Sixxxten – Jugend Violencia

Sixxxten - Jugend Violencia

Sixxxten – Jugend Violencia

Beginnen wir mal mit einem Zitat aus der Bandinfo: Ein Bremer/Hamburger Konstrukt. Gute 2 Jahre alt. Entstanden zwischen Fließbandarbeit bei einem bekannten Auto- und Bombenherrsteller in Bremen und schlechten Technoclubs auf billigem Speed. Enstanden aus Abscheu gegenüber allem und Liebe zur Sache.

Eins muss man den vier Jungs lassen, sie können sich sehr gut selbst beschreiben. Das Zitat zeigt eigentlichem Jedem, unverständlich, wer sie sind und was sie machen. Es soll aber nicht der Eindruck entstehen das euch hier irgendeine Billig-Produktion aus der heimischen Garage erwartet. Sixxxten haben bei dieser Scheibe ihre Liebe zur Sache gezeigt. So entstanden aus Einflüssen von Punk, 70er Grand Rock und 80er Synthi-Bombast Sound sowie Oldschool Rap, ein erwähnenswerter Silberling.

Was erwartet einen wenn man nun dieses Album in seine Anlage schiebt. Ein Mitschwinger mit Ohrwurmfaktor. Eine Mischung zwischen Punk und Rock mit elektronischen Einflüssen. Alles harmoniert mit einander und kein Song hört sich an wie der Andere. Es macht wirklich Spaß diese CD zu hören. Nicht nur von Sound her sind die 4 abwechslungsreich, treibend und hart, auch lyrisch zeigen Sixxxten das sie nicht gerade zart besaitet sind. Nicht politisch, wie man es von Bands aus dem Genre erwarten würde, sondern ehrlich und emotional. Man kann nicht von jeder Band behaupten das man sich von 11 Songs, die der Silberling mitbringt, mit jedem identifizieren kann.

Fazit: Nicht nur Punks kommen hier auf ihre Kosten. Jeder der auf ehrliche Musik steht, die Statements hat, die hängen bleiben und Texte hat mit denen man sich identifizieren kann, ist mit einem kauf dieser CD echt gut beraten.

Anspieltipps: Dead Man Walking, Sweet 16, High Society

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Label: Blitzcore
Genre: Rock / Fusion
Releasedate: 2009-05-08
Web: http://www.sixxxten.com
Punkte: 8

Autor: Skilfinger

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Dark The Suns – All Ends In Silence

Dark The Suns - All Ends In Silence

Dark The Suns – All Ends In Silence

Bereits nach den ersten Tönen der Scheibe „All Ends In Silence“ war mir vieles klar. Okay, es handelte sich nicht unbedingt um Erkenntnisse über Qualität, Stärken und Schwächen von Dark The Suns, wohl wusste ich aber, dass ich dringend neue Boxen am PC brauchen würde. Meinen Alten hatten über Nacht einfach ihren Geist aufgegeben.

Schade eigentlich, wo gerade mit dem genannten Silberling ein klasse Stück Musik aus der Richtung des Dark Metal ins Haus gekommen ist. Nichts desto trotz durfte ich mich dann aber wenige Tage später mit dem neuen Album aus Finnland auseinander setzen und bekam, wie angedeutet, Gutes zu hören.

Das Gebotene handelt sich nämlich tatsächlich um eine angenehm melodische Auslegung des Stils und wartet vor allem mit düsterer Stimmung auf, die promt an den Hörer vermittelt wird. Das aber in so eindrucksvoller Form, dass sie dabei nicht lächerlich wirkt, wie es ja ab und an der Fall bei vergleichbaren Bands ist. Nein, hier wurde eine dunkel growlende Stimme verwendet, die, je nach Song, umgarnt von hohen Klängen des Keyboards oder sogar mit einer Frauenstimme unterlegt in Erscheinung tritt und damit wirklich nicht viele Wünsche offen lässt.

Klar, alles ist eher Ruhig und für Leute, die vermehrt schnelle Musik mögen nicht unbedingt geeignet, aber das hindert Dark The Suns nicht an dem ein oder anderem ordentlichen Riff, der eventuell selbst diese Ansprüche abdecken dürfte.

Auch wenn ich „All Ends In Silence“ dennoch nicht für einen Allrounder in Sachen Geschmäcker halte, kann ich doch guten Gewissens behaupten, das sich ein breites Spektrum an Liebhabern finden müsste. Im Resultat bedeutet die Arbeit der Gruppe hier für mich vier Gitarren.

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Label: Firebox
Genre: Dark Metal
Releasedate: 2009-05-04
Web: http://www.darkthesuns.com
Punkte: 8

Autor: Gou

Q-Box – Audible Brain Surgery

Q-Box - Audible Brain Surgery

Q-Box – Audible Brain Surgery

Endlich kommt mal wieder ein richtig gutes Album in Sachen Melodic-Death-Metal. Die bayrische Band Q-Box hat es vollbracht mit dem neuen Album „Audible Brain Surgery“ ein wahres Wunderwerk zu vollbringen. Christian Papelitzky, Matthias Kastl, Andi Papelitzky und Michael Mehner sorgen mit den elf Tracks, wie ich finde, für die bisher beste Neuerscheinung in diesem Jahr.

Woran das liegt? Ganz einfach: Die Jungs schaffen es mit ihrem Mix aus klaren und gegrowlten Passagen eine sehr ansprechende Musik zu fabrizieren, die, nebenbei bemerkt, auch von aggressiven und punktgenaue Gitarren geprägt wird. Zu diesem Konstrukt kommt aber auch noch die Abwechslung, denn keine Riffabfolge oder Melodie gleicht der anderen.

Doch auch die sonstige Arbeit ist hervorragend. So hat mich persönlich das Album schon begeistert, als ich nur das Piano-Intro des ersten Songs „A.I.“ gehört habe, welches doch das Interesse steigert und Spannung aufbaut.

Großartig ist auch der 5. Track („Dethwoofer“), der sich, nach einem seichteren Vorgänger („Hollow“) wieder hart präsentiert und somit besonders eindrucksvoll in Erscheinung tritt, was übrigens auch über den gesamten Song hinweg so ist, da zwischen drin wieder vom Gas gegangen wird. Bei dieser Gelegenheit muss ich unbedingt auch mal auf das Video hinweisen, was dazu auf der entsprechenden Homepage zu sehen ist. Sehr lustig, reinschaun lohnt sich.

Das Beste ist aber, das nach „Dethwoofer“ nicht schon Schluss ist. Auch die Folgesongs sind mehr, als nur hörenswert. Darum möchte ich nur noch einmal mein Urteil von eben wiederholen und unterstreichen: Hier ist Großes vollbracht worden. Fünf Gitarren!

TOPSCORE!

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Label: Anko Music
Genre: Melodic Death
Releasedate: 2009-04-27
Web: http://www.jointheqbox.de
Punkte: 10

Autor: Gou

Da Impact – Mindshake

Da Impact - Mindshake

Da Impact – Mindshake

Da Impact haben mit „Mindshake“ ein sehr gutes Album abgeliefert, denn es ist auch für denjenigen, der Crossover nicht sonderlich mag, etwas dabei und bringt auch den ein oder anderen Ohrwurm mit sich. Mit „Mindshake“ ist etwas geschaffen worden, was man nicht nur als Newcomer, sondern auch als Profi nicht so oft hinkriegt.

Bis jetzt war die Band Da Impact nur auf einigen Samplern vertreten, und bringt nun ihr erstes Album als Eigenproduktion heraus.

Schon von Anfang an ist “Mindshake“ abwechslungsreich und das ändert sich auch nicht. Auch wenn der Gesang etwas kräftiger sein könnte, sind die Instrumente sehr gut aufeinander abgestimmt, mit anderen Worten, bei den Liedern passt einfach alles zusammen. Sobald man ein Instrument aus den Songs nimmt würde etwas fehlen.

Allerdings muss man doch sagen, dass das Rappen nicht so ganz passt, da das Stimmorgan einfach nicht dazu passt. Die Stimme ist aber auch der einzige Makel, da diese nichts besonderes ist. In den Texten geht es oft ernst zu, indem man über die menschlichen Psyche und deren Konflikten mit der Welt durch diese singt.

“Jazz & Coolin“ ist eines der Lieder die einfach im Kopf bleiben, gerade dadurch, dass der Song einen einfach mitreißt. Er strahlt eine unglaubliche Fröhlichkeit, durch den funky Sound des Liedes, aus.

Mit einem Gastsänger namens Dr. Ring-Ding, bei “Bring It Back“, haben die Kerle eine gute Wahl getroffen, den durch den Doktor gibt es bei dem Titel Reggae mit ordentlichem Crossover im Stile Limp Bizkit.

Fazit: Alles in allem ein gelungenes Album von Da Impact, auch wenn es nicht meine Musik ist, hatte ich doch Lust, das Album öfter zu hören, denn es ist nicht nur etwas für den Crossover-Fan und absolut lohnenswert mal reinzuhören.

