Für das neue Album hat sich Sänger Ralf Gyllenhammar selbst in den Produzentensessel gesetzt, um seine Vorstellungen vom Sound des Albums direkter umsetzen zu können. Gemischt wurde die Platte von Stefan Glaumann (u.A. Rammstein, Paradise Lost, Within Temptation).

Der Opener „Speed Metal“ hat mit dem Genre zwar nichts zu tun, gibt aber die Marschrichtung für die folgenden Songs vor: Erdiger Hard Rock mit fetten Riffs und gelegentlichen Ausflügen in die 90er-Werke von Metallica und Megadeath.

In „Never Too Late“ werden dann die richtig fetten „dicke Eier-Riffs“ rausgeholt, während man sich „Morning Star“ und „Your Father Must Be Proud Of You“ durchaus auch im hiesigen Radio vorstellen könnte.

Schwachpunkte gibt es allerdings auch, „Dead Again“ und „Destroyed By Destruction“ sind zu sperrig arrangiert und bieten keine Hookline und keinen Refrain, der hängen bleibt.

Mustasch gehen ihren Weg konsequent weiter, auch wenn „Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ nicht den Sprung an die Rock-Weltspitze bedeutet. Dennoch macht die Scheibe mehr Spaß als vieles, was einem sonst als Hard Rock verkauft wird.

Tracklist

  • 01. Speed Metal
  • 02. The Challenger
  • 03. Never Too Late
  • 04. Cold Heart Mother Son
  • 05. Morning Star
  • 06. Dead Again
  • 07. Your Father Must Be Proud Of You
  • 08. Destroyed By Destruction
  • 09. I Don’t Hate You
  • 10. Northern Link