Wertung: 8 von 10

Auf das aktuelle EP der Münsteraner Rock Newcomer Mojo Jazz Mob, war ich, nachdem ich sie auf dem „Turbojugend Festival“ in Hagen bestaunen durfte ganz besonders gierig!

Allen, die bisher noch nichts von den Rockers um Sänger Adrian Busen gehört haben, sei gesagt: Mojo Jazz Mob haben weder etwas mit Jazz, noch mit „Stuck Mojo“, noch mit „Mob Rules“ zu tun,


sondern eher mit erdigem Stoner Rock im Stil von „Spiritual Beggars“.

In ihrer bereits 9 jährigen Bandgeschichte konnten sie auf allerhand Gigs in Deutschland, unter anderem auch mit Bands aus Übersee, Skandinavien, aber auch einigen heimischen Bands ihr Können unter Beweis stellen.

Als ich vom besagten Festival dann nach Hause kam schmiss ich die knapp 20 Minuten lange Scheibe in meinen CD-Player, drückte die Play Taste und war gespannt was mich erwarten würde.

Zuerst ein kurzer Drumpart, dann ein Bisschen E-Klampfe im Hintergrund, ein Fill und dann: Rabumms!!! Ein dickes, treibendes Stoner Rock-Brett im Stil von „Spiritual Beggars“ und der „Mushroom River Band“.

In Punkto Sound musste ich doch sofort feststellen: „Mein lieber Herr Gesangsverein – das Demo ist für eine Eigenproduktion sehr fett aufgenommen und kann sich in Punkto musikalischer Fähigkeiten, Songwriting und Sound auch wohl mit aktuellen Outputs bekannterer Bands messen.

Insgesamt befinden sich leider nur drei full length Song auf dem Silberling, die dafür aber in einer durchschnittlichen Länge von knapp 7 Minuten pro Song recht abwechslungsreich zu Werke gehen und durchweg überzeugen.

Bei den ersten Riffs des zweiten Songs „Tiger“ war ich mir nicht sicher, ob es sich nun um „Young man – Old Soul“ von den „Spiritual Beggars“ handele oder doch einen Song von den Jazz Mobbern! Zum Abschluss der CD gibt’s dann noch jüst lecker Rumgegröhle und den Flohwalzer, vorgetragen auf einem Blasinstrument, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Sehr Amüsant. *g*

In musikalischer Hinsicht gibt’s fast gar nichts zu meckern, jedoch bin ich mir bei Adrian ganz sicher, dass ein paar Gesangsstunden förderlich wären, damit sie auch von den Vocals her auf einem Niveau sind.

Fazit: Gut gemachte Stoner Rock/Rock’n’Roll EP CD, die in kompletter Eigenregie entstand und auf jeden Fall 4 Gitarren verdient hat.

Thumbs up!

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