Finsterforst – Zum Tode hin…

Finsterforst - Zum Tode hin...

Finsterforst – Zum Tode hin…

Die Schwarzwälder Pagan Metal Truppe Finsterforst hat uns ja schon vor gut 2 Jahren mit einer Hammerscheibe bewiesen, dass sie voll und ganz wissen, wie man guten Pagan Metal produziert. „Weltenkraft“ nannte sich diese Scheibe und ich habe selten so ein geiles Debütalbum gehört.

Und nun legt die siebenköpfige Harzhorde mit einem weiteren Knaller nach. Dieser nennt sich „…zum Tode hin“ und hat so einiges zu bieten. Der Musik und den Bildern nach zu urteilen würde man denken, dass die Horde wirklich im Wald lebt und an Bäumen nagt. Hoffen wir mal, dass es nicht so ist.

Das Cover wird geziert von einem schönen Foto, welches einen Sonnenunter,- oder Aufgang am Ende eines Flusses auf einer Dühne zeigt.

Die Fotoposen für das Booklet wurden auch im Wald durchgeführt, was durchaus zeigt, so wie die Lieder, dass die Jungs ziemlich Naturverbunden sind. Auch wenn die fünf Songs in echter Überlänge sind, muss man sagen, dass sie nicht langweilig werden. „Seines Glückes Schmied“, der dritte und kürzeste Song mit 11:25 Minuten gefällt mir am Besten, es geht schnell los, drückende Doublebass, harte Riffs und heidnische Keyboardklänge gepaart mit Akkordeonmelodien und schöner Kreischgesang.

Was mir besonders an Finsterforst gefällt, sind die Akkordeonklänge, welche ja auch Korpiklaanis Musik so einzigartig machen.. Der letzte Song „Untergang“ ist auch einer meiner Favoriten und ist mit einer Spielzeit von 21:38 Minuten der mit Abstand längste Song auf der Scheibe.

Irgendwie kommen bei mir in manchen Momenten Erinnerungen an Moonsorrow hoch, welche sich ja auch schon einen großen Namen in der Pagan Metal Szene gemacht haben. Naja, was soll ich noch sagen. Jeder Fan von Kopriklaani oder Moonsorrow sollte hier schleunigst zugreifen.

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Label: Eigenproduktion
Genre: Pagan Metal
Releasedate: 2009-02-27
Web: http://www.finsterforst.de
Punkte: 7

Autor: Apocalyptic Warhammer

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Bodybag – Curriculum Mortae

Bodybag - Curriculum Mortae

Bodybag – Curriculum Mortae

Bodybag sind mal wieder eine der Kapellen, die kein Mensch auf diesem Planeten braucht.

Langweiliger Möchtergern-Death Metal mit 08/15-Riffs und einem Gekeife, welches echt zu wünschen übrig lässt.

Ich weiß nicht, das ganze hab ich irgendwo schonmal gehört, schlecht mag es vielleicht auch nicht unbedingt sein, aber es fehlt einfach der gewisse Arschtritt, welchen die Kollegen von Bodybag echt mal gut vertragen könnten.

So spielt man größtenteils ziemlich schnell im Metalcore-Style und Fronter Thorn versucht kläglich ins Mikro zu brüllen. Live könnte ich es mir vielleicht ein wenig interessanter vorstellen, da diese Art von Musik ja eigentlich immer für ne Menge Wirbel im Moshpit sorgt.

Leider ist die Musik auch nicht großartig abwechslungsreich, sodass ich nichts weiter über diese CD berichten könnte. Auf jeden Fall wird diese CD ihren Platz im Regal hinten finden.

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Label: Eigenproduktion
Genre: Death/Thrash Metal
Releasedate: 2009-03-13
Web: http://www.bodybag-metal.com
Punkte: 3

Autor: Apocalyptic Warhammer

Faith Factor – Against A Darkened Sky

Faith Factor - Against A Darkened Sky

Faith Factor – Against A Darkened Sky

Die Fünfköpfige Progressive Power Metal-Band Faith Factor brachte vor Kurzem ihr neuestes Werk „Against a darkened Sky“ auf den Markt.

Beginnen wir mal mit dem Cover. Gezeigt wird ein mittelalterlicher Krieger mit dem Faith Factor Logo auf seinem Schild und über ihm fliegen mit Schwertern bewaffnete Engel. Für mich wirkt es eher, wie eine Folk Metal oder Pagan Metal Scheibe, doch der Schein trügt.

Mit neuem alten weil zurückgekehrtem Fronter Norm „Ski“ Kiersznowski, welcher bis 2006 bei der Classic Heavy Metal-Band Deadly Blessing fühlen sie sich nun auf der sicheren Seite und zeigen, was sie können. Die Burschen vetreiben ihr Werk über Retroactive Records, und sie haben ganz gute Arbeit geleistet.

Ein unbeschriebenes Blatt ist diese Band auch nicht, schließlich spielten sich schon unter Anderem auf dem Keep it True Festival und waren auf diversen Tribute Alben zu Gast.

Die Stimme des Fronters Ski ist ziemlich hoch, schon fast zu hoch, aber immer noch erträglich und die Gitarrensoli kommen auch nicht von schlechten Eltern. Schöner progressiver Power Metal gepaart mit angenehmen Keyboardmelodien und im Mid-Tempo gehaltene Riffs und Drums machen dieses Album zu einem absoluten Leckerbissen und Fans von Queensryche, Iron Maiden oder Helöloween sollten hier schleunigst zugreifen.

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Label: Retroactive Records
Genre: Progressive Power Metal
Releasedate: 2009-03-13
Web: http://www.myspace.com/faithfactorrocks
Punkte: 7

Autor: Apoclyptic Warhammer

My Silent Wake – A Garland Of Tears

My Silent Wake - A Garland Of Tears

My Silent Wake – A Garland Of Tears

Als ich das erste mal den Bandnamen My Silent Wake las, dachte ich sofort an eine neue Metalcore-Band, die niemand gebrauchen kann, aber dem war nicht so: eine Mischung von Death und Doom Metal die sich hören lässt, wird von Briten praktiziert, die mit ihrem dritten Album „A Garland Of Tears“ eine vielseitige Scheibe rausgebracht haben.

Wenn man an britische Bands und Doom Metal denkt, fallen einem sofort alte Anathema und My Dying Bride ein. Die Einflüsse dieser beiden Bands hört man bei dem Werk heraus, aber das ist nicht weiter schlimm, denn My Silent Wake machen ihr eigenes Ding und das gefällt.

Los geht es mit dem Song „Tunnels“ der eine Mischung aus ruhigen, cleanen Vocals und aggressiven Growls bietet und für mich auch der beste vom neuen Material ist. Schöne akustische Melodien die in schwere Riffs übergehen halten die Spannung. Auch das vorletzte Stück „Fallen Leaves“, welches komplett akustisch ist kann überzeugen und lässt sich gut und gerne mehrere male hintereinander anhören.

Die Kompositionen übermitteln eine düstere Atmosphäre, die durch die vielen Instrumente wie Cello und Mandoline noch verstärkt wird. Diese CD ist meiner Meinung nach perfekt für Autofahrten bei Nacht und nachdenkliche, melancholische Stimmungen geschaffen.

Leider wird „A Garland Of Tears“ nach zweimaligem Lauschen schon recht langweilig. Und es ist fraglich ob der Song „Pendulum“, der eher ein Folksong ist, so ganz zu den restlichen Titeln passt. Eine gut produzierte Scheibe, die sehr vielseitig ist, aber die man sich nur selten anhören sollte, damit man nicht den Geschmack verliert.

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Label: Bombworks Records
Genre: Doom Death Metal
Releasedate: 2008-12-19
Web: http://www.mysilentwake.co.uk
Punkte: 6

Autor: Dextro

Face Down Hero – Of Storytellers And Gunfellas

Face Down Hero - Of Storytellers And Gunfellas

Face Down Hero – Of Storytellers And Gunfellas

„Of Storytellers And Gunfellas“, so heißt das dritte Album der vier Hessener, die mit ihrem modernen Thrash Metal, der seine Einflüsse in der Bay Area hat, zu begeistern wissen und alles andere im Schatten stehen lassen.

Das neue Werk von Face Down hero kann durch die Bank begeistern und hat alles was man von modernem Thrash erwartet. Alle zehn Titel können auf ihre eigene Art überzeugen und ich kann gar nicht sagen welcher mich am meisten umgehauen hat, aber ich finde, dass die Songs „A Breathing Plaything“ und das Instrumental „Grave Of An Unknown Soldier“ die Großartigsten sind.

Harte, schnelle Stücke wie „Infinite Times“, aber auch melodische Thrash-Hymnen, die zum Mitgröhlen bewegen wie „Modern Prophets And Saints“, findet man auf der Scheibe, die sich inhaltlich mit der Rolle von Handfeuerwaffen in der heutigen Gesellschaft befasst, wieder. Die super Produktion und das perfekte Zusammenspiel von Instrumenten und Stimme sorgen dafür, dass auch nach mehrfachem anhören die Langeweile außer Sicht bleibt.

Das Booklet, welches Bilder des Albumkonzeptes aufweist und das circa halbstündige Video, welches den Werdegang der Band, unter anderem mit Live ausschnitten, seit 2004 darlegt runden diese geniale CD ab.

Nach dem hören von „Of Storytellers And Gunfellas“, war mir klar, dass ich mir auch die beiden Vorgänger zulegen werde und dass ich die vier Jungs unbedingt einmal live sehen muss. Ich bin davon überzeugt, dass man in Zukunft noch viel von ihnen hören wird.

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Label: Yonah Records
Genre: Thrash Metal
Releasedate: 2009-03-13
Web: http://www.facedownhero.de
Punkte: 8

Autor: Dextro

Catamenia – VIII – The Time Unchained

Catamenia - VIII - The Time Unchained

Catamenia – VIII – The Time Unchained

Jede Band sollte sich ja normalerweise weiterentwickeln und die Finnen Catamenia schaffen dies in Perfektion. Auf den Vorgängern noch ziemlich hartes Gekeife, nun melodisch, kreischender Metal mit nordischen Einflüssen. Ja, sogar der Cleangesang hat es auf Catamenias neues Werk geschafft.

Mit ihrem, wie es ihr Name schon verrät, achten Werk präsentieren uns Catamenia auch im Jahre 2008, dass sie die musikalische Kunst der härteren Gangart verstehen.

So traten sie auch schon mit Größen wie Fintroll, Equilibirum oder Manegarm auf, welche sich in diesem Genre schon einen Namen gemacht haben. Aber ein Silberling, welcher über eine Stunde geht, ist in diesem Genre echt zu lang.

Selbst ich, als Fan dieser Musik ist mit solch einer Spielzeit überfordert. Einen wirklich Höhepunkt hat diese CD leider nicht, die Lieder verschmelzen in einander und es klingt, wie ein niemals endender Song.

Nach den ersten 5 Liedern wird die CD auch ziemlich anstrengend, sorry, aber über eine Stunde ist einfach zu lang.

Für richtige Fans dieses Genres vielleicht interessant, möchte aber nichts falsches versprechen.

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Label: Massacre Records
Genre: Nordic Metal
Releasedate: 2008-10-24
Web: http://www.catamenia.net
Punkte: 5

Autor: Apocalpytic Warhammer

Black Reign – Sovereign

Black Reign - Sovereign

Black Reign – Sovereign

Als ich das Cover dieser Scheibe sah, musste ich ein wenig lachen. Es sieht aus, wie ein Ausschnitt aus einer 80er Jahre Pseudo-Superhelden-Sendung und leider sind die Australier Black Reign auch nur Pseudo-Superhelden.

Selten so eine gammelig, langweilige Scheibe gehört. Sänger Michael singt, wie ein krankes Pferd und und die Instrumentalfraktion zeigt sich auch nicht wirklich berauschend.

Wenn Michael dann endlich mal die Fresse hält, kommen sehr langatmige Instrumentalparts, welche in keinster Weise abwechslungsreich sind. Naja, nach 15 Jahren Bandbestehen sollte man eigentlich wissen, wie man guten Thrash Metal macht, aber bei Black Reign kann man soetwas nicht behaupten.

Für ein Debüt würd ich es ja noch einsehen, aber nach 15 Jahren so etwas ernsthaft rauszubringen ist echt peinlich. Und was „Edge Of The Universe“ auf der Platte zu suchen hat, verstehe ich auch nicht.

Ein derartig langweiliges Instrumental, welches dann auch noch geschlagene 12 Minuten geht, muss doch echt nicht sein.

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Label: Battlegod Productions
Genre: Thrash Metal
Releasedate: 2009-03-13
Web: http://www.blackreign-metal.com.au
Punkte: 3

Autor: Apocalyptic Warhammer

May Result – Slava Smirti

May Result - Slava Smirti

May Result – Slava Smirti

Serbien ist eher ein unbeschriebenes Blatt für Metal-Bands, daher bin war ich auch gespannt, was die Black Metaller May Result so zu bieten haben.

Das Intro klingt ziemlich diabolisch, man hört lautes Atmen und bösartig klingende Melodien, welche dieses Album schonmal gut anfangen lassen.

Sehr rauer, schneller Black Metal mit düsteren Keyboard Melodien und angenehmen Vocals machen diese Scheibe zu einem absoluten Leckerbissen. Jeder Song geht direkt ins Gehör und bleibt dort auch hängen. Hierbei handelt es sich nicht um monotones Geschredder der fiesen Sorte, sondern um gut produzierten, eingängigen, kompromisslosen Black Metal.

Irgendwie wird diese CD auch nicht langweilig, was beim Black Metal oft passiert. Zum Ende wird dieser Silberling noch mit einem Impaled Nazarene-Cover abgeschlossen und somit haben May Result eine klasse Scheibe produziert.

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Label: Battlegod Productions
Genre: Black Metal
Releasedate: 2008-10-28
Web: http://www.mayresult.net
Punkte: 8

Autor: Apocalyptic Warhammer

Moribound Oblivion – K.I.N. (Killer Is Nowhere)

Moribound Oblivion - K.I.N. (Killer Is Nowhere)

Moribound Oblivion – K.I.N. (Killer Is Nowhere)

Die türkische Black Metal-Combo Moribound Oblivion beschert uns nun ihr viertes Studioalbum.

Wer wegen ihrer Herkunft an Black Metal a lá ChtoniC denkt, liegt hier falsch, denn die fünf Türken haben sich dem klassischem Black Metal zugewandt.Und das mit Erfolg.

Während andere Kapellen aus der Black Metal-Hochburg Norwegen mal absolut garnichts auf die Reihe bekommen, schaffen es Moribound Oblivion eingängigen Black Metal zu kreieren und dabei sauber zu klingen.

Das Cover sieht mehr nach einer Brutal Death Metal- oder Grindcore-Scheibe aus, da es von einer maskierten Leiche mit einer riesen Blutlache neben sich geschmückt wird. Neben fiesem Gekeife werden auch teils Cleanvocals zum Besten gegeben.

Beim ersten Hören mag diese CD leicht an einem vorbei gehen, aber wer sich ein wenig mehr mit dieser Band beschäftigt.

Den Fans des rauem Black Metal wird diese Scheibe wohl eher nicht gefallen, aber wer es ein wenig sanfter mag, sollte sich dieses Teil zulegen.

