Wertung: 8 von 10

Misery Speaks kommen aus Münster und bestehen aus: Stephan Gall (Gitarre), Janosch Rathmer (Drums), Claus Ulka (Vocals), Florian Füntmann (Gitarre) und Pascal Berke (Bass).


Dieses Line-Up bildete sich Ende 2001.

„Things Fall Apart“ wurde in Eigenproduktion aufgenommen und dann veröffentlicht, und zwar 2003. Der Sound ist jedoch sehr professionell. Misery Speaks siedeln sich selbst zwischen „The Black Dahlia Murder“, „Arch Enemy“ und „Amon Amarth“ an, und das dürfte wohl in etwa den Stil beschreiben. Gigs spielte die Band bereits mit (u.a.) „God Dethroned“, „Maroon“, „Heaven Shall Burn“ und „Disbelief“, um nur mal ein paar zu nennen. Das Album ist sehr abwechslungs- und facettenreich und klingt ziemlich bodenständig, ein ausgeklügelter Stil, der nicht erst seit gestern besteht. Weder Melodie noch Härte kommen zu kurz, die Stücke haben alle eine eigenständige Dynamik und auf jeden Fall werde ich mir dieses Album noch öfters reintun. Allen Melodic-Death–Metal-Fans (und solchen, die es werden wollen) empfehle ich das Gleiche.

Für sieben Euronen gibt’s die Scheibe bei Unstoppable Media oder der Bandhomepage