Passarounders – Moonshine Moonwalk

Passarounders - Moonshine Moonwalk

Passarounders – Moonshine Moonwalk

Ich erinnere mich noch an das Album „Audition At The Whorehouse“, das sich im November 2006 auf dem Punk-Rock-Markt präsentierte. Seither sind über zwei Jahre vergangen und die schwedischen Musiker von Passarounders haben sich weiterentwickelt. Der Neuling „Moonshine Moonwalk“ weißt zum Beispiel verschiedene Änderungen auf.

So scheint es von vornherein so, als sei die Gruppe etwas ernsthafter geworden. Irgendwie treten die Songs weniger verspielt in Erscheinung, auch wenn sich das Grundkonzept nicht zu sehr verändert hat. Liegt vielleicht daran, dass die Sache ein wenig an Lebensfreude eingebüßt hat. Die Songs klingen im Vergleich zum Vorgänger fast altersschwach.

Traurig aber wahr, die Zeit scheint den Jungs nicht bekommen zu haben, so zumindest verstehe ich die immer gleiche Vortragsweise und den Mangel an wirklich effektiv in Szene gesetzten Shouts, die damals ein Markenzeichen waren.

Klar gibt es noch Lichtblicke, die schon vom Namen und der Aufmachung im Allgemeinen her ein wenig glänzen. „Transylvanian Bongsong“ ist ein Beispiel für sowas. Schon die ersten Töne von den Gitarren machen einem Spaß.

Insgesamt ist das alles aber zu dröge. Passarounders haben, wie ich finde, weitestgehend abgebaut, nur wenig positives Neues in Szene setzen können und sich somit keinen großen Gefallen getan. Allzu große Abzüge wären aber wiederum nicht berechtigt, denn schließlich ist alles ganz gut hergerichtet worden. Darum drei Gitarren.

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Label: ELG
Genre: Punk Rock
Releasedate: 2008-10-24
Web: http://www.myspace.com/passarounders
Punkte: 6

Autor: Gou

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Gwyllion – The Edge Of All I Know

Gwyllion - The Edge Of All I Know

Gwyllion – The Edge Of All I Know

Aus Belgien kommt die Band Gwyllion. Mit dem Album „The Edge Of All I Know“ versucht die Combo zum nun mehr zweiten Mal, nach Vorgänger „Awakening The Dream“ (2007), auf dem internationalen Musikmarkt Punkte zu sammeln. Gleichzeitig stellt der Silberling eine Art Vorschau auf das dar, was man auch von den zukünftigen Gigs, unter anderem auf dem Celtic Rock Open Air in Deutschland, erwarten kann.

Das ist aber, wie ich gleich sagen will, ziemlich durchwachsen. Klar, Freunde von keltisch angehauchter Musik werden nicht an „The Edge Of All I Know“ vorbei kommen, dazu ist das Konzept zu souverän. Ein deutlich kraftvoll gespielter Metal, der nicht selten mit überraschenden Soli überzeugt, wirkt zusammen mit der Stimme von Sängerin Ann van Rooy in dieser Hinsicht tatsächlich äußerst ansprechend und bietet eben beides: Härte und Folk.

Fakt ist aber auch, dass sich an dem Gesang die Gemüter scheiden werden. Genau, wie einst bei Nightwish wird es Diskussionen und Hinterfragungen geben, ob ein Sänger, oder eine andere Sängerin nicht noch effektiver in Erscheinung treten könnte. Das Problem liegt nämlich wirklich darin, dass Ann van Rooy zwar wesentlich zur Atmosphäre beiträgt, aber im selben Zug die Arbeit der Musik kaputt macht, da sie mit ihren Höhen zu sehr ablenkt.

Ich persönlich gehe eher in die Richtung, die ich im vorhergehenden Absatz beschrieben habe, weswegen meine Bewertung nicht gerade Topscore sein wird. Das Album wurde jeden Falls ordentlich poduziert, weswegen ich am Ende bei 3,5 Gitarren raus komme.

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Label: Black Bards Entertainment
Genre: Power Metal
Releasedate: 2009-04-03
Web: http://www.gwyllion.com
Punkte: 7

Autor: Gou

Shadowcry – Inner circle (EP)

Shadowcry - Inner circle (EP)

Shadowcry – Inner circle (EP)

Modern Metal scheint ja nun der endgültige Überbegriff zu sein, der sämtliche Spielarten von Melodischem Death Metal über Thrash Metal der neueren Schule bis hin zum Metalcore beschreibt. Und genau hier befinden wir uns auf der zweiten EP der Österreicher von Shadowcry. Vernachlässigt man mal den Thrash-Anteil ein wenig, packt eine Menge Melodie, teilweise sogar in clean geführten Gesangslinien hinzu und würzt das ganze mit Break-geladenen Gitarrenriffs, so erhält man „Inner Circle“. Diese EP hält vier Stücke bereit, die sich hören lassen können.

Der erste und zugleich Titeltrack legt da schon gehörig zu. Wird zu Anfang noch mit einer Art Sprechgesang gearbeitet, ertönt schon bald das für diesen Musikmix obligatorische Kreischen des Frontmanns. In den Refrains kommt es sogar zu richtigem Gesang, der vor allem durch die Endung in reine Akkorde überzeugt. Track Nummer zwei beginnt mit einem typischen Metalcore Riff, welcher gleich zu ausladenden Körperbewegungen anregt, bevor nach einem deutlichen Grunzer die Melodie wieder Einzug findet.

Das dritte Stück auf „Inner Circle“, „Ghost of existence“ gefällt mir auf Anhieb am Besten. Die interessante Einleitung mit dem Spielen am Sound des Schlagzeugs, die coolen Riffs und die zweistimmigen Gitarrenläufe geben einen guten Überblick über das Können der Band.

Nun folgt auch schon mit „A feeding fire“ der letzte und zugleich kürzeste Track auf dieser EP. Auch wieder echt break-geladen und leicht emotional erklingen hier die Instrumente. Kleine Zwischenschübe mit akustischen Gitarren sorgen für Abwechslung.

Alles in allem gute 3,5 Gitarren wert. Der geneigte Fan sollte vielleicht mal die myspace-Seite der Jungs und des einen Mädels antesten.

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Label: Eigenproduktion
Genre: Melodic Death Metal
Releasedate: 2008-11-30
Web: http://www.shadowcry-music.com/
Punkte: 7

Autor: Jürgen

Nagelfar – Hünengrab im Herbst

Nagelfar - Hünengrab im Herbst

Nagelfar – Hünengrab im Herbst

„Dies geschah, als des Wodanbaumes Blätter ihren frischgrünen Glanz verloren,der letzte Nagel der Vollendung des Totenschiffs gereichte, die Midgardschlange sich im grimmen Hass hob, der Fenriswolf heulend an seinen Fesseln riss – als sich das große Weltenjahr dem Ende zuneigte“. Alleine diese kurze Textpassage aus „Schwanengesang“, dem dritten Stück von „Hünengrab im Herbst“ zeigt deutlich auf, mit welcher lyrischen Vielfalt die deutschen Nagelfar schon bei ihrem Release aufwarten konnten.

Kaum eine Band aus dem deutschsprachigen Black Metal vermochte es, schönere und zugleich bedrückendere Bilder mit der Macht der Worte zu Formen, wie diese Aachener Truppe, die ihre Gründung vor nun schon über 15 Jahren feierte, bevor sie sich 2002 auflöste. Nun erfolgt dieser Tage ein Lebenszeichen in Form des Re-Releases jenes oben beschriebenen Album-Debüts aus dem Jahre 1997. Neben der neuen Aufmachung (Cover und CD-Case kommen abgeändert daher) gilt vor allem dem Bonustrack „Fressen der Raben“ zusätzliche Aufmerksamkeit. Klingen die ursprünglichen Stücke recht frisch und aufpoliert, kommt gerade jenes Stück in einer regelrechten Rohfassung daher.

Über die Jahre hat dieses geniale Stück Musik nichts an seiner Anziehungskraft verloren. Präzise, aber organische Drumarbeit unterstützt die Ebenen formenden Gitarren, welche auch schon mal durch das eine oder andere elektronische Zwischenspiel unterbrochen werden. Dazu gesellen sich die gut harmonierenden Wechselgesänge zwischen Kreischen, Schreien und wirklichem Singen und potenzieren sich so zu einer Soundmelange, die einem kalt den Rücken runterläuft und gleichzeitig wohlig warme Gefühle in der Bauchgegend pflegt. Alles in allem ein Klassiker, wie er im Buche steht und somit zurecht mit 4 von 5 Gitarren belohnt.

