Auf der ersten Demo (2007, Review hier) spielte die Band noch Melodic Death Metal, und zu Beginn klingt „Lamashtu“ als ob man diese Linie weitestgehend beibehalten hätte. Der Opener „You Are Not Forgiven“ tönt nämlich noch recht konventionell aus den Boxen, aber mit „Gust Of Wind“ wirds dann schon vertrackter, doch auch dieser Song wirkt verglichen mit dem dreiteiligem Titeltrack (der sich auf der CD auf fünf Tracks verteilt) geradezu eingängig.

„Lasmashtu“ ist ein ständiges Auf und Ab, Thrash Metal-Parts wechseln sich mit Riffs und Melodien ab wie sie Amon Amarth nicht hätten besser schreiben können, auf ruhige, cleane Stellen folgen Blastbeats, auf einmal groovt es wie Sau, und das Ganze wirkt zu keiner Zeit unübersichtlich, da die Jungs nie den berüchtigten roten Faden außer acht lassen, das gelingt nur den Wenigsten.

Fazit: Ein deutlich überdurchschnittliches Album, das für Fans des Genres unbedingt zu empfehlen ist.

Tracklist:

  • 01. You Are Not Forgiven
  • 02. Gust Of Wind
  • 03. Lamashtu Part I – A Thousand Lifeless Shards
  • 04. Lamashtu Part II – Dance Of The Praying Mantis
  • 05. Lamashtu Part III – Tabula Rasa
  • 06. New World Depression