Ingrim

Die Band Ingrimm wurde im Jahr 2005 und wird in die Kategorie Mittelalter Metal Band eingeordnet, welche zudem aus Regensburg stammt. Ursprünglich wurde Ingrimm von Fenris gegründet, welcher vor der Bandgründung durchwegs mit Texten oder Gedichten immer wieder seine literarische Ader unter Beweis stellte. Die Texte, so sagte Fenris Jahre später, sollten mit „böser und harter Musik“ zum Leben erweckt werden.

Ingrimm wurde in einem Keller gegründet, in welchem Fenris und seine Kumpels Musik machen und versuchten die Texte mit Musik zu hinterlegen. Zu Beginn hießt die Band noch Et Ferro, wobei der Wechsel zu Grimm nur Nachteile mit sich zog, da die Band bemerkte, dass bereits eine niederländische Band diesen Namen verwendet, sodass man sich auf Ingrimm einigte.

Es dauerte nicht lange bis sich die Band einen Namen in der Szene machen konnte. Auftritte in der regionalen Gegend waren zudem auch der Grund, weshalb verschiedene Labels auf die Band aufmerksam wurden. Der erste Plattenvertrag wurde mit Hilfe von Black Bards Entertainment fixiert.

Mit „Ihr sollt brennen“ veröffentlichte Ingrimm ihr erstes Album, welches durchwegs gute Kritiken bekam. Ingrimm setzte ihren Erfolgslauf fort und konnte am „Wave Gothic Treffen 2008“ in Leipzig ihr Können live unter Beweis stellen.

Mit „Todgeweiht“ veröffentlichte die Band ihr zweites Album im November 2008. Mit „Todgeweiht“ erweiterte die Band auch ihren Fankreis und konnte sich auch mit „Ingrimms Kinder“ über den ersten offiziellen Fanclub freuen.

Im Jahr 2010 ging die Band erstmals als Headliner auf Deutschland Tour und versuchte ihr neues Album zu promoten. Das Album „Böses Blut“, welches im Jahr 2010 erschien, gilt heute noch als bestes Album der Band Ingrimm. So gab das Magazin „Rock Hard“ dem Album 8,5 von 10 Punkten und streute Rosen, als man im Artikel schrieb, dass durchwegs das Album den Metal perfektioniere und somit im Jahr 2010 mit Abstand eines der besten Album sei. Auch die Texte wurden vom Magazin „Rock Hard“ in den Himmel gelobt, sodass immer mehr Menschen auf die Rocker von Ingrimm aufmerksam wurden. Auch EMP rezensierte die Band wie das Album eindrucksvoll und verglich die Band mit den Größen von „In Extremo“ oder auch „Morgenstern“.

Ingrimm gelangte trotz den guten Rezessionen bislang noch kein Charterfolg, gilt aber in der Szene durchwegs als zukunftsorientierte Band, welche vor allem in Deutschland eine große Fangemeinde genießt.

Rabenschrey

Die mittelalterliche Metal-Band Rabenschrey stammt aus Nordrhein-Westfalen. Im Jahre 2000 gründeten O´Connor und Peter Herbertz („Donar von Rabenschrey“) die Band. Damals bestand das musikalische Fundament lediglich aus Trommeln und Lauten. Doch im Vordergrund stand stets der Gesang. Ihren Stil bezeichneten sie als „heidnischen Mittelalter-Folk“. Unter dem Namen „Der verwunschene Eichenwald“ veröffentlichten sie ihr erstes Album.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Band und damit auch ihre Musik weiter. Ab 2008 kamen somit auch immer mehr elektronische Klänge hinzu. So gab es mittlerweile elektrische Gitarren, Drums und einen Bass. Aus der einstigen Mittelalter-Band entwickelte sich eine Heavy-Metal-Band, da die Musik nicht nur elektronischer, sondern auch härter wurde. Doch da sie das Mittelalterliche nicht ganz ablegten, bezeichnen sie seither ihren Stil selbst als „Metalalter“. Ihr bislang aktuellstes Album veröffentlichten sie 2012 unter dem Namen „Hart aber ehrlich“, welches bereits das elfte Album der Band ist.