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Label: Van Records
Genre: Black Metal
Releasedate: 2009-03-27
Web: http://www.myspace.com/nagelfarband
Punkte: 8

Autor: Winternacht

The Chelsea Smiles – The Chelsea Smiles

The Chelsea Smiles - The Chelsea Smiles

The Chelsea Smiles – The Chelsea Smiles

Gut, von dem angekündigten Glam Rock ist nur sporadisch was zu hören. Vielmehr tummeln sich hier Musikrichtungen wie Sleaze, Southern Rock, Rock´n´Roll und eine gehörige Prise Punk Rock. Zumindest erweckt das bei den ersten beiden Stücken den Eindruck. Alles schön räudig produziert und abgemischt.

Man sieht förmlich die Musiker auf der Bühne herumspringen und die wogenden Massen vor der Bühne mächtig abfeiern. Ab Track drei „Drowned“ gesellt sich dann noch eine fette Orgel in das musikalische Gesamtbild, was mich stellenweise an den Soundtrack zu den Austin Powers-Filmen denken lässt.

Generell ist die Musik ganz schön eingängig, wenn nicht massen-, dann zumindest allemal radiotauglich. Beim vierten Track wird das Tempo ein wenig herausgenommen. Man könnte diesen Track auch als moderne „The Doors“ betrachten, wenn auch vielleicht nicht so tiefgründig. Dafür mit mehr Power.

Richtigen US Rock bekommt man ab dem fünften Track geboten. Hier kommen sogar angedeutete Gang-Shouts zum Vorschein. Als Gegenstück dient dann zum Beispiel wieder „Little misfit“, wo die Punk-Rock-Keule á la Bad Religion geschwungen wird. Man sieht also, dass sich „The Chelsea Smiles“ auf ihrem selbst betitelten zweiten Album (wenn mich meine Recherche nicht anlügt) durchaus was haben einfallen lassen. Sehr unterhaltsame Rock-Platte mit Ausflügen in angrenzende Musikrichtungen. 3,5 Gitarren.

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Label: DR2 Records
Genre: US Rock / Rock´n´Roll / Sleaze
Releasedate: xxxxxxx
Web: http://www.myspace.com/thechelseasmiles
Punkte: 7

Autor: Michael

Blut aus Nord – Memoria Vetusta II: Dialogue with the Stars

Blut aus Nord - Memoria Vetusta II: Dialogue with the Stars

Blut aus Nord – Memoria Vetusta II: Dialogue with the Stars

Schräg! Und dann lange erstmal gar nichts. Dann: Respekt, wie kann man sich diese Arrangements nur merken, geschweige denn erfinden! So oder so ähnlich waren wohl meine Gedanken, als ich zum ersten Mal mit dem neuen Output von Blut aus Nord, ja mit dieser einzigartigen Band überhaupt in Berührung kam. Viele meiner Bekannten hatten nur Gutes zu verkünden, wenn das Thema auf diese schon fast überirdisch wirkenden Franzosen zu sprechen kam. Daher ging ich relativ „open-minded“ an die ganze Geschichte heran. Aber DAS hatte ich nun wirklich nicht erwartet!

Unwirklich, atmosphärisch begeisternd, ja geradezu abgehoben kommen diese recht avantgardistisch wirkenden Black Metal Kompositionen daher. Neben der temporeichen Schlacht an den eiskalt eingestellten Gitarren und dem schon relativ schwer hör- und erkennbaren Gesang sind es vor allem diese irrsinnigen Melodien, durch starke Auslastung der Effekte größtenteils im Hall-Bereich akribisch optimiert, die den besonderen Reiz von „Memoria Vetusta II: Dialogue with the stars“ ausmachen. Das Land von Milchkaffee und Baguette war ja eh und jeh für Bands mit „besonderer“ Begabung – vor allem im abgedrehten Bereich – bekannt. Mit diesem Release von Blut aus Nord geht man in meinen Augen aber noch einen Schritt weiter. Gewaltig, ja hymnenhaft – mir fallen nicht einmal annähernd genug Adjektive ein, um dieses dunkelschöne Kunstwerk gerecht zu beschreiben – schafft jedes einzelne Stück seine ganz eigenen Visionen im Kopf des Hörers.

Diese CD ist keine für nebenbei. Aufmerksames genießen und in sich gehen sind Vorraussetzung, um die „andere Ebene“ hinter diesen Kompositionen zu erleben. Die Ebene der Kunst, diesem musikalischen Hörgenuss gleich mehrere Dimensionen zusätzlich mitzugeben. Schlicht und ergreifend ein Erlebnis.

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Label: Candlelight Records / Soulfood
Genre: Black Metal
Releasedate: 2009-03-27
Web: http://www.blutausnord.com/
Punkte: 10

Autor: Winternacht

Agathodaimon – Phoenix

Agathodaimon - Phoenix

Agathodaimon – Phoenix

Mainz – Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, bekannt für Bistum und das ZDF beherbergt aber auch noch andere Sehens- beziehungsweise Hörenswürdigkeiten. Eine davon ist die mal mehr mal weniger im musikalischen Underground dümpelnde Melodic Black Metal / Gothic Metal-Zwigeburt Agathodaimon, die gerade mit ihren Veröffentlichungen zur Jahrtausendwende einigen Staub aufwirbeln konnte.

Nachdem vor nunmehr fünf Jahren das letzte gepresste Lebenszeichen der Hauptstädter das Licht der Welt erblickte, erscheint nun – passend zum Titel – wie der Phoenix aus der Asche eben jener „Phoenix“ in digitaler Form.

Wieder mal mit ansprechendem Cover und guter Produktion. Und wieder ist man sich nicht ganz einig, wohin denn der Hase hüpfen soll beziehungsweise der Phoenix fliegt. Klingt der erste Track noch ganz ansehnlich nach melodischem Black Power Metal á la Graveworm, nehmen die Gothic-Teile von Song zu Song immer mehr zu. Was mich besonders stört ist der starke Einsatz von Keyboards und den aus diesen Geräten ertönenden elektronischen Sequenzer-Spielereien.

Auch wenn handwerklich hier alles gut gemacht ist, erscheint mir die Eingängigkeit gerade ein wenig zu gewollt. Aber es gibt auch einiges Positives zu bemerken. So ist zum Beispiel der aggressivere Teil des Gesangs von Chris „Ashtrael“ Bonner eine wirkliche Bereicherung zum Gesamtsound der Band. Auch die überaus üppige Spielzeit von über einer Stunde schon bei der regulären CD kann als Pluspunkt gesehen werden. Hinzu kommen hier und da ein paar recht ordentliche Kompositionen, die dann den Schnitt der Scheibe zu heben vermögen.

Letztendlich bleibt ein durchschnittliches Werk über. Fans der Band werden auch so ohne hinzuschauen zugreifen. Allen anderen sei geraten, vorher mal ein Ohr zu riskieren.

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Label: Massacre Records
Genre: Gothic / Melodic Black Metal
Releasedate: 2009-03-20
Web: http://www.agathodaimon.de/
Punkte: 6

Autor: Horsti

Godhead – At the edge of the world

Godhead - At the edge of the world

Godhead – At the edge of the world

Mystisch und auch ein wenig orientalisch, so erscheint „At the edge of the the world“ auf den ersten Blick. Dieser ändert sich aber gewaltig nach den ersten Klängen von „The Puppet“, dem ersten kompletten Stück auf dieser CD. Dieses Album ist das nun siebente der seit 1994 bestehenden Karriere von Godhead.

Fing man ursprünglich im Industrial mit leichten Rockeinflüssen an, wandelte sich der Stil im Laufe der Jahre weg vom Industrial und hin zum Rock. Dabei bedienen Godhead heutzutage viele Elemente dieses Genres auf dieser CD. So ist neben progressiven Elementen und psychedelischen Schmankerln neben dem Rest Industrial Rock sogar ein wenig Trip-Hop-Einfluss zu erkennen. Allgemein spielen elektronische Elemente eine größere Rolle im Sound der Amerikaner, die so einen Klangcharakter im Alternativen Rock schaffen, der so einzigartig ist.

Gerockt wird eher im mittleren Tempobereich, der den Titeln einen mächtigen Groovefaktor mitgibt. Dazu gesellt sich eine Produktion, die nicht von schlechten Eltern ist. Neben den dreizehn regulären Tracks (Intro mit einberechnet) finden sich noch fünf Remixe von auf „At the edge of the world“ befindlichen Stücken., die mal mehr mal weniger abgedreht daher kommen auf dieser Scheibe. Künstler, die diese Titel bearbeitet haben sind unter anderem Assemblage 23 oder auch Sebastian Komor.