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Label: Eigenproduktion
Genre: Crossover
Releasedate: 2009-05-05
Web: http://www.da-impact.de
Punkte: 7

Autor: Urfaust

Wolfchant – Determined Damnation

Wolfchant - Determined Damnation

Wolfchant – Determined Damnation

Wolfchant schlagen zurück. Und zwar härter denn je. Mit einem neuen Album in der Tasche, welches sich „Determined Damnation“ nennt, zeigen sie ein weiteres Mal, was sie draufhaben.

Ihr Vorgänger „A Pagan Storm“ hat mich schon zu tiefst beeindruckt, von dem Aktuellen ganz zu schweigen. Es wird mal wieder mit kraftvollem Pagan Metal gearbeitet und es findet sofort Gefallen.

Beginnen tut das Ganze mit einem folkig epischen Intro, gefolgt von einem Opener, welcher sich echt gewaschen hat. Eingängige Ohrwurmmelodie a lá Wintersun und ein harter, rauher Gesang.

Wenn ich mir das Cover angucke, denke ich eher an eine Black Metal Scheibe, da es von einer Kirche mit jeder Menge Geistern geziert wird. Aber nun zurück zur Musik.

Der Titeltrack „Determined Damnation“ beginnt mit einem Orgelintro, welches alles ein wenig dunkler rüber kommen lässt und der ganze Song hält sich eher im Dark Metal Bereich, wobei es bei „Fate of the fighting men“ wieder folkiger zur Sache geht.

Dieses Mal haben Wolfchant sich nicht lumpen lassen und sich nicht nur an einer Stilrichtung festgehalten, sondern ein wenig experimentiert.

Und das steht den Jungs, muss ich sagen. „Kein Engel hört dich flehen“ klingt wie ein typischer Rammstein Titel und fängt ein wenig Rock n Rollig an, geht aber hart weiter. Zwischendurch wird auch Clean-Gesang geboten, welcher aus mehreren Leuten besteht.

Das ganze Album ist sehr eingängig und macht Spaß zu hören.

Zwar gefällt mir der Vorgänger noch ein klein wenig besser, aber mit ihrem aktuellen Werk macht man trotzdem definitiv nichts falsch.

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Label: Massacre Records
Genre: Pagan Metal
Releasedate: 2009-04-17
Web: http://www.myspace.com/wolfchant
Punkte: 8

Autor: Apocalpytic Warhammer

IXXI – Elect Darkness

IXXI - Elect Darkness

IXXI – Elect Darkness

Alter Schwede, was liegt denn da vor mir. Die neue Scheibe von IXXI ist gerade in meinem Player am rotieren und ich glaube, ich höre nicht richtig.

Man bekommt erstmal zum Anfang ein langweiliges Gitarrenintro geboten und was hinterherkommt, ist auch nicht wirklich besser.

Der Fronter klingt, als hätte er zum ersten Mal ein Mikrofon in der Hand und versucht mit einer, ja, wie soll ich es sagen, krächzend, aber doch halbwegs cleanen Stimme zu singen und scheitert völlig.

Der zweite Song ist nicht wirklich besser, man bekommt standart Geballer an den Kopf geworfen und zwischendurch mal wieder ruhige Parts.

Bei „Southern Tribes“ geht es dann doch ein wenig thrashiger zur Sache und an dem Song finde ich auch Gefallen. Geile Doublebass Kicks, schnelle, blackig/thrashige Gitarre und in diesem Song wird sogar vernünftig gekreischt.

„Enthusiasm“ erinnert mich ein wenig an die aktuelleren Darkthrone Sachen, findet auch ein wenig Gefallen bei mir.

Aber das wars dann leider auch schon.

Ich möchte die CD jetzt auch nicht weiter schlecht reden, es ist an sich Geschmackssache, meiner ist es größtenteils leider nicht.

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Label: Candlelight Records/Soulfood
Genre: Black/Thrash’n’Roll
Releasedate: 2009-03-27
Web: http://www.myspace.com/ixxiofficial
Punkte: 5

Autor: Apocalpytic Warhammer

Endstille – Verführer

Endstille - Verführer

Endstille – Verführer

Kiel ist zwar noch nicht ganz Norwegen, aber dennoch sollte es die vier Jungs von Endstille nicht davon abhalten ihr siebtes Album zu aufzunehmen und damit ihre Karriere als eine der bekanntesten Black Metal-Bands Deutschlands weiterzuführen.

Trendstille Ahoi! Wer hat es noch nicht gemerkt, überall wird geredet und getuschelt, Endstille ist in aller Munde. Diese CD lässt mich aber Fragen, warum? Hochgelobt von vielen, jedoch nicht ganz gerechtfertigt.

