Die Musik geht ins Blut und hat mit der Stoner-Note einen leicht bekifften Einschlag, der gute Laune verbreitet und so gar nicht dem düstern Image des Doom Metal gerecht wird. Hier liegt eine gute Wetter Doomscheibe vor, die die genau die passende Musik zur Frühlings- oder Sommersonne liefert.

Man hört in der Musik überall klassische Doomriffs, die an die großen alten Band wie St. Vitus oder Pentragram erinnern – aber immer mit den leicht gezogenen bekifften Vokals, die der Musik ihre besondere Note verleihen. Die Stücke bleiben daher im traditionellen Midtempo – ohne je in Gefahr zu stehen in das düstere Downtempo anzusinken. Das bedeutet allerdings auch, dass ich irgendwie nicht viele Innovationen entdecken kann, was mich aber in Anbetracht der gelungenen Umsetzung des Traditionellen nicht wirklich stört. Dafür kann man sich viel zu sehr von dem leicht bekifften Doom einlullen lassen.