Ihre Karriere (also die der Band!) begann wie bei die der befreundeten Combo „Lynyrd Skynyrd“ bereits in 70er Jahren.

Damals fingen sie mit erdigen Südstaaten Rock an, erspielten sich damit in knapp 30 Jahren Bandgeschichte eine riesige Fangemeinde rund um den Globus und gelten heute als einer der bedeutendsten Formationen ihres Genres.

Was ich an dieser Band schon immer seltsam fand ist: Wenn man nur von den CD-Cover ausgeht, könnte man denken, es erwarte einen eine musikalische Mischung aus epischem Power- und Viking Metal. Aber sobald man dann die CD in seiner Anlage zum Laufen bringt, springt einem Südstaaten Rock aus den Boxen entgegen.

Und daran hat sich anno 2005 nichts geändert. Obwohl die Ehefrau des Gitarristen und Songwriters Bobby Ingram im letzten Jahr unverhofft verstarb (RIP) ist „Warriors Of The Rainbow Bridge“ definitiv kein melancholisches Album geworden. Vielmehr erwartet einen 12 kompromisslose, meist midtempolastige Southern Rock Hymnen, die zwar größtenteils ohne Experimente auskommen aber dafür vom ersten bis zum letzten Song durch und durch Molly Hatchet sind und gut nach vorne gehen.

Die Produktion ist wie gewohnt sauber und druckvoll und Phil McCormack Stimme klingt noch genau so „blues-ig“, melodisch und rau wie eh und je.

Dies beweist, dass sie auch 2005 noch noch zu den wichtigsten Vertreter des Southern Rock gehören und somit aus der Geschichte des Rock nicht wegzudenken sind. Volle 5 Gitarren für diese Scheibe!

TOPSCORE!