Wie zahlreiche andere Bands der Szene, tritt auch Rabenschrey häufig auf Mittelaltermärkten und Festen auf und konnte sich so eine eingeschworene Fangemeinde zu Eigen machen. Zwischen mittelalterlichen Buden und einem Publikum, welches entsprechend gekleidet ist, spielen sie ihre Songs und sorgen so für ein ganz besonderes Feeling. Doch Mittelaltermärke finden in der Regel überwiegend von Frühling bis Mitte Herbst statt, sodass Rabenschrey bereits auch in einigen Clubs gespielt hat.

Auch auf zahlreichen Fetivals hat die Band bereits gespielt. So war Rabenschrey 2006 beispielsweise auf dem in der Szene sehr bekannten WGT (Wave Gotik Treffen) in Leipzig auf. Auch auf dem Hörnerfest, dem Burgfolk-Festival und dem Feuertalfestival waren sie im Laufe der Jahre zu Gast. Zu einem Höhepunkt ihrer Karriere kann man den Auftritt auf dem M’era Luna 2008 in Hildesheim zählen. Vor riesigem Publikum spielte Rabenschrey ihre Lieder und riss die Masse vor der Bühne ausnahmslos mit. 2009 durfte Rabenschrey sogar auf dem Wacken Open Air auftreten und hat sich somit endgültig einen Namen in der Szene gemacht. Auch bei der Eisheiligen Nacht und dem Steiner Burgfestival bekam Rabenschrey einen Platz im Line Up. Ihre Alben veröffentlichen sie unter dem Label „Totentanz“ bei der Plattenfirma „Soulfood“.

Eine Besonderheit ihrer Songs besteht darin, dass sie allesamz Gema-frei sind. Wer einen Tonträger von Rabenschrey kauft, darf die Songs darauf veröffentlichen oder versenden, sooft er mag. Lizenzgebühren werden dafür nie fällig. Dem liegt die lobenswerte Philosophie der Bandmitglieder zu Grunde. Diese machen Musik, weil es ihre Leidenschaft ist und ihnen Spaß macht. Zudem erfeuen sie sich an der Zustimmung des Publikums. Der kommerzielle Erfolg steht bei dieser Band also im Hintergrund. Die aktuelle Besetzung besteht aus Peter Wohlers, welcher auch unter dem Namen „Donar von Rabenschrey“ bekannt ist, Peter Bergmüller, auch als „Ragnar, das Elend vom Knochenberg“ betitelt und Max Derkum, welcher auch „Die Axt von Octalon“ genannt wird.

Schelmish – Fast 14 Jahre Mittelalter-Rock vom Feinsten

Die Band Schelmish mischte fast 14 Jahren die Mittelalter-Szene in Deutschland auf. 1999 gegründet, liegen die Wurzeln der Band im Bereich des Irish Folk, bekannt und geliebt sind sie für ihren Mittelalter-Rock voll unbändiger Spielfreude.

Unermüdlich produzierte Schelmish CDs und präsentierte Ihre Musik auf einer Vielzahl von Festivals und Konzerten. So erschien 2000 ihre erste CD mit dem Titel “Von Räubern, Lumpen und anderen Schelmen“. Schnell folgte 2001 „Aequinoctium“. Bereits in dieser Phase gab es erste Veränderungen in Bandzusammensetzung, der viele weitere folgen sollten.

Weiter ging es mit dem Album „Codex Lascivus“. Während man auf den ersten CDs traditionelle mittelalterliche Musik fand, gab es hier das erste Mal auch eigene Stücke. Aber auch hier blieb es nicht aus, dass es es einige Veränderungen unter den Musikerinnen und Musikern gab, was der Begeisterung der Fans jedoch keinen Abbruch tat. Diese fanden sich hauptsächlich in der Mittelalterszene rund um Burg Satzvey, nahe Euskirchen in der Eifel. Daher war es nicht verwunderlich, dass Schelmish 2003 die Burghymne komponierte und herausgab.