„Verführer“ bietet einem genau das was man erwartet. Black Metal, ohne Haken und ohne irgendwas dran, roh und monoton feuernd, wie ein Gewehr. Keiner der Songs bietet Abwechslung und nichts ist innovativ. Zudem ist das ganze Album, von der gespielten Geschwindigkeit, langsamer als seine Vorgänger. Mit dieser Band scheint es ähnlich zu sein wie mit Slayer. Ich hoffe das mich nun keiner bespuckt, aber meiner Meinung nach haben Slayer ein richtig geiles Album gebracht, was alles bricht und überall durchgeht: „Reign In Blood“. Bei Endstille ist es gleich, sie haben auch ein geniales Album gebracht: „Navigator“. Schon komisch Endstille mit Slayer zu vergleichen, die Parallelen sind aber zu erkennen. Sowohl bei Endstille, als auch bei Slayer, hat und wird es nie ein Album geben was an diese Bahnbrechenden herankommt.

Fazit: Wer ein Endstille-Album kennt, weiß wie das nächste ist. Der Endstille-Fan wird damit seinen Spaß haben. Menschen die jedoch eher wenig auf Monotie stehen, werden schlecht beraten mit diesem Kauf sein.

Anspieltipps: …Of Disorder, Suffer in Silence

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Label: Regain Records
Genre: Black Metal
Releasedate: 2009-05-08
Web: http://www.endstille.com/
Punkte: 4

Autor: Skilfinger

Embedded – Beyond The Flesh

Embedded - Beyond The Flesh

Embedded – Beyond The Flesh

Death Metal aus Florida in Osnabrück? Embedded machen es möglich, denn das neue Album „Beyond The Flesh“ knallt aus den Boxen mit Brutal Death Metal wie bei den Kollegen an der Ostküste. Die Jungs melden sich passend zu ihrem 15-jährigen mit ihrem dritten Longplayer zurück. Und schaffen mit diesem ein schönes Geschenk für jeden Embedded-Fan.

Diese Band gehört definitiv zur Osnabrücker Metal-Elite und das beweisen sie auch mit dieser Scheibe, denn mit acht Liedern und einer Coverversion, dass im Soundlodge Studio aufgenommen wurde, lassen es die Herren ganz schön knallen. Durch häufigen Wechsel von schnellen und Groove-Parts und den variablen Gesang kommt bei den ersten Durchgängen keine Langeweile auf, auch wenn die langsamen Parts ab und zu die Aggression aus den Songs entnehmen und die Gitarren bei dem ein oder anderen Stück recht eintönig wirken, ist das Zusammenspiel insgesamt ein Feuerwerk. Auch Geschrei ist vorhanden, allerdings sticht das nicht wirklich schnell hervor und bleibt eher im Hintergrund.

Zum Schluss von „(In) Sanity“ hört man noch einen Menschen der wahrscheinlich gerade verprügelt wird und heulend um sein Leben bettelt.

Besonders auffällig ist das sechste Lied „Origin Of Consciousness“. Hier wird erst später zum brutalen Gesang gewechselt, denn erst wird etwas ins Mikrofon geredet. Leider erzeugt das keine Stimmung, wie es wohl einst geplant war, sondern versaut das Lied.

Und nun zum Cover, dieses ist „Living In Fear“ von den Amis Malevolent Creation.Der Song ist unglaublich gut gelungen und haut auch schon wie das Original ordentlich auf die Fresse.

Ich persönlich habe zwar ein wenig mehr von Embedded erwartet, aber wer auf brutalen Death Metal, vor allem aus der Florida-Szene steht, dem kann ich das Album nur empfehlen. Embedded haben sich und ihren Fans hiermit ein gutes Geschenk gemacht und kriegen auch dafür ganze 3 Gitarren.

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Label: Delicious Bowels Agency
Genre: Death Metal
Releasedate: 2009-05-18
Web: http://www.embedded-deathmetal.de
Punkte: 6

Autor: Urfaust

Dead Eyed Sleeper – Through Forests Of Nonentities

Dead Eyed Sleeper - Through Forests Of Nonentities

Dead Eyed Sleeper – Through Forests Of Nonentities

Germanys Next Death Metal. Einen weiten Schritt voraus wagen sich die 5 Jungs von Dead Eyed Sleeper. Neu und anders ist es, irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn haben sie ihre Interpretation zu Death Metal gefunden.

