Am Freitag den 20.03.09 luden Nachtblut zu einem kleinen Konzert im örtlichen DKdance ein. Den Anlass zu dieser Feier gab ihr neues Album „Antik„, das Nachfolgealbum zu ihrem Erstlingswerk „Das erste Abendmahl„.


Begleitet wurde Nachtblut von zwei anderen Bands, nämlich den Black Metallern von OvergarD sowie der Extrem Metal – Combo Gefrierbrand. Für noch mehr Leben in den Räumen des DKdance sorgten 160 angereiste Fans, die unter anderem aus Österreich ins ferne, nördliche Osnabrück gereist waren.

Den Anfang an diesem Abend machten Gefrierbrand aus dem baden-württembergischen Enzberg. Zwar wollten sich die meisten Leute nicht direkt vor die Bühne bewegen lassen, aber denjenigen, die sich diese Band nicht entgehen ließen, wurde auch mächtig was geboten. Wer sich unter Gefrierbrand nichts als ein Problem im Tiefkühlregal vorstellen kann, sollte sich am besten eine Mischung aus Eisregen, Eisblut, Nachtblut und Dornenreich zusammenreimen.

Was man den Jungs lassen muss: Sie beherrschen ihr Handwerk und besitzen zudem durchaus Humor. Denn mit Songs wie „Danke“ und der Zugabe „Marmor, Stein und Eisen bricht“ konnten sie doch dem Publikum recht gute Stimmung entlocken.

Somit war der erste Teil des Abends vorbei, aber zum Glück folgten noch drei andere, nicht minder gute Abschnitte. Der folgende wurde gestaltet von OvergarD, und es lässt sich sagen: Wer Black Metal erwartete, bekam diesen auch.

Auf die Bühne wurde die Band mit einem sehr stimmungsvollen und düsteren Intro begleitet, auch sonst wurden so ziemlich alle genretypischen Vorstellungen bedient. Corpse Paint, Nieten und entsprechendes Posing waren selbstverständlich mit von der Partie.

Die Band schaffte es doch, eine recht gute Stimmung zu erzeugen. Positiv fiel dabei auf, dass es der Band genreuntypisch gelingt, einen einigermaßen verständlichen Gesang zu produzieren. Bis auf gelegentliche laute und nervige Mikrofonstörungen machte die Band auch ansonsten einen guten Eindruck und schien zumindest Teilen des Publikums zu gefallen.

Wirklich Leben fand jedoch erst mit dem Auftreten von Nachtblut statt, während denen fast das gesamte Publikum sich vor der Bühne sammelte. Selten hat man das DKdance so voll erlebt – aber den Zuschauern wurde auch tatsächlich Einiges geboten. In 1,5 Stunden Spielzeit boten Nachtblut neben sämtlichen Stücken des neuen Werkes „Antik“ auch alle Titel des Vorgängeralbums – und damit verbunden die üblichen Schmankerl, zu denen etwa das demonstrative Zerreißen einer Bibel und diverse Showeinlagen zählen. Nicht nur das Publikum, sondern auch die Band hatte dabei ihren Spaß.

Am Ende des Konzertes bewiesen sie, dass sie nicht nur düster sein können, sondern auch Humor besitzen. Denn als Zugabe spielten sie den Song „Alles nur geklaut“ von Die Prinzen, der auf der Scheibe „Antik“ als hidden Track zu finden ist.

Nach drei wirklich großen Bands folgte die Aftershowparty, bei der Ingo Hampf, Gitarrist bei den Folk-Rock – Größen Subway to Sally, als DJ in Erscheinung trat und zudem noch ein recht nettes Gewinnspiel für jeden Nachtblut-Fan stattfand. So konnte man den Abend mit guter Musik und dem einen oder anderen Bier ausklingen lassen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen