeon – Darkness walks beside me

Ja ja, der Tuomas Saukkonen! Seines Zeichens viel aktiver Musiker unter anderem bei Before the Dawn kommt nun mit einem brand neuen (Fast-) Soloprojekt daher. Getauft wurde die Band Black Sun Aeon und liefert laut Vorlage Dark Doom Death Metal, wobei mir aber die doomigen Elemente etwas abhanden kommen.

Zwar wechselt sich auf der Debüt-CD „Darkness walks beside me“ Schnelles mit Langsamem konsequent ab, dennoch ist langsam ja noch lange nicht Doom. Neben den gerade erwähnten Tempowechseln, die bemerkenswerter Weise durchaus auch innerhalb der einzelnen Stücke für Abwechslung sorgen, variiert auch der Härtegrad ganz entscheident. So werden zum Beispiel schon fast episch angehauchte Death Metal Parts plötzlich von einer einzelnen Akustikgitarre unterbrochen.

Als Mitstreiter hat sich Multitalent Tuomas noch Mikko Heikkilä (Sinamore) für die cleanen Vocals geholt. Genau wie der Meister hier musikalisch Großes geschaffen hat, singt sich Mikko hier seine Seele aus dem Leib. Einige Stellen, vor allem die etwas agressiveren, erinnern stark an einen meiner Lieblingssänger, nämlich Ex-Savatage und Circle II Circle-Röhre Zak Stevens, was diese Scheibe nur noch mehr aufwertet. Am genialsten finde ich dabei Chapter 4 und 6. (Die Scheibe ist in neun Chapter aufgeteilt, wobei jedes einen zusätzlichen Namen trägt)

Zusätzlich gibt es noch kleine gesangliche Gastauftritte von Tomi Koivusaari (Amorphis), Mynni Luukainen (Sotajumala) und Ville Sorvali (Moonsorrow). Zur Produktion gibt es nichts schlechtes zu sagen. Druckvoll und klar kommt dieser düster-atmosphärische Death Metal mit vielen Melodien und großartiger Gesangsleistung daher. Von mir gibt es für diese Scheibe 9 Gitarren.

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Label: Cyclone Empire
Genre: Doom Death Metal
Releasedate: 2009-03-27
Web: http://www.blacksunaeon.com/
Punkte: 9

Autor: Nitro

Dead Man´s Hand – The Combination

Dead Man´s Hand - The Combination

Dead Man´s Hand – The Combination

The Combination ist ein absolut passender Titel für das Debut der Norweger Dead Man´s Hand, da man auf dieser Scheibe einen Mix aus feinstem Death Metal, gepaart mit schnellen Thrash Metal Riffs und leichten Black Metal Einflüssen geboten bekommt.

Diese Band stammt jedenfalls nicht von schlechten Eltern, denn sie haben es Faustdick hinter den Ohren.

Jeder Song knallt wie Sau und geht direkt ins Gehör. Mein persöhnlicher Favorit ist „The Last Stand“, schnelle Parts zum abgehen, im Mid-Tempo gehaltene Moshparts gepaart mit rauher Thrash Metal Stimme und tiefen Death Metal Growls.

„Bloodstained Hands“ ist auch ein absoluter Kracher, sehr schnell und sehr dynamisch gehen die Jungs hier vor und auch die geilen Moshparts sind wieder vorhanden.

Die Drums klingen leider ein wenig lasch, die dürften ein wenig mehr Druck bekommen.

Aber im Großen und Ganzen eine super Scheibe, für die man ruhig den einen oder anderen Euro bezahlen kann.

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Label: Agonia Records/Twilight
Genre: Death/Thrash Metal
Releasedate: 2009-01-28
Web: http://www.dhm-metal.com
Punkte: 8

Autor: Apocalyptic Warhammer

Voodoma – The Anti Dogma

Voodoma - The Anti Dogma

Voodoma – The Anti Dogma

Die Düsseldorfer Voodoma brachten am 2. Januar diesen Jahres ihr nun drittes Werk „The Anti Dogma“ heraus. Jene Band, welche schon auf dem legendären Wacken Open Air spielte, zeigt sich auf diesem Rundling mit leichten Soundschwächen und einem Stil, welcher deutlich im Dark Melodic Metal a lá HIM gespielt wird.