Musikalisch gefällt mir der Titeltrack am besten. Dieser Stoner Rock Gitarren Sound in Kombination mit diesen absolut trocken, aber druckvoll produzierten Drums ist einfach fabelhaft. Wer gerne mehr hören möchte, sollte bei Gelegenheit die Myspsace-Homepage der Jungs besuchen. Dort kann man sich schon vorab einen kleinen Überblick über das musikalische Material verschaffen. Sogar einer der Remixe ist dort vorhanden. Gutes Album!

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Label: Driven Music Group / Soulfood
Genre: Industrial / Alternative Rock
Releasedate: 2009-02-20
Web: http://www.godhead.com/
Punkte: 7

Autor: Michael

Bann – Aeschatologia

Bann - Aeschatologia

Bann – Aeschatologia

Die Baden-Württembergische Atmospheric Black Metal Band Bann brachte vor Kurzem ihr neues Werk „Aeschatologia“ auf den Markt.

Als ich den Albumtitel hörte, machte ich mich erstmal schlau, was dieser denn bedeutet und ich wurde fündig: Es handelt sich hierbei um die Lehre von der Hoffnung auf Vollendung des Einzelnen oder gar der ganzen Schöpfung. Wieso man als Black Metal Band über dieses Thema musiziert, verstehe ich zwar nicht, aber egal.

Der Musik an sich kann ich leider nichts abgewinnen, ich wüsste auch nicht, was für eine Atmosphäre bei dieser Platte rüberkommen soll, denn die einzigste Athmopshäre ist im Moment die tierische Langeweile, welche diese CD ausstrahlt.

Im Großen und Ganzen handelt es sich um akustische, langsame Musik mit flüsterndem, möchtegern krächzenden Vocals und die Produktion lässt leider auch zu wünschen übrig.

Es geht mir auch einfach nicht in die Birne, wie man Stücke in dieser Art von Musik schreibt, welche im Zeitraum von neun bis zwölf Minuten pro Stück geht.

Mal ehrlich Leute, wie könnt ihr euch das freiwillig antun?

Naja, mich konnten Bann jedenfalls nicht in ihren Bann ziehen und ich kann von dieser CD nur abraten.

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Label: Grief Foundation
Genre: Athmospheric Black Metal
Releasedate: 2009-02-28
Web: http://www.myspace.com/bannseite
Punkte: 4

Autor: Apocalyptic Warhammer

Black Lotus – Harvest Of Seasons

Black Lotus - Harvest Of Seasons

Black Lotus – Harvest Of Seasons

Das Konzept der Athmospheric Black/Folk Metal Band Black Lotus begann im Jahre 2002, als Gitarristin Lindsay A. Kerr anfing, ihre Ideen auf Papier zu bringen und die ersten Texte zu verfassen.

Anfang Sommer 2005 fanden sich dann Musiker, welche Interesse an diesem Projekt hatten und es wurde eine Band gegründet, welche heute den Namen Black Lotus trägt.

Nach nun insgesamt drei Veröffentlichungen kam vor Kurzem ihr neues Werk „Harvest Of Seasons“ auf den Markt.

Beginnen tut das Ganze mit einem schläfrigen, monotonen Intro, aber es wird besser.

Es handelt sich im Großen und Ganzen um atmosphärischen Black Metal mit Folk Einflüssen.

Sehr gemütliche, beruhigende Musik muss ich sagen.

Wohltuende Keyboardmelodien, ruhige Gitarren, teils Gekrächze und Gekreische und teils Cleangesang und ein teils sehr knüppelndes Schlagzeug machen diese CD absolut einzigartig.

Diese CD ist absolut nicht partytauglich möchte ich euch sagen, zum Entspannen auf dem Sofa aber ist diese CD optimal.

Naja, leider gibt es keinen so wirklichen Klassiker oder Höhepunkt auf dieser CD, es ist alles sehr sauber produziert, die Musik ist sehr gemütlich gehalten und alles in Allem ist es ein gutes Album.

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Label: Bleak Arts Records
Genre: Athmospheric/Folk Black Metal
Releasedate: 2009-03-26
Web: http://www.blacklotusmusic.net
Punkte: 6

Autor: Apocalyptic Warhammer


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Metaller.de CD-Reviews März 2009 (aus dem OsnaMetal.de Archiv) Teil 5: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 1abgegebenen Stimmen.
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