Puristisch ist anders. Ein Wechselspiel zwischen Blastbeats, Heavy Metal, Black Metal, Progressive Metal und Death Metal. Wenn man sich fragt, wie man das nun kombinieren kann und wie sich sowas anhört, ist man mit Through Forests Of Nonentities gut beraten.

An den Instrumenten sind Dead Eyed Sleeper gut besetzt, Corny Althammer (Drums; AHAB), Peter Eifflaender (Gitarre), Stephan Wandernoth (Gitarre; AHAB), Thomas Amann (Bass; Fragments Of Unbecoming) und Sam Anetzberger (Stimme; Fragments Of Unbecoming). Bei diesem Line-Up ist es also kein Wunder, dass ein wirklich klar strukturiertes Konzept auf den Silberling gebannt wurde. Im ersten Moment muss man sicherlich schmunzeln wenn man liest was diese Musik beeinflusst hat. Wer seine Vorurteile jedoch mal einen kurzen Augenblick über den Haufen wirft, wird positiv überrascht sein. Zugegeben, das ganze klingt sehr experimentell und man kann an der einen oder anderen Ecke bzw. Part eines einzelnen Songs noch schleifen, aber das Gesamtkonzept überzeugt und pustet ordentlich was weg.

Fazit: Von Dead Eyed Sleeper wird man in Zukunft noch hören. Zu sagen sie würden eine neue Ära einleiten wäre übertrieben, aber sie sind Richtungsweisend, frisch und ehrlich. Es macht wirklich spaß die CD zu hören, viele Details und wechselnde Parts machen das runde Plastik zum Wegweiser.

Anspieltipps: Cage Of Immaturity, Eya Am Glowing Pulse, The Dead Eyed Sleeper Pt. 1 – The Undercurrent

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Label: Supreme Chaos Records
Genre: Progressive Death Metal
Releasedate: 2009-05-15
Web: http://deadeyedsleeper.com/
Punkte: 6

Autor: Skilfinger

Ray Wilson – Propaganda Man

Ray Wilson - Propaganda Man

Ray Wilson – Propaganda Man

Holt die Liegestühle raus, zieht die Schuhe aus und genießt einfach alles um euch. Der Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson kommt nun, nach einigen Alben mit Stiltskin, mit seinem Soloalbum „Propaganda Man“ und lädt ein zum träumen und entspannen.

Was erwartet man von einem Künstler der schon mit Genesis, der weltberühmten britischen Rockband, getourt hat und dieser seine Stimme lieh? Richtig, einiges. Ray Wilson hat es auch geschafft diesen Erwartungen, zumindest fast, zu entsprechen und ein schönes Soloalbum aufs Parkett zu legen.

Fundierter Classic Rock mit akustischen Parts erwartet Euch, wenn ihr diese Scheibe in eure Anlage einlegt. Ein Album welches durchgehend zum Träumen anregt. Keine harten Breaks oder schrilles Geschrei, alles hat einen sauberen Fluss und ist klar strukturiert. Das faszinierende an diesem Album ist, dass es von der ersten Sekunde an eine Atmosphäre erzeugt, aus der man sich schwer entreißen kann. Radiomusik zum träumen umschreibt das ganze recht passend. Wenn man es hart ausdrückt, Musik ohne Anspruch, soll aber nicht heißen das es schlecht ist, im Gegenteil, es ist toll sich einfach mal wegtragen zu lassen und nicht nachdenken zu müssen.

Wie ich schon sagte, hat es Ray Wilson ebend nur fast geschafft den Ansprüchen zu entsprechen. Von ihm hätte ich erwartet, das die Lyrik und die instrumentale Begleitung wesentlich anspruchsvoller ausfällt, ohne das die Atmosphäre verloren geht und man trotzdem noch träumen kann. Bei diesem Album agiert die Stimme eher als Instrument, sie überträgt keine Botschaft, sie ist einfach wie eine zweite Melodie, der Inhalt wird nebensächlich.

Fazit: Ray Wilson hat eine Platte zum träumen gemacht. Im Gras liegen, und den Wind auf der Haut spüren, das ist Propaganda Man und nebenbei das Beste was man machen kann, wenn man den Melodien lauscht.

Anspieltipps: Lately, Modern Day Miracle, More Propaganda

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Label: Sandport Ltd. / Soulfood
Genre: Classic Rock
Releasedate: 2009-05-22
Web: http://www.raywilson.net
Punkte: 6

Autor: Skilfinger


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Metaller.de CD-Reviews Mai 2009 (aus dem OsnaMetal.de Archiv) Teil 1: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 1abgegebenen Stimmen.
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