Deutlich zu hören sind auch die Gothic Einflüsse, welche dieser CD einen besonderen Touch verleihen.

Mit ihrem Intro „Prologue“ kommt düstere, leicht depressive Stimmung auf und mit dem darauf folgenden Song „Another Me“ ändert sich daran nicht viel.

Eigentlich bin ich ja kein Fan von solch depressiven, ruhigen Klängen, aber ich muss sagen, dass Voodoma es geschafft haben, mir diese Musik ein wenig näher zu bringen. An der Soundqualität des Albums könnte man noch ein wenig arbeiten, aber für einen Eigenproduktion ist dies vollkommen in Ordnung.

Keyboard und Gitarre sind Lautstärkemäßig auf einer Stufe, Bass und Schlagzeig hört man leider kaum, fast garnicht und der Gesang dominiert ein wenig, was den Düsseldorfern nicht gerade zu Gute kommt.

Im vierten Song „One Second Life“ geht es ein klein wenig härter zur Sache, so sind die Gitarren tiefer, alles ist ein wenig schneller und das Schlagzeug kommt wesentlich druckvoller und kräftiger rüber als in den vorherigen Songs.

Die Keyboard erinnern mich teils an die deutsche Gothic Metal Kapelle Crematory, welche in der Szene ja auch kein unbeschriebenes Blatt sind. Stimmlich kommt Fronter Micha teils an Blutengel Mastermind Chris Pohl ran, teils erinnert michs ein Gesangsstil aber auch stark an HIM Fronter Ville Vallo.

Nunja, was soll ich noch groß über diese Band sagen? Album lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man nicht unbedingt Fan dieser Musik ist. Ich bin gespannt auf das nächste Werk von Voodoma.

TOPSCORE!

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Label: Eigenproduktion
Genre: Dark Melodic Metal
Releasedate: 2009-01-02
Web: http://www.voodoma.com
Punkte: 10

Autor: Apocalyptic Warhammer

Crimfall – As the Path Unfolds…

Crimfall - As the Path Unfolds...

Crimfall – As the Path Unfolds…

Freunde des Folk Metal, aufgepasst! Die Band Crimfall brachte vor kurzer Zeit ihre neue Scheibe As the Path Unfolds… auf den Markt. Für mich klingt es nach einem Mix aus Nightwish und Fintroll.

Viele denken jetzt wahrscheinlich, dass das garnicht zusammen passen kann, aber doch, es passt zusammen.

Ein kraftvolles Intro macht den Startschuss zu dieser CD und was nach dem Intro folgt ist der Wahnsinn.

Epische Klänge, harte Gitarren, Operngesang und lautes Gekreische machen die CD einzigartig.

Im ersten richtigen Song geht es haushoch her, eine kraftvolle Hymne, welche den Hörer in eine andere Welt versetzt kommt hier auf einen zu.

Ich sag es mal so, wenn der Operngesang kommt, ist die Musik eher ruhig gehalten, es wird im Mid-Tempo gespielt und es wirkt alles ganz friedlich und es wird von Pianomelodien untermalt, doch wenn der Kreischgesang losgeht hört man ein episches Orchester gepaart mit folkigen Einflüssen.

Die ganze CD kommt mir vor wie ein Film, man hört zwischendurch Kampfgeräusche, Schwertklingen, die aufeinander prallen und Pferdegetrampel.

Die Musik an sich könnte auch, ohne Gesang, der perfekte Soundtrack für einen altertümlichen Kriegsfilm sein.

Ich kann diese CD jedem Fan der epischen und folkigen Musik nur ans Herz legen.