2004 mit dem Erscheinen der fünften CD „Igni Gena“ legte die Band an Rhythmus zu, ja es war sogar ein Hip-Hop- und Rap-inspiriertes Stücke zu finden. Ein kleines Schmankerl hier war der Gastauftritt des Sängers Michael Rhein von In Extremo, selbst Stars in der Mittelalter-Szene. Es folgten eine Live-CD nach und in Folge die erste DVD „Coetus“. Diese begeisterte die Fans nicht nur mit Filmen von Auftritten, sondern auch mit Interviews, zwei Musikvideos und einer Reportage über Schelmish. Weiter ging es 2006 und 2007 mit zwei rockigen Studioalben.

In dieser Zeit gab es nach vielen Änderungen in der Bandzusammensetzung das erste Mal seit der Gründung nun auch im engen Kern von Schelmish eine Veränderung: Rimsbold von Tiefentann musste zeitlich zurückstecken und war nur noch auf Rock-Konzerten, jedoch nicht mehr jenen mit Mittelalter-Thematik präsent. Ein harter Schlag, der aber der Produktivität zunächst keinen Abbruch tat. 2009 wurde das Album „Die hässlichen Kinder“ veröffentlicht, 2010 das Studioalbum „Persona non grata“. Letzteres war nun wieder stärker mittelalterlich orientiert.

Doch offensichtlich war es nun Zeit für eine endgültige Veränderung: Ende 2012 nun löste sich die Band auf und gründete sich als InVictus neu. Zuerst ein Schock für die Fans, jedoch ist bereits eine CD in Arbeit und auch Konzerttermine sind für 2013 in Duisburg und München geplant.

Corvus Corax

Die Band Corvus Corax wurde im Jahr 1989 in Ostdeutschland gegründet und gilt als eine der beliebtesten Mittelalterbands der Szene. Castus und Venustus waren die Gründungsmitglieder der Band, welche durchwegs ihre Instrumente am Anfang ihrer Karriere (Dudelsack wie Schalmeien) selbst hergestellt hatten. Corvus Corax, der Bandname, ist zudem der wissenschaftliche Name der Kolkraben, welcher gewählt wurde, als die Band bei der Flucht aus der Republik ihren damaligen Raben zurücklassen musste.

Im Jahr 1990 ging die Band erstmals auf Europa Tournee und konnte so auch live von ihren Qualitäten überzeugen. Im Jahr 1992 wurde man zu einem Quintett und wurde mit der CD „Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est“ durchwegs in der Szene bekannt. Im Jahr 1993 erreichte die Band ihren nächsten Erfolg mit dem Auftritt bei den Kaltenberger Ritterturnieren, an welchen sie zu Stammgästen wurden.
Im Jahr 1996 sorgte die Band mit einem etwas außergewöhnlichen Projekt „Tanzwut“ für Aufsehen. Denn zum ersten Mal wurden elektronische Elemente verwendet.

Im Jahr 2005 begann die Band Titel aus den Carmina Burana neu zu vertonen. Ein Chor wie auch ein Symphonieorchester unterstützten die Band bei ihrer Umsetzung, welches schlussendlich als „Cantus Buranus“ veröffentlicht wurde. MMit Piranha Bytes Komponist Kai Rosenkranz wurde der Soundtrack zum PC Game „Gothic 3“ komponiert. Auch der Song für „Dragon Age: Origins“ wurde von der Band eingespielt. Auch auf dem Fernsehbildschirm war die Band bereits zu sehen. Und zwar im Pilotfilm der Serie „Das Lied von Eis und Feuer“ konnte die Band einen Gastauftritt erreichen.

Corvus Corax hat seit ihrer Gründung 1988 bis zum Jahr 2011 insgesamt 20 Alben veröffentlicht, erreichte jedoch keine nennenswerte Chartplatzierung, sodass sie bis heute nur in Insider Kreisen der Mittelaltermusik Bekanntheit erlangen konnten. Die aktuelle Besetzung der Band besteht aus Castus Rabensang, Venustus Oleriasticus, Hatz, Harmann der Drescher, Pan Peter und Steve.

