Wertung: 5 von 10

Gerade rockten sie als Specialact das diesjährige Osnabrücker Tomahawk Festival im N8, nun liegt auch schon ein neues Album der fünf Finnen von Naildown in meinem CD- Spieler und legt Rotation um Rotation hin.


Einzuordnen sind die Finnen zwischen Neo Thrash und Melo Death, wobei Ersteres meiner Ansicht nach deutlich überwiegt. Eine interessante Mischung von Opeth, In Flames und Strapping Young Lad sowie Children of Bodom wird kreiert, jedoch nicht das Beste herausgeholt.Dabei wird die Tiefe und Klasse der eben genannten Bands zudem nie erreicht und man muss sich fragen, ob das wirklich alles war? Aber tatsächlich wird die Qualität dieses Albums nicht wesentlich angehoben und so neigt es zu langweiligen und öden Tendenzen. Mit vielen überwiegend instrumentalen Parts und einer geringen Eingängigkeit und wenige Selbstständigkeit überzeugt das Album nicht wirklich. Die Jungs liefern zwar alles was man erwarten kann, von klaren Gitarren, über Trigger- Drums. Zwischen cleanem Gesang und Gegrowle sind auch die Vocals abwechslungsreich. Allerdings erfinden sie das Rad definitiv nicht neu, es wird viel mehr schon Vorhandenes wieder aufgegriffen und so erschaffen die Finnen sich nicht gerade selbst. Daniel Freyberg an Gitarre und Vocals, Matti Hämäläinen am Bass, Asko Sartanen an der Gitarre, Keyboarder Jarmo Puikkonen und Drummer Janne Jukarainen beweisen zwar, dass sie ihre Instrumente behrensschen und zu großen Leistungen fähig sind. Die Konstruktion eines überzeugenden Albums gelingt indes nicht. Vor allem die langen Instrumentalparts wissen zwar durch ihre ambitionierten Gitarrenriffs und ihre funky Keys zu überzeugen, allerdings genügt dieses nicht, um ein gutes Album abzuliefern. Vor allem die Überlagerung von gegrowlten und cleanen Parts kommt oft unpassend und nicht besonders gefällig daher. Insgesamt eine saubere Produktion, mit passigem Artwork und durchaus guten Ansätzen, denen es allerdings an Selbstständigkeit und Klasse fehlt. In diesem Sinne 2,5 von 5 Gitarren für Naildown mit „Dreamcrsuher“.

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