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Label: Napalm Records
Genre: Epic Folk Metal
Releasedate: xxxxxxx
Web: http://www.crimfall.com
Punkte: 10
Autor: Apocalyptic Warhammer

Maniak – Black Thrashing Genocide

Maniak - Black Thrashing Genocide

Maniak – Black Thrashing Genocide

Die 80er sind zurück! Naja, nicht wirklich, aber wie es mir aufgefallen ist, eifern sehr viele neue Bands ihren Idolen aus den 80er Jahren nach. So kommen immer und immer wieder neue Bands, welche im Stil der alten Schule spielen und manchen gelingt das auch.

Gute Beispiele dafür sind Warbringer, Fueled By Fire, Bonded by Blood oder auch Maniak, deren aktuelle CD gerade in meinem Player Karussell fährt. Die 1999 gegründete Kapelle versucht halbwegs erfolgreich den 80er Jahre Black/Thrash Metal Sound rüberzubringen und irgendwie gefällt mir das auch.

Die Phillipiner Combo, welche aus dem Überbleibsel von Korihor enstanden ist lässt mit ihrem dreckigen, rohen Sound die alten Tage wieder zum Leben erwecken und man sieht den Jungs auch schon sofort an, dass sie diesen Stil leben. So posen sie mit Nieten, Nieten, noch mehr Nieten, Ketten, Kutten und Lederjacken.

Auch die Songtitel haben es in sich, „Headbangers Of Steel“, „Hammered By Satan“, „Goatbangers From Hell“ oder „War On Earth“ schimpfen sich die Teile und geben voll aufs Fressbrett. Sodom und Venom lassen grüßen.

Wer auf harten, dreckigen, rohen Black/Thrash Metal der alten Schule steht, sollte sich diesen Rundling auf jeden Fall zulegen.

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Label: Eigenproduktion
Genre: Old School Black/Thrash Metal
Releasedate: 2009-03-11
Web: http://www.myspace.com/maniakmetal
Punkte: 8

Autor: Apocalyptic Warhammer

Thirteenth Sign – Oracles of Armageddon

Thirteenth Sign - Oracles of Armageddon

Thirteenth Sign – Oracles of Armageddon

Die Engländer greifen an! Und zwar mit einer super Scheibe der melodischen Thrash Metaller Thirteenth Sign. Jene Band, welche vorher den Namen Skeletal Embrace trug und schon Größen wie Napalm Death im Vereinigten Königreich supported hat brachte vor Kurzem ihr neues Werk „Oracles Of Armageddon“ auf den Markt.

Krächzende, kreischende Vocals, harte Thrash-Riffs gepaart mit melodischen Heavy Metal-Riffs und schnelles Drumming machen diesen Rundling zu einem absoluten Leckerbissen.

Von Anfang bis Ende geht es hoch her und man möchte am Liebsten alles in seinem Zimmer umtreten und im Kreis rennen. Einerseits sehr roh und hart, andererseits melodisch und groovig und das vereint in einem Album, sodass es auch noch zusammen passt und gut klingt, sowas bekommt man selten geboten.

Nunja, was soll ich noch groß schreiben, eigentlich habe ich alles erwähnt, ich kann nur soviel sagen: Diese Scheibe lohnt sich!

Der übliche Thrasher wird damit wohl nichts anfangen können, aber experimentierfreudige Leute sollten dieses Teil ruhig mal ausprobieren.

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Label: Battlegod Productions
Genre: Melodic Thrash Metal
Releasedate: 2009-03-11
Web: http://www.thirteenthsign.co.uk
Punkte: 8

Autor: Apocalpytic Warhammer

Absentia Lunae – Historia Nobis Assentietvr

Absentia Lunae - Historia Nobis Assentietvr

Absentia Lunae – Historia Nobis Assentietvr

Oh mein Gott! Black Metal in seiner anstrengendsten Art und Weise. Die Italiener Absentia Lunae haben vor Kurzem ihr neues Werk „Historia Nobis Assentitvr“, vertrieben durch ATMF Records in die Plattenregale gebracht.

Fangen wir mal mit dem Cover an. Auf den ersten Blick wirkt das Ganze, als wäre es die neue Scheibe von irgendeiner bekackten *hust* NSBM-Band. Ich weiß, ein wenig derbe ausgedrückt, aber das Bandlogo in altdeutscher Schrift geschrieben, darunter eine Kompassanzeige, umkreist von einem Lorbeerkranz und das Cover an sich mit Bildern von Gasmasken und Kriegsbildern geschmückt, wer kommt da nicht auf falsche Gedanken? Nunja, soviel zum Cover.

Mit der Musik kann ich leider garnichts anfangen, ich stehe nunmal nicht so sehr auf Songs, die größtenteils 6-8 Minuten gehen, aber jedem das Seine. Beginnen tut der Silberling mit einem Intro, welches geschlagene 6 Minuten geht und einem die Wartezeit auf das Folgende nicht wirklich versüßt.

Der erste richtige Song des Albums nennt sich „Condemnation of Rationalism“. Sorry Jungs, aber 7:40 Minuten monotones Black Metal Geschrabbel brauche ich echt nicht.

Irgendwie kommt mir das so vor, als wenn die Titelnamen der Songlänge entsprechend sind, denn wenn ich ein 8:43 Minuten Stück „There are Chilling Signs of an Eternal Farewell (along the Ever-Awakening Trailed Path)“ nenne und ein 4:20 Stück „Hyperborean Sun Found“, dann liegt der Vergleich nahe. Irgendwie kann ich dieser CD nichts abgewinnen, liegt wohl ganz einfach an den Songlängen.

Aber ein großen Respekt an den Schlagzeuger, welcher die ganze Zeit draufknüppelt wie kein Zweiter.

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Label: ATMF Records
Genre: Black Metal
Releasedate: 2009-03-02
Web: http://www.absentialunae.com
Punkte: 4

Autor: Apocalyptic Warhammer

Sorrowfield – Devourer

Sorrowfield - Devourer

Sorrowfield – Devourer

„Pure Scandinavian Pussy Metal“? Klingt ganz witzig dachte ich mir und ich hab‘ mich entschieden, das aktuelle Werk von den Pure Scandinavian Pussy Metallern Sorrowfield zu rezensieren. Was man jetzt genau unter dieser Genrebezeichnung verstehen soll, kann ich euch allerdings selber nicht erklären.

Für mich ist es eine bunte Mischung aus Heavy Metal und Power Metal mit leichten Industrial Keyboard Parts und zwischenzeitigem Kreischgesang. Warum sich die Fünfköpfige Bremer Kapelle sich genau dieser Musik verschrieben hat, weiß ich auch nicht, aber was mich viel mehr interessieren würde, ist die Tatsache, dass sie diese Musik Pure Scandinavian Pussy Metal schmipft.

Nunja, scheinbar gefällts den Leuten, da man sehen kann, dass diese Band bei mehreren Magazinen ziemlich gut abgeschnitten hat.

Neulinge sind sie auch nicht, schließlich bringen Sorrowfield mit „Devourer“ ihr nun drittes Werk auf den Markt und mit ein wenig Durchhaltevermögen wird es wohl nicht ihre letzte Scheibe sein.

Wie man diverse Instrumente richtig benutzt wissen Sorrowfield auch, nur ist mir die Mischung doch zu bunt.

Ok, die Produktion ist ihnen ziemlich gut gelungen, auch wenn ich es nicht so mag, wenn man die Anschläge an Saiten so deutlich raushört, aber für eine Eigenproduktion ist das vollkommen in Ordnung.

Nur leider kann ich mich mit dieser Art von Musik nicht wirklich anfreunden, irgendwie fehlt mir da das gewisse Etwas. Obs nun die Härte, der Druck oder sonstwas ist, kann ich so garnicht sagen, jedenfalls fehlt da was.

Aber wer Interesse an diversen musikalischen Experimenten hat, sollte bei dieser CD zugreifen.

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Label: Eigenproduktion
Genre: Pure Scandinavian Pussy Metal
Releasedate: 2009-03-11
Web: http://www.myspace.com/sorrowfield
Punkte: 5

Autor: Apocalyptic Warhammer


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Metaller.de CD-Reviews März 2009 (aus dem OsnaMetal.de Archiv) Teil 1: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 1abgegebenen Stimmen.
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