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Label: Block Action
Genre: Black Metal
Releasedate: 2009-03-13
Web: http://www.morboundoblivion.net
Punkte: 8

Autor: Apocalpytic Warhammer

The Burning – Reawakening

The Burning - Reawakening

The Burning – Reawakening

„Rewakening“, dass zweite und zugleich neuste Werk der dänischen Metal-Band The Burning, besteht aus einer geilen Mischung aus Thrash- und Death Metal die alles in Schutt und Asche legt.

Wer sich die Myspace Seite von The Burning ansieht wird wahrscheinlich denken: „Och nein. Nicht schon wieder so ne 0815-Deathcore Band.“ Aber diese Band ist genau das Gegenteil. Der Mid-Tempo Death Metal mit Thrash-Einflüssen geht sofort ins Ohr und gefällt auf der Stelle. Die Vocals wechseln zwischen Death Metal-Growls und typischen Thrash-Shouts. Dieser Wechsel lässt keine langweile aufkommen, auch wenn die Stimme etwas druckvoller sein könnte.

Die beiden Titel „Carnivora“ und „Evangelical Cannibal“ sind für mich die besten der Scheibe und sollten von niemanden ungehört bleiben. Aber leider reicht es auch schon 2 Songs gehört zu haben und man weiß ob es gefällt oder nicht, denn es ist nicht sehr abwechslungsreich. Doch das ist auch einer der ganz wenigen negativen Punkte, die jedoch durch gute Produktion und den Wiedererkennungswert, der ja heutzutage immer seltener wird, ausgeglichen werden.

Im großen und ganzen ist „Rewakening“ ein brutales Album, welches in die Hörgänge schlägt. Wenn die Band weiter an sich arbeitet, bin ich mir sicher das man demnächst noch vieles über sie hört.

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Label: Massacre Records
Genre: Death/Thrash Metal
Releasedate: 2009-02-27
Web: http://www.theburning.dk
Punkte: 7

Autor: Dextro

Exmortem – Funeral Phantoms

Exmortem - Funeral Phantoms

Exmortem – Funeral Phantoms

Die berühmteste Death Metal-Kapelle Dänermarks Exmortem feiert im Jahre 2009 mir ihrem bis dato stärsten Album „Funeral Phantoms“ ihr 15 Jähriges Jubiläum.

15 Jahre, das ist schon ne ganz schöne Zeit, dafür dass ich vorher noch nie etwas von dieser Band gehört habe. Naja wenden wir uns mal zu Anfang dem Cover zu.

Dieses zeigt einen Gasmaskenmann mit netter Soldatenhaube auf dem Kopf und sieht, passend zur Musik, schön brutal aus. Produziert wurde die Scheibe von dem Fünferpack höchstpersönlich und aufgenommen wurde das Ganze in insgesamt drei verschiedenen Studios. Warum man sich nicht auf eins einigen konnte, bleibt mir ein Rätsel, aber egal. Vertrieben wird der Silberling jedenfalls über Mighty Music, welche ihr Firmenlogo mit einem schönen eisernen Kreuz schmücken, passend zum Albumcover.

Aber nun zur Musik. Roh, laut, brutal! Reicht das? Nein? Ok. Ohne großes Vorspiel ballern Exmortem sofort drauf los und beweisen ihre Kunst in Sachen Death Metal. Teils schöne, knüppelnde Blastparts, aber auch im Mid-Tempo bis Low-Tempo gehaltene Passagen bringen sehr viel Abwechslung ins Spiel und runden das Ganze ab. Irgendwie haben sich auch ein paar Black Metal Riffs auf dem Album versteckt, welche das Ganze noch ein wenig schmackhafter machen.

Wer also auf rohen Death Metal mit leichten Black Metal Parts steht, sollte hier zulangen.

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Label: Mighty Music/Soulfood
Genre: Death Metal
Releasedate: 2009-01-23
Web: http://www.myspace.com/exmortem
Punkte: 7

Autor: Apocalyptic Warhammer


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Metaller.de CD-Reviews März 2009 (aus dem OsnaMetal.de Archiv) Teil 2: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 1abgegebenen Stimmen.
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