Mit „Backstage“ wurde im Jahr 1999 das erste Video der Band veröffentlicht, wobei mit „Gaudia Vite Live“, „Cantus Buranus“, „Cantus Buranus – Live in Berlin“ sowie „Corvus Corax – Live in Berlin“ und „Cantus Buranus – Live in München“ noch weitere Veröffentlichungen auf DVD folgen sollten. Das letzte Album wurde im Jahr 2011 mit dem Titel „Sverker“ veröffentlicht und ist ein rein typisches Corvus Corax Album, welches auf jegliche elektronischen Einflüsse verzichtet, sodass die Band weiterhin gerecht zu den besten Mittelalterbands Deutschlands gehört.

Die deutschsprachige Band Schandmaul

article: Die Idee für die Band Schandmaul entstand im Jahre 1998. Mehrere einschlägig bekannte Landkreismusiker vereinten sich und musizierten einige Folks-Stückchen zusammen. Es blieb nicht nur beim Probieren. Nein, es wurden viele Gartensessions unter freien Himmel abgehalten. Weitere Covernummern hat die Band in sein Programm aufgenommen und ersetzte die Akustik-Gitarre durch eine E-Gitarre. Im weiteren Verlauf wurden die Bongos durch Schlagzeug ausgetauscht. Natürlich war mit den Neuerungen kein Proben mehr im Garten möglich. Schandmaul zog dann in einen Proberaum um. Dort konnten Sie ihrer Musik lautstark nachgehen, ohne dass es Jemanden gestört hat.

Im nächsten Atemzuge wurden sich die Musiker klar, dass nur Covermusik nicht die Erfüllung ist. Sie entwickelten eine erste eigene Nummer und nannten sie „Teufelsweib“. Ein ganz ausgefallener Musikstil, nämlich deutscher Folkrock mit mittelalterlichen Instrumenten, eroberte nun den Fürstenfeldbfrucker Kreis. Die Band entwickelte immer mehr Lieder und hielt dann ein Konzert in ihre Haus- und Hofkneipe in Gröbenzell ab.

Aber wie kam die Band nun zu dem Namen? Da die Musiker für Ihr Projekt noch einen passenden Namen brauchten, haben Sie sich von einem Kartenspiel-Joker inspirieren lassen und kamen auf die Idee der Band den Namen Schandmaul zu geben.

Das Konzert schlug ein wie eine Bombe und die Band entschloss sich nun doch weitere Konzerte zu geben. Neben den Konzerten nahm die Band auch eine eigene Platte auf, die Sie selber unter die Leute brachten. Die Musiker waren total inspiriert und schrieben immer mehr Songs und natürlich entstand eine erste CD.
Sogar eine echte Plattenfirma hat Interesse an der Band entwickelt und trat mit ihnen in Kontakt. Ein Plattenvertrag wurde abgeschlossen und der Verkauf der Songs im Jahre 2001 kam erst so richtig ins Rollen.

Auf Grund der Begeisterung für die Musik wurden immer mehr Konzerte gehalten und die Konzerte wurden auch immer größer.

Ihre CDs stürmten im Jahre 2003 auf Platz 52 in den Albumcharts. Das war natürlich ein weiterer riesiger Erfolg für die Gruppe.

Die Band erzielte über Jahre hinweg immer mehr Erfolge und begeisterten immer mehr Publikum mit Ihren ausgefallenen Liedern.

Als letztes Album hat Schandmaul im Jahre 2012 die CD „Traumtänzer“ aufgenommen. Die Lieder sowie die Umsetzung sind natürlich auch in Schandmaulqualität und begeistern auch wieder alle Zuhörer und Musikfreunde. Diese Musik einmalig und unvergesslich.

Aber das wird bestimmt noch nicht alles von Schandmaul sein. Konzerte wird es bestimmt auch noch viele geben.


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* Zuletzt aktualisiert am 12. Dezember 2017 